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Post aus aller Welt

Wie lange braucht eine Postkarte bis nach Deutschland und was kostet sie?

Wir haben mal ein Ranking aufgestellt, wohlwissend dass man sich über jede Karte freut (sofern sie ankommt).

Gewichtet wurden Kosten und Dauer gleich und somit entstand folgende Reihenfolge:
Platz 1: Singapur (am günstigsten -0,60 SGD- und innerhalb von 8 Tage da)
Platz 2: Malaysia (2 MYR und innerhalb von 2 Wochen angekommen)
Platz 3: Südsee (am weitestens entfernt und trotzdem in 10 Tage für 1 NZD bei uns)
Platz 4: Russland (für 35 RUB in 24 Tagen)
Platz 5: Neuseeland (die schnellste Post unserer Reise für stattliche 2,20 NZD)
Platz 6: China – Peking (für 5,40 CNY in 23 Tgen)
Platz 7: Kambodscha (kam nicht überall an)
Platz 8: China – Guilin (war einen Monat unterwegs und hat 5,40 CNY gekostet)
Platz 9: Peru (extrem teuer – 6,50 PEN und trotzdem 21 Tage unterwegs)
Platz 10: Brasilien (4 BRL und 24 Tage)
Platz 11: Mongolei (kam nie an)

Meist hat eine Briefmarkt um die 50 Cent gekostet, nur in Brasilien, Neuseeland und Peru haben wir mehr als einen Euro bezahlt pro Karte.

Unsere Karte aus Kambodscha kam nie an, unsere Familie und Freunde durften sich jedoch freuen, den sie haben ihre erhalten.

Wir haben uns ebenfalls in einigen Ländern nach Paketsendungen erkundigt und aus Malaysia sogar eins versendet. Es ist tatsächlich nach ziemlich genau 3 Monaten angekommen und hat uns inkl. Verpackung für knapp 5 kg nur 23 Euro gekostet.

In Neuseeland hätte uns das ca. 120 Euro gekostet und in Peru 80 Euro. Dort entschieden wir uns die Souvenire und Geschenke lieber weiter zu schleppen. Hat ja auch alles noch in den Rucksack gepasst und die Gepäckgrenze der Fluggesellschaften war ebenfalls nicht erreicht. Anstrengend war es trotzdem.

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Tangariro Alpine Crossing 

Bisher haben wir noch keine lange Wanderung unternommen und das Crossing ist ein MUST-DO auf der Nordinsel, zumindest wenn man dem Tipp einer netten Kollegin und den Reiseprospekten glaubt. Da es im Winter nicht so ganz einfach ist diese 19,4km zu laufen, haben wir uns für eine geführte Tour mit Adventure Outdoor Tongariro NZ entschieden.

Der Wecker klingelte um 5.30 Uhr. Noch etwas verschlafen und in der Kälte des Campervans machen wir unsere Brote und zogen uns im Zwiebelprinzip warm an. Auf dem Berg soll es kalt werden und es liegt Schnee, also lieber zu viel, denn ausziehen geht immer.

Etwas verspätet wurden wir um 6.45 Uhr an Campingplatz in Taupo abgeholt für die 1stündige Fahrt zum Nationalpark. Während der Fahrt wurde bei jedem die Ausstattung geprüft und bei Bedarf Schuhe, Rucksack, Handschuhe, Hosen, Jacken gegeben. Zwangsausgerüstet wurden wir mit Helm, Eispickel und Steigeisen.

Dann kann es losgehen. Unsere Gruppe hat 2 Guides mit insgesamt 12 Teilnehmern aus aller Welt.

Das Wetter war perfekt, keine Wolke am Himmel und wir konnten kilometerweit gucken. Nach ein paar Kilometern die erste Pause und die ersten Schichten wurden abgelegt.

Bevor wir die Steigeisen für den Aufstieg durch Schnee und Eis anziehen mussten, gab es noch eine Übung zum Umgang mit dem Pickel im Notfall. 

Knapp 5 Stunden benötigten wir bis zum höchsten Punkt unserer Wanderung, dem Red Crater. Dort machten wir unsere Mittagspause mit fantastischen Ausblick über die schneebedeckte Vulkanlandschaft.

Den Abstieg begannen wir auf dem Po rutschend. Das war ein riesen Spaß mit anschließend nassen Hosen, die jedoch schnell wieder trockneten.

Insgesamt liefen wir knapp 8 Stunden und es war nicht so anstrengend wie ursprünglich gedacht. Naja, am nächsten Tag machten sich die Muskel schon bemerkbar.

Es war ein toller Tag und die Wanderung lohnt sich definitiv, auch wenn man im Winter den Emeraldsee nicht sehen kann. Wir würden auch jedem im Winter eine guided Tour empfehlen, einfach zur Sicherheit, auch wenn es nicht ganz günstig ist (ca.120 Euro p.P.). Einige sind ohne Guide gelaufen, aber nicht alle kamen heil wieder herunter. Im Sommer kann man getrost alleine laufen.

Fazit: MUST-DO stimmt!

An der Ostküste Richtung Süden – Coromandel und Bay of Plenty

Nachdem wir umsonst nach Auckland gefahren sind und wir natürlich gerade beim Frühstück saßen, als der Anruf kam, dass die Tour ausfällt, haben wir nach dem ausgiebigen Frühstück direkt wieder aus dem Staub gemacht. Ziel war Coromandel, süd-östlich von Auckland.
Mit einem Stop in Thames, um unsere Vorräte wieder zu füllen, ging es weiter bis zum Hot-Water-Beach. Das Wetter war schrecklich, starker Regen, kalt und windig und deshalb freuten wir uns umso mehr auf einen heißen Pool. Man benötigt nur eine Schaufel und Ebbe, dann kann es losgehen. Wir hatten Glück, als wir ankamen war Ebbe und es hatten schon einige Vorarbeit geleistet. Das Wasser war so schön warm und wir wollten nicht mehr raus, aber die Flut kam…

Sarah im natürlichen Pool am Hot-Water-Beach

Die nächsten Tage erkundeten wir die Halbinsel, mussten uns dem Wetter jedoch immer anpassen und konnten keine zu langen Wanderungen machen, da es meist stark regnete.

Am Cathedrale Cove hatten wir wirklich Glück und es hat sich sogar etwas blauer Himmel gezeigt.

Collage Cathedrale Cove

Die Kauriwälder schützten uns vor Regen. Trotzdem gingen wir nur kleine Runden in der Nähe der Straße 309, die jede Menge Rundgänge zu bieten hat.

Das kleine Städtchen Coromandel hat nicht so viel zu bieten und wirkt bei schlechtem Wetter etwas trist. Der Kaffee und das Essen im Café Umu waren jedoch fantastisch und zurück ging’s auf der schnelleren Straße mit Zwischenstopps an tollen Stränden z.B. Kuatunu.

Von Coromandel fuhren wir weiter zur Bay of Plenty. Unterwegs hielten wir an, hielten Ausschau nach Walen oder genossen die Ruhe am Meer mit dem leckereren Kaffee des Café Table in der Nähe von Kauri Point. Das Café ist sehr gemütlich eingerichtet, der Kaffee gut und das Essen lecker, also sehr zu empfehlen und liegt am Highway Nr. 2!

Unsere Endstation war Tauranga in der Nähe des Mount Manganui. Der Campingplatz lag direkt am Fuße des Berges und war ein super Ausgangspunkt für Spaziergänge auf den Berg, in die Stadt oder zum Strand. Wir blieben länger als ursprünglich geplant, da uns diese kleine Stadt wirklich gut gefallen hat. Wir konnten Surfer beobachten und im Gegensatz zu vielen anderen Städten war hier auch im Winter was los. Sogar Joggen waren wir seit längerem mal wieder, was bei so einer Kulisse naürlich noch viel mehr Spaß macht.

Am liebsten wäre ich hier geblieben.

Nachdem wir einige Tage in Tauranga verbracht hatten, fuhren wir die Küste entlang und hielten ein letztes Mal am Strand…

… bevor wir ins Landesinnere Richtung Rotorua abbogen.

Kurzaufenthalt in Auckland

Von Malaysia flogen wir über Kuala Lumpur direkt nach Auckland. Der teuerste Flug unserer Reise, da die Buchung über das Internet nicht funktioniert hatte und wir im Reisebüro gezögert hatten, da wir dachten wir schaffen es doch über die Webseite. Innerhalb von nur 2 Tagen hat der Flug sowohl im Netz als auch 8h später im Reisebüro über 200 Euro für uns beide mehr gekostet. Naja, so ist das manchmal …

Aber jetzt sind wir 3 Tage in Auckland. Keine Sorge, dass ist nicht alles in Neuseeland! Nach unserem Traumausflug (so hoffen wir) in die Südsee haben wir nochmal fast 3 Wochen und wollen die Nordinsel mit dem Camper erkunden.

Eindrücke von Auckland: