Unser Südseetraum auf den Cook Inseln

Umzug auf Atiu

Wenn wir schon mal in der Nähe sind, fliegen wir für ein paar Tage in die Südsee 😉.

Laut diverser Foren und Arbeitskollegen sollen wir die Cook Inseln den Inseln von Fiji vorziehen. Da wir glücklich über Hinweise und Tipps sind haben wir uns daran gehalten.

Wir glauben nicht, dass wir so schnell wieder in diesem Teil der Erde sind und entscheiden uns gleich drei Inseln zu besuchen.

Rarotonga, die Hauptinsel
Aitutaki, ein Südseetraum
Atiu, die natürliche Insel

Insel Rarotonga

Rarotonga, die Hautinsel ist die größte der 15 Cook Inseln.

Die Insel ist nur knappe 67 Quadratkilometer groß und die Straße, die um die Insel führt, ist 31 Kilometer lang. Diese Straße führt an den Traumstränden vorbei, wo ihr Lagunen und Riffe für Schnorchel- und Tauchgänge findet. 

In der Mitte der Insel türmt sich der 650 Meter hohe Te Rua Manga. Dieser Berg ist umgeben von Regenwäldern und Vulkanlandschaft. Bei gutem Wetter lohnt der Aufstieg über den Cross-Island Track und ihr werdet mit einer tollen Aussicht belohnt, haben wir gehört….

Wir hatten die meiste Zeit Wolken um die Bergspitze und haben uns aus diesem Grund den Aufstieg erspart.

Unterkunft

Auf Rarotonga gibt es relativ viel Auswahl an Unterkünften.

Da der Inselaufenthalt unser Budget auf jeden Fall sprengen wird, haben wir uns für ein Backpacker Hostel entschieden. Aufgrund der Nachfrage war nicht mehr viel frei und wir bekamen ein kleines Häuschen (90 NZD = 57€) für die eine und ein Zimmer (60 NZD = 38€) für die andere Nacht.

Unser Hostel lag direkt am Strand und für den Preis gab es definitiv nichts zu beanstanden.

Eine Gemeinschaftsküche, ein Pool und Hängematten konnte jeder bewohne nutzen. Der Strand war sehr schön und wenig besucht.

Leider war das Wasser war nicht wie erwartet Badewannentemperatur, sondern um einiges kälter.

Hütte Rarotonga

Inselleben

Auf den Cook Inseln ticken die Uhren anders.

Die Bewohner sind entspannt und ruhig, nur beim Tanzen zeigen sie eine andere Seite. 

Wir hatten das Glück zu den Feier der Unabhängigkeit auf den Inseln zu sein. Es fanden überall Wettbewerbe, Märkte und Umzüge statt. Wir haben auf Rarotonga eine polynesische Tanzaufführung angesehen, wo die Inseln und Dörfer im Tanz gegeneinander antreten. Die Trommeln, der Gesang, die Kostüme und die Bewegungen waren beeindruckend und toller Event für alle Besucher und Einwohner. Unser Favorit der Aufführung: Atiu!

Unterwegs

Die Insel lässt sich zu Fuß, mit dem Roller oder auch mit dem Bus gut erkunden. 

Wir haben alle 3 Alternativen ausprobiert und schmunzeln noch immer bei dem Gedanken an den Bus. Die Busfahrten mit Mr. Hopeless sind an sich schon ein Highlight. Er sang, machte Witze und unterhielt den kompletten Bus.

Der Inselbus fährt immer im Kreis auf der Straße, die die Insel umringt. Es gibt verschiedene Bustickets zu kaufen:

  • Einzelfahrt = 6 NZD 
  • Hin- & Rückfahrt am gleichen Tag = 10 NZD
  • 10 er Karte(kann auch von mehreren Personen genutzt werden) = 30 NZD

 

Wir haben von der 10 er Karte leider zu spät gehört, da hätten wir etwas sparen können.

Direkt an unserem 1. Tag auf Rarotonga fuhren wir mit dem Inselbus einmal komplett herum und hielten Ausschau nach Zielen für die anderen Tage. So habt ihr die Möglichkeit, euch direkt zu orientieren.

Den Roller haben wir ebenfalls für Erkundungstouren genutzt. Leider war das Wetter nicht so gut und wir waren klatsch nass vom Regen. Ja, auch in der Südsee regnet es! 

unterwegs auf Rarotonga
Aussicht genießen auf Rarotonga
Sarah mit dem Rucksack auf Rarotonga

Aktivitäten

Schnorcheln

Gute Spots zum Schnorcheln ist der Strand bei den Fruits of Rarotonga und der Strand am Lagoon Resort. Hier soll man auch auf Schildkröten treffen, wir hatten leider kein Glück.

Die Schnorchelausrüstung haben wir im Hostel gemietet, was die meisten Unterkünfte anbieten.

Achtung bei der Auswahl! Seht euch die Ausrüstung vorab genau an. Sarah hatte zwei Mal einen kaputten Schnorchel und wir mussten uns aus diesem Grund beim Schnorcheln abwechseln. 

Vom Strand konnten wir direkt ins Wasser zu den Schnorchelspots und nach wenigen Metern waren wir von vielen bunten Fische umringt.

Unterwasserwelt Rarotonga
Cook Inseln: Unterwasserwelt Rarotonga

Insel Aitutaki

Weiße Sandstrände + türkisfarbenes Lagune = Südseetraum

Besser kann man Aitutaki nicht beschreiben.

Diese Insel erstrahlt in leuchtenden Farben und ist das perfekte Fotomotiv.

Nur wenige Übernachtungsgäste sind auf der Insel zu finden, aus diesem Grund sind die Bungalowanlagen klein und privat. Wir waren immer allein an den Traumstränden und auch unterwegs haben wir selten andere Touristen getroffen.

Aitutaki ist von einer Lagune mit vorgelagertem Riff umgeben. Hier findet ihr eine traumhafte Unterwasserwelt, die man stundenlang erkunden möchte. 

Unterkunft

Auf Aitutaki gibt es deutlich weniger Auswahl und mit Budgetunterkünften sieht es ganz schlecht aus. Das hatten wir bereits einkalkuliert und buchten einen Bungalow bei der Seaside Lodge.

Am Flughafen wurden wir von Mills, dem Besitzer, mit Blumenketten empfangen und unserem Bungalow  gebracht.

Die Bungalows sind geräumig und sehr schön eingerichtet, mit einer eigenen Küche und Bad.

Zusätzlich gibt es eine große Terrasse mit traumhaften Blick auf die Lagune und den Sonnenuntergang.

Nur drei Hütten stehen direkt am Strand und für alle stehen Liegestühle, Kajaks, Schnorchelausrüstung und ein Grill zur freien Verfügung.

Blick auf die Seeside Lodge Aitutaki
Seaside Lodge Aitutaki
Sonnenuntergang Aitutaki

Unterwegs

Um Aitutaki zu erkunden, mieteten wir uns einen Motorroller und im Nu hatten wir die Insel umrundet. 

Tatsächlich reichen 2 Tage, um wirklich in jede Ecke der Südsee-Insel zu fahren.

auf dem Roller auf Aitutaki

Das Fahren auf der Insel ist sehr einfach, da es kaum Verkehr gibt.

Lohnenswert ist definitiv der Besuch des Piraki Lookout. Von hier hat man einen fantastischen Ausblick über die Insel und auf die Lagune von Aitutaki.

Piraki Lookout mit Blick auf die Lagune von Aitutaki
Blick vom Piraki Lookout auf die Lagune von Aitutaki

Am Flughafen und der Landebahn vorbei kommt ihr in die Nähe des Aitutaki Lagoon Resorts, das nur mit dem Boot erreichbar ist.

Aitutaki Lagune
Aitutaki Lagune

Mit dem Motorroller hatten wir die Möglichkeit unserer kleinen Leidenschaft „Cafés erkunden“ nachgehen und haben das ein oder andere Schmuckstück entdeckt.

Empfehlen können wir das Künstlercafé Koru Café, das zauberhafte Taunos Garden Café und das Café Aitutaki.

Vor allem vom Garden Café waren wir HIN und WEG, da alles aus dem Garten stammt und unglaublich lecker ist.

Karte von Aitutaki inkl unserer Route in grün und Empfehlungen in rot

Wir hatten die Möglichkeit die Insel mit dem Kanu zu erkunden.

Durch das vorgelagerte Barrierriff ist kaum Strömung und Wellengang vorhanden und ihr entdeckt die Insel aus einem anderen Blickwinkel.

Cook-Führerschein

Auf den Cook Inseln benötigt man einen Cook-Führerschein, den wir jetzt besitzen. 

Man kann ihn auf mehreren Inseln erhalten und lediglich ein Besuch der Polizeistation ist dafür notwendig. Am besten fahrt ihr direkt mit dem Roller hin und vergesst den Internationalen Führerschein nicht.

Zeigt den Internationalen Führerschein vor, dann braucht ihr keine Prüfung zu machen. 

Auf Rarotonga kostet der Cook-Führerschein 10 NZD, auf Aitutaki hatten wir ihn für nur 2,50 NZD in der Hand.

Führerschein Cook Inseln

Verpflegung

Unseren Roller nutzten wir noch für kleine Einkäufe. 

Essen ist schwer zu bekommen und sehr teuer, da alles eingeflogen werden muss.

  • 10 Eier kosten etwas über 6 Euro,
  • 1 Liter Milch 2 Euro,
  • 2 Tomaten 2 Euro und
  • 1 Gurke ca 4 Euro

Wir hatten uns etwas aus Neuseeland mitgebracht, da wir unsicher waren was es überhaupt zu kaufen gibt.

Die frischen Sachen haben wir hier gekauft und es ist praktisch und gut für das Budget in der eigenen Küche zu kochen.

Haben wir aber nicht jeden Tag gemacht, da wir auch die einheimische Küche kennenlernen wollten.

Am Abend gibt es in einigen Hotel, wo auch Nicht-Gäste willkommen sind.

Wir waren im Coconut Shack und es gab ein Südsee-Menü und Cocktails.

Zum Mittag sind wir im Garden Cafe eingekehrt. Der Kokoskuchen und die Mangosuppe sind sehr zu empfehlen! Von der Homemade Lemonade gar nicht erst zu reden.

Aktivitäten

Lagoon Cruise zur One Foot Island

An unserem letzten Tag stand die Lagoon-Cruise auf der Agenda.

Das Wetter war an diesem Tag nicht sehr gut und es stand tatsächlich auf der Kippe, ob die Tour stattfindet.

Unser Tipp: Schiebt die Tour nicht auf den letzten Tag, es wäre wirklich schade, wenn ihr sie verpassen würdet. 

Mit dem Boot ging zum ersten Schnorchelspot und wir waren sofort von bunten Fischen umringt. 

Es war der Wahnsinn und vielleicht sollte ich doch über das Tauchen nachdenken…

Schnorcheln auf Aitutaki

Nachdem alle auf dem Boot waren fuhren wir weiter zur Honeymoon-Insel, wo die Kitesurfer unterwegs sind. Wir hatten 30 Minuten auf der Insel bevor wir zur One Foot Island schipperten. 

Sprung bei Aitutaki
Kite-Surfer Aitutaki

Auf One Foot Island hat man die Möglichkeit seinen Reisepass stempeln zu lassen. Also vergesst ihn nicht mitzunehmen!

Nachdem wir also alle unsere Stempelt geholt hatten, bekamen wir Getränke und durften die kleine Insel erkunden bevor es Mittag gab. Das Mittagessen war ein Menü mit vielen Köstlichkeiten der Südsee. 

One Foot Island Aitutaki

Nach dem Essen hatten wir die Möglichkeit schnorcheln zu gehen, nur wurden wir leider auf der Insel vergessen. Als wir nach unserer Insel-Umrundung wieder am Treffpunkt ankamen, war das Boot mit den Schnorchel-Willigen weg.

Oh nein, wir wollten unbedingt nochmal!

Zum Glück waren noch die zwei Jungs da, die beim Mittagessen geholfen hatten. Wir sprachen sie an und sie brachten uns mit einem kleinen Boot zum raus zum Schnorcheln.

Tag gerettet!

Schnorcheln auf Aitutaki
Schnorcheln auf Aitutaki
Korallen beim Schnorcheln auf Aitutaki

Nach vier traumhaften Tagen wurde es Zeit, die Insel zu verlassen.

Wir haben die Zeit sehr genossen und die Insel ist ein Traum.

Von Aitutaki ging es mit einem kleinen Flieger nach Atiu und wir konnten einen letzten Blick auf die Lagune von oben genießen.

Blick auf die Lagune von Aitutaki

Insel Atiu

Gleich vorab: Atiu ist unsere Liebling der Cook Inseln.

Die Insel versprüht nicht den typischen Südsee-Charm sondern ist in vielerlei Hinsicht besonders. Der Boden von Atiu besteht fast ausschließlich aus Korallgestein und wirkt in Verbindung mit dem tropischen Wald verwunschen.

Unterkunft

Auf Atiu gibt es, wie auf Aitutaki nicht so viele Übernachtungsmöglichkeiten.

Uns hat das Bed & Breakfast von Marshall angesprochen und war ein echter Glückstreffer. 

Marshall holte uns am Flughafen ab und war uns sofort sympatisch. Wir bekamen die typischen Blumenketten überreicht und auf dem Weg zu ihm nach Hause erhielten wir bereits eine kleine  Insel-Führung.

Marshalls B&B ist unserer Meinung nach die beste Unterkunft auf der Insel und wir hatten eine großartige Zeit. Das Haus ist gemütlich und überall sind die gemalten Bilder seiner Frau (Malerin Jeanne Humphrey) aufgehängt.

Marshall ist ein fantastischer Guide + Host und das Frühstück lässt keine Wünsche offen. Einfach zum Wohlfühlen!

Wir verbrachten auch Abende mit Marshall bei Wein und Dokumentation über die Cook Inseln oder Geschichten des Insellebens. 

Gerne wären wir länger geblieben, da diese Insel eine ganz besondere Atmosphäre und Lebensart versprüht. 

Marshalls Bed and Breakfast auf Atiu
Sarah im B&B auf Atiu

Inselleben

Auf Atiu ticken die Uhren nochmal langsamer als auf den anderen Inseln.

Hier leben nur noch 430 Menschen und es werden von Jahr zu Jahr weniger, da es auf der kleinen Insel keine Arbeit gibt und somit kaum eine Zukunft für die jungen Inselbewohner.

Das Leben ist weit weg von unserem europäischen Leben. Auf der Insel wird das Fernsehprogramm zentral von einer Person geregelt. Das heißt, dass alle Anwohner das gleiche Programm zur gleichen Zeit schauen müssen. Es kann passieren, dass diese Person auf ein anderes Programm umschaltet und dann hat man unter Umständen Pech, wenn der Sender interessant war, so erzählte uns Marshall. Da natürlich jeder jeden kennt, wird die Person, die das Fernsehen regelt angerufen und mit etwas Glück, hat man seine Sendung zurück. Verrückt und für uns unvorstellbar.

Atiu ist sehr bekannt für seine guten Tänzer, die häufig auf aller Welt auftreten.

Wir hatten das Glück während der Feiern zur Unabhängigkeit auf Atiu zu sein und konnten einen Contest der fünf Dörfer verfolgen. Es war das Highlight der Insel und alle Bewohner versammelten sich in dem Dorf, in dem wir zu Gast waren.

Die Vorbereitungen fanden bereits Tage vorher statt, da die Umzugswagen und Kostüme gebastelt und die Tänze und Gesänge einstudiert werden mussten. 

Unser Favorit ist natürlich unser Dorf!

Umzug auf Atiu
Junge auf dem Umzugswagen auf Atiu
Mädchen mit Haarkranz auf Atiu
ältere Dame beim Umzug auf Atiu
Spiel auf der Gitarre Atiu
Umzug Atiu

Verpflegung

Das Angebot ist sehr gering, aber es gibt Geschäfte und kleine Restaurants auf Atiu. Was angeboten wird ist beschränkt und sehr teuer, da alles über Rarotonga eingeflogen werden muss.

Für das erste Abendessen trafen wir uns mit Marshall im Super Brown für die besten Fish&Chips und Burger der Insel. Definitiv zu empfehlen und wir sind am nächsten Tag gleich nochmal dort essen gegangen.

Busch-Bar: Tumunu

Am Abend nach Fish & Chips und Burger ging es noch mit drei anderen Touristinnen in die Dorf-Busch-Bar, Tumunu, für selbst gebrautes Bier.

Es schmeckt eher wie eine Bier-Wein-Mischung und man sitzt in einer Runde und der „Barmann“ am Gefäß schenkt etwas in einen kleinen Becher, den man gereicht bekommt und nachdem man ihn geleert hat wird er wieder gefüllt und an den nächsten gereicht.

Die Bezahlung ist eine Spende, die man nach eigenem Ermessen am Ende dem „Barkeeper“ gibt. 

Aktivitäten

Die Insel ist klein, bietet jedoch einige Aktivitäten. Geführte Touren finden immer in kleinen Gruppen statt, da meist nicht mehr als 10 Touristen auf der Insel sind und nie alle gleichzeitig an einer Tour teilnehmen.

Atiu Inseltour mit Marshall

Bei der Discoverytour mit Marshall geht es sehr viel um das  Zusammenleben und die Regeln der Insel, die Politik und hörten viele Geschichten. Marshall ist ein guter Guide und weiß seine Teilnehmer zu unterhalten, wobei sein englischer Humor immer wieder aufblitzt. 

Es war sehr interessant und mit dem Jeep ging es zu wichtigen Punkten der Insel wie zum Beispiel zum Cook Landing. An dieser Stelle ist Kapitän Cook 1777 auf Atiu angekommen.

Er zeigt uns auch die Orte, wo regelmäßig Wale zu dieser Jahreszeit vorbeiziehen, leider nicht während unseres Aufenthaltes.

Gegen Ende gab es noch ein Picknick mit tropischem Obstsalat und unschlagbar guten Bananenmuffins.

Stop am Strand an der Discovery Tour Atiu
Discovery Tour Atiu
Korallenboden auf Atiu

Kopeka-Höhlentour mit Marshall

Eine weitere Höhle, so dachten wir, und wollten an der Kopeka-Höhlentour mit Marshall ursprünglich nicht teilnehmen.

Da wir neugierig sind und immer so viel wie möglich sehen wollen, entschieden wir uns für die Tour mit Marshall.

Richtige Entscheidung! Marshall spricht voller Leidenschaft und Begeisterung von der Höhle und den Bewohnern, den Kopeka-Vögeln.

Los geht’s mit Helm und Stirnlampe bewaffnet erreichen wir nach 30 Minuten den Eingang zur Höhle, wo wir eine Leiter hinuntersteigen. Die Höhle mit vielen Stalagmiten und Stalaktiten ist sehr feucht und rutschig, wird teilweise sehr eng, öffnet sich jedoch immer wieder und Licht fällt von außen ein.

Am letzten Höhlenteil angekommen, wird es immer dunkler, je weiter wir hineingehen und Marshall lässt uns die Stirnlampen ausschalten. Gespannt lauschen wir dem Klicken des Kopeka-Vogels, der sich mit Sonar durch die Gänge der Höhlen navigiert.

Der Vogel ist einzigartig, wie uns Marshall erläutert, da er sich in der Höhle mit Sonar und außerhalb der Höhle mit den Augen orientiert. Diese Vogelart lebt ausschließlich hier auf Atiu und es gibt nur noch wenige Exemplare.

Abschließend klettern wir in einen weiteren Teil der Höhle nach unten, vor der wir in unsere Badesachen springen. Hier ist ein unterirdischer See, in dem man baden kann. Marshall hat am Rand Kerzen angezündet, die an der Felswand flackern und uns Licht spenden.

Das Wasser ist wirklich kalt und ich komme nicht weiter als bis zu den Oberschenkeln. Sarah ist tapfer und schwimmt.

Nach der Erfrischung treten wir den Rückweg an und haben die Begeisterung von Marshall für den Kopeka-Vogel aufgesaugt. 

Höhle von Atiu
Abstieg in die Höhle von Atiu
Öffnung in der Höhle von Atiu
Kopeka Vogel in der Höhle auf Atiu

Tour mit Birdman George

Die Tour von Birdman George, ist eine weitere Aktivität, die Touristen auf Atiu geboten wird. Wir waren bei der Tour 9 Personen, da alle Touristen daran teilnahmen.

Die Tour geht 5 Stunden und soll sich hauptsächlich um die Vogelwelt der Insel Atiu drehen. Wir hatten die Hoffnung kleine Papageie zu sehen, die Tour war jedoch nicht wie erwartet.

Vögel bekamen wir kaum zu Gesicht und es war schwer George zu verstehen. Fragen beantwortete er kaum, diskutiert aber leidenschaftlich gerne.

Interessant war es trotzdem und das Essen am Ende der Tour war fantastisch.

Tour mit Birdmann George
Tour mit Birdman George
Birdmann George

Atiu mit dem Fahrrad erkunden

Bei Marshall haben wir uns Fahrräder geliehen und die Insel auf diesen Weg erkundet.

Die Natur von Atiu ist einfach atemberaubend. Der Regenwald auf alten Korallen wachsend, sprüht Magie und am Ende öffnet sich der Wald und ihr entdeckt wunderschöne einsame Strände!

Im Hafen von Atiu könnt ihr schnorcheln, da sich viele Fische tummeln.

 

Kirche Atiu
Blume auf Atiu
Boot am Hafen von Atiu
Sarah mit dem Fahrrad auf Atiu
Vogel auf Atiu
Straße auf Atiu
einsamer Strand
Fossil Koralle

Beim Abflug drehte der Pilot nochmal eine Runde über die Insel. Nehmt die Sitze auf der rechten Seite für einen guten Blick auf die Insel Atiu. Mein Fenster war leider „gesprungen“ und ein Foto nicht möglich. Das weckt Vertrauen in das Flugzeug!

Fazit

Die Cook Inseln haben sehr viel zu bieten und sind einen Besuch definitiv wert.

Auch wenn wir unser Budget etwas gesprengt haben, bereuen wir keine Sekunde.

Es war einfach nur fantastisch und tatsächlich unser Südseetraum!

GOOD BYE Cookies!

Kosten

Die Cook Inseln sind definitiv kein günstiges Pflaster und inkl. Inselhopping strapaziert das Budget.

Als Tagesbudget müsst ihr mit 100  bis 150 Euro pro Person rechnen, wenn ihr zu zweit seid. Alleinreisende müssen ein höheres Budget planen, da die meisten Unterkünften noch teurer werde. 

Verzichtet ihr auf Touren und das Inselhopping könnt ihr vile Kosten sparen und es wird deutlich günstiger. Es wäre jedoch schade, wenn man schon in dieser Ecke der Erde ist, die anderen Inseln und Touren zu verpassen.

Verzichtet lieber an anderer Stelle 😉 und genießt euren Südseetraum. Für uns war es definitiv ein Highlight.

Damit ihr einen Eindruck bekommt, mit welchen Kosten ihr rechnen müsst, hier ein paar Beispiele:

  • Wasser 500ml: 3 NZD
  • Cola 330ml: 3-4 NZD
  • Latte Macchiato: 5 NZD
  • Sandwich (wirklich groß): 12-20 NZD
  • Essen Restaurant: ab 25 NZD
  • Buffet: ab 30 NZD
  • Buffet mit Show: ab 49 NZD
  • Motorroller: 20-26 NZD pro Tag

 

Kurs: 1,59 NZD = 1 Euro

Bluemenketten

Kommentare

  1. Christin

    Vielen Dank für die Postkarte von den Cook Inseln! Ist diese Woche angekommen 🙂

  2. Stephy

    😍😍😍😍😍😍😍 Ein Traum dieses türkise Wasser!!!
    Danke für eure Karte – sie ist letzte Woche angekommen😚

  3. Verena

    Super tolle Bilder, weiterhin viel Spaß!!!

    Im Büro ist heute eure Karte angekommen, vielen Dank 😀

Kommentare sind geschlossen.