Montenegro, eine Überraschung im Balkan

Blick auf die Bucht von Kotor

Die ganze Balkantour entstand durch gesetzte Pins in unserer Kartenapp. Bei jedem beeindruckenden Bild oder Bericht in Büchern, Blogs oder bei Instagram kam eine Markierung hinzu. Da wir unglaublich schöne Bilder von Montenegro sahen, musste dieser Balkanstaat ein Bestandteil des Roadtrips werden.

Entstanden ist schlussendlich folgende Route:

Mit dem Auto: von Kroatien nach Montenegro

Von Dubrovnik ging es am Morgen direkt in die Hauptstadt Montenegros nach Podgorica (A). In nur drei Stunden habe ich ohne Probleme und Wartezeit zwei Grenzübergänge passiert, zahlreiche Berge überwunden und etwas mehr als 150 km zurückgelegt. 

Am Grenzübergang von Bosnien nach Montenegro wurde am strengsten kontrolliert. Auch nach der Grenze standen einige Polizeikontrollen, die mich nach kurzem Gespräch wieder fahren ließen. Aus diesem Grund mein Tipp: Haltet euch an die vorgegebene Geschwindigkeit, sonst kann es teuer werden. 

Bereits auf den ersten Kilometern durch Montenegro wurde ich von der unglaublichen Landschaft überrascht und fasziniert.

 

traumhafter Blick auf den Slano See

Am Flughafen von Podgorica habe ich Sarah abgeholt, die von Berlin Schönefeld einen Direktflug genommen hat. Ihr findet Direktflüge bereits für unter 100 Euro und in etwas mehr als 2 Stunden seid ihr in der Hauptstadt Montenegros.

Jetzt ging es endlich wieder zu zweit auf Reisen.

Unser erstes Ziel:

Skutarisee oder auch Skadarsee

Seerosenmeer auf dem Skutarisee

Unser erster Anlaufpunkt am See ist Virpazar, ein kleines Fischerdorf und Ausgangspunkt für viele Aktivitäten am See.

Nachdem wir beide früh gestartet sind, gönnten wir uns zunächst ein Frühstück. Wir dachten, dass es an diesem touristischem Ort auch gepfefferte Preise gibt, wurden aber positiv überrascht. Natürlich war es etwas teurer, aber zu 8 Euro für ein üppiges, regionales Frühstück inkl 2 Cappuccino pro Person kann man nun wirklich nichts sagen.

Gestärkt wollten wir den See erleben und haben eine Bootsfahrt gebucht. Es konnte direkt losgehen und wir waren Dank Beginn der Saison allein auf dem Boot.

Bei der Wahl des Bootes haben wir uns auf unser Bauchgefühl verlassen und nach Sympathie entschieden.

Ihr könnt ab 10 Euro bereits eine Bootsfahrt ergattern, aber da wir nicht so auf Massenabfertigung stehen, greifen wir lieber etwas tiefer in die Tasche. Die Bewohner vor Ort müssen auch von etwas leben und für zwei bis drei Stunden Bootsfahrt mit Getränken und lokalen Snacks  halte ich 20 bis 30 Euro auch für angemessen.

Badepause - Sarah is floating
unser Boot auf auf dem Skutarisee

Übernachtet haben wir in der Region bei Mira und ihrem Mann im Etno Mira House. 

Bei Einheimischen zu übernachten ist manchmal gewöhnungsbedürftig, bietet aber immer einen tollen Einblick in das Leben in diesem Land. Bei Mira und Josef haben wir uns sofort wohl und willkommen gefühlt. 

Die beiden sind bereits Rentner und verdienen sich so noch etwas hinzu. Wir hatten jedoch eher den Eindruck, dass es Ihnen wahnsinnig viel Freude bereitet andere Menschen kennenzulernen und zu bewirten. Sie waren unglaublich herzlich und versuchten trotz fehlender Englischkenntnisse zu kommunizieren. 

Wir bekamen eine Führung durch den Garten, wo jede Menge Kostproben, unter anderem frische Feigen direkt vom Baum, auf uns warteten. Im Haus durften wir den hauseigenen Wein und Schnaps testen. 

Da wir so begeistert waren, buchten wir vor Ort das Abendessen und Frühstück und wurden definitiv nicht enttäuscht. Miras Kochkünste sind der Wahnsinn, es bleibt kein Wunsch offen und man taucht in die Esskultur Montenegros ein. 

Fazit: Toller Start in Montenegro und absolut empfehlenswert!

Gastfreundschaft PUR

Montenegro hat uns gepackt und mit ein paar Tipps von den beiden geht es in den Norden von Montenegro.

Zwischenstop auf dem Weg in den Durmitor Nationalpark machen wir an der

Monastary Ostrog

Dieses Kloster liegt in der Nähe von Danilovgrad Richtung Niksic und ist in den Berg gebaut. Beeindruckend! 

Monastry Ostrog

Die spektakuläre Architektur und Lage macht das Kloster zum Anziehungspunkt für Gläubige und auch Nicht-Gläubige und ist eine beliebte Pilgerstätte.

Nicht nur das Kloster ist spektakulär, sonder auch der Ausblick auf die Zeta-Ebene kann sich sehen lassen.

Monestary Ostrog mit Grashüper

Etwas Zeit sollte man für den Weg einplanen, da die Straßen sehr eng sind. Parkmöglichkeiten gibt es unterhalb des Klosters, von wo man entspannt die letzten Meter durch den Wald laufen kann.

Das Kloster Ostrog ist nicht sehr groß, aber es gibt jede Menge Details zu entdecken und eine Stunde solltet ihr für euren Aufenthalt mindestens planen.

Unterhalb des Klosters steht ein weiteres Kloster, das ebenfalls einen kurzen Stop wert ist.

Nach der Klosterbesichtigung geht es für uns weiter Richtung Norden in die Berge Montenegros.

Juhu, angekommen im Norden von Montenegro im

Durmitor Nationalpark 

Der ‚Naturtraum‘ begrüßte uns mit Regen, aber von einem ersten Spaziergang werden wir nicht abgehalten. Danach geht es in eine urige Unterkunft, wovon es in dieser Gegend sehr viele gibt.

So eine warme Holzhütte bei schlechtem Wetter hat schon was und dazu genießen wir den Ausblick auf die Berge bei Köstlichkeiten aus Montenegro.

Im Durmitor gibt es jede Menge zu tun und aus diesem Grund gibt es dazu einen ausführlichen Beitrag: Natur pur in und um den Durmitor Nationalpark.

Stausee bei Pluzine

Nach den Bergen folgt die Küste. Wir fahren wieder Richtung Süden zur 

Bucht von Kotor

Blick auf die Bucht von Kotor

Auf einmal öffnen sich die Berge und geben den atemberaubenden Blick über die Bucht frei.  Wir mussten anhalten und den Anblick auf die Bucht von Kotor wirken lassen. 

Als wir unsere Route auswählten , haben wir viel von diesem südlichsten „Fjord“ gelesen. Ihr werdet verzaubert von steilen, schroffen Bergen an deren Fuß das türkis-leuchtende Wasser und kleine gemütliche Orte einladen.

Eine kleine Auswahl an sehenswerten Orten und Tipps findet ihr in der folgenden Karte:

Kotor

Die Stadt Kotor liegt am südöstlichen Ende der Bucht und sollte unbedingt besucht werden. Bekannt ist der Ort für seine 4,5 Kilometer lange Stadtmauer.

Wir hatten bei unserem Besuch leider etwas Pech, denn es regnete in Strömen. Die Oberfläche der Pflastersteine, die nach oben führen, wird dann wie Seife und gerade beim Abstieg ist es sehr rutschig. Der Eintritt zur Stadtmauer beträgt 8 Euro und wir haben auch einen Zugang ohne Gebühren gefunden, wie in einigen Blogs beschrieben.

Die Gassen der Altstadt bieten schöne Fotomotive und wer gerne shoppt, ist hier ebenfalls richtig. Auf dem kleinen Markt außerhalb der Stadtmauern haben wir uns mit Früchten eingedeckt.

Kotor ist der Ausgangspunkt für viele Touren in die Bucht. Hier startet unter anderem die Delfintour. Für 100 Euro startet ihr in die Bucht und mit etwas Glück seht ihr die Delfine.

Altstadt von Kotor
Stadtmauer von Kotor

Wer die Bucht  überfliegen möchte, kann oberhalb von Kotor in Negusi für 10 Euro Ziplinenen. Der etwas andere Ausblick wartet auf euch.

Perast

Kleiner, gemütlicher Ort, der bereits von Weiten durch den hohen Glockenturm zu sehen ist. Er gehört zu der 1616 erbauten St. Nikolaus Kirche und ist Mittelpunkt des Ortes. 

In der Bucht vor Perast liegen zwei Inseln, die besucht werden können.

The Lady of the Rocks ist eine künstlich erschaffene Insel, auf der eine Kirche errichtet wurde.

Hier kann die montenegrinische und italienische Kunst besichtigt werden.

Die zweite Insel, Sveti Dorde, ist eine natürliche Insel mit einem Benediktiner-Kloster, das erstmals im 12 Jahrhundert errichtet wurde.

Weitere Informationen zu Perast findet ihr hier auf der offiziellen Seite.

Ljuta

Sehr kleiner Ort, aber perfekt, um den Sonnenuntergang in den kleinen Bars und Restaurants am Wasser zu beobachten und den Abend ausklingen zu lassen.

Die Bucht ist von Bergen umgeben und dort befindet sich unser nächstes Ziel:

Lovcen Nationalpark

Auf dem Weg in den Nationalpark hat man einen fantastischen Blick über die Bucht. Nach cirka 4 Kilometern außerhalb von Kotor geht eine Straße links den Berg hinauf. Diese Straße wird als Leiter von Cattaro bezeichnet und wurde ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Die Straße ist teilweise sehr eng und die schlängelt sich über 32 Serpentinen hinauf. Auf dem Weg findet ihr immer wieder Parkbuchten, wo ihr anhalten und den Blick über die Bucht genießen könnt. 

Eingang Lovcen Nationalpark

Wandern, wir freuen uns!

Endlich geht es wieder in die Natur und wir hoffen, dass dieser Nationalpark mit dem Durmitor mithalten kann.

Oberhalb von Kotor liegt unser Startpunkt. Nachdem wir die 32 Serpentinen hinauf gefahren sind, haben wir unser Auto in Krstac abgestellt und sind zum Mausoleum gelaufen.

Wanderung im Lovcen Nationalpark
Picknick im Lovcen
Lovcen Wanderung
Wanderung Lovcen Ausblick

Njegoš- Mausoleum

461 Stufen führen zum wichtigsten Denkmal im Lovcen Nationalpark. Das Ziel unserer Wanderung, das Njegos Mausoleum, liegt auf 1657 Metern und ist zu Ehren des berühmtesten montenegrinischen Dichters Petrovic Njegos errichtet worden.

Habt ihr einmal die vielen Stufen erklommen, genießt ihr den besten Panoramablick, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Bei uns braute sich leider ein Gewitter zusammen und die Aussicht war eingeschränkt.

Mausoleum Ausblick

Wer möchte kann auch mit dem Auto, bis zum Mausoleum fahren und muss „nur“ noch die Stufen hinaufsteigen. Wer sich das Fahren über die Serpentinen nicht zutraut, kann von Kotor oder Cetinje ein Taxi nehmen. Nähere Infos dazu findet ihr hier.

Vor dem Mausoleum findet ihr ein Restaurant, wo ihr Rast machen könnt.

Der Nationalpark ist wirklich schön ist und die Wanderung war für uns absolut lohnenswert trotz schlechtem Wetters. 

Eintritt Nationalpark: 3 Euro (Für das Auto muss separat gezahlt werden.)

Eintritt Mausoleum: 2 Euro

Ausblick Lovcen Mausoleum
Mausoleum Denkmal
Pilgerstempel
Eingang Mausoleum
Eingang Mausoleum Lovcen

Wer sich vor dem Aufstieg oder danach noch extra stärken möchte, dem können wir das Restaurant HDL empfehlen. Es befindet sich auf der Hauptstraße in der Nähe des Flughafen von Tivat. Hier bekommt ihr eine riesige Portion für wenig Geld. Für eine Person definitiv zu viel und auch nichts für jeden Tag, aber gut.

Pancake im HDL
Menü im Restaurant HDL

Budva

Nach den Bergen zieht es uns wieder an die Küste. Es liegt alles sehr nahe beieinander und wir fahren nur wenige Kilometer nach Budva.

Budva ist die älteste Stadt an der Küste von Montenegro und hat eine von Venezianern geprägte Altstadt. Neben der Altstadt ragen moderne Hochhäuser in die Luft, wo sich vor allem Hotels und Einkaufszentren befinden.

Blick über Budva

Bereits am Hafen werden euch viele Touren angeboten, um die Umgebung kennenzulernen:

  • Rundfahrt 1Stunde mit einem großen Boot = 10 Euro pro Person
  • Rundfahrt mit einem kleinen privatem Boot = 20 Euro pro Stunde
  • Glass Bottom Boot 30 Minuten = 10 Euro pro Person
  • Taxiboot nach Hawai (kleine vorgelagerte Insel) = 3 Euro pro Person
Fähre nach Hawai

Direkt neben dem Hafen von Budva geht es in die historische Altstadt, die einige sehenswerte Bauten zu bieten hat. Die Stadtmauer rahmt das alte Budva ein und im Innereren warten schöne Kirchen, das Stadtmuseum, der Glockenturm oder auch die Zitadelle auf Besucher.

Einfach durch die Gassen schlendern hat uns am Besten gefallen. Es gibt viele Kleinigkeiten und individuelle Läden zu entdecken.

Also lasst euch einfach treiben.

Von der Zitadelle könnt ihr den Blick über Budva und das türkisblaue Meer schweifen lassen. Der Eintritt beträgt 3,50 Euro und neben dem Ausblick bekommt ihr Zutritt zu einem kleinen Museum und ein Getränk.

Budva Kloster

Sveti Stefan

Sarah bei Sveti Stefan

Die Insel liegt liegt südlich von Budva und von der Straße oberhalb der Insel hatten wir einen tollen Blick auf Sveti Stefan.

Die Bilder von Sveti Stefan haben uns sehr neugierig auf diesen Ort gemacht. 

Das ehemalige Fischerdorf Sveti Stefan ist heute eine luxuriöse Hotelinsel und kann nur gegen Gebühr betreten werden. Wer direkt auf den Parkplätzen vor der Insel parken möchte, muss tief in die Tasche greifen. Eine Stunde parken kostet hier 2 Euro.

Der Strand links von der Insel ist öffentlich zugänglich. Wir haben unser Stand-up Paddle ausgepackt und die Insel von einer anderen Perspektive erkundet.

An den vielen Felsen hatten wir zusätzlich die Möglichkeit noch zu schnorcheln und Fische zu beobachten.

Sveti Stefan
Stand up paddeling bei Sveti Stefan

Bar und Stari Bar

Weiter Richtung Süden liegt die Stadt Bar direkt an der Küste mit schönen Stränden. Die Stadt selbst hat für uns jedoch sehr wenig zu bieten, außer die prunkvolle Kathedrale St. Johannes. Eine Besichtigung lohnt sich auf jeden Fall.

St Johannes Kathedrale Bar
St Johannes Kathedrale Bar Eingang

Auf dem Weg aus der Stadt Bar entdeckten wir das Schild Stari Bar und wurden neugierig.

Also folgten wir den Wegweisern landeinwärts und wurden überrascht von einer wunderschönen alten Stadt.

Unser Auto parkten wir in den Straßen vor dem Bergaufstieg und gingen cirka einen Kilometer zu Fuß weiter. Es besteht die Möglichkeit direkt vor dem Ort gegen Gebühr zu parken. 

Die kleine Stadt ist liebevoll gestaltet und kleine Läden und gemütliche Cafés und Restaurants säumen den Aufstieg zu den Ruinen der alten Stadt.

Gasse Stari Bar
Café Stari Bar

Am Ende der Gasse findet ihr die Ruinen von Stari Bar, Überreste von über 200 Gebäuden. Bei einem Erdbeben wurden viele Häuser des Alten Bar zerstört und erst jetzt werden sie langsam wieder aufgebaut.

Ihr findet Sakralbauten aus dem Mittelalter oder Bäder und Glockenturm aus dem Osmanischen Reich, mehr oder weniger gut erhalten.

Viele Infotafeln erläutern die Bedeutung der Ruinen und erzählen die Geschichte des Ortes. Für uns sehr interessant gestaltet und wir empfehlen definitiv einen Besuch.

Turm Stari Bar
Tunnel Stari Bar
Blick aus dem Hamam in Stari Bar
Stari Bar
Überreste Stari Bar
Karte Stari Bar

Eintritt: 2 Euro pro Person

Südlich von Bar bis zur Grenze Albaniens

Zwischen Bar und der Grenze Albaniens sollen sich wunderschöne Strände befinden und wir wollten sie besuchen. 

Sandstrände haben wir nicht gefunden, so viel kann ich verraten. Die Strände sind schön, aber haben uns tatsächlich nicht verzaubert. Vielleicht ist das Geschmacksache.

Empfehlen können wir allen Campingfans den kleinen Campingplatz Oliva bei Utejha. Gastfreundliche, hilfsbereite Besitzer und ein kleiner Strand direkt gegenüber, der besonders zum Sonnenuntergangschauen oder zur  morgentlichen Schwimmsession einlädt.

Wir haben es dort sehr genossen.

Sonnenuntergang Campingplatz Olivia

Wir verlassen die Küste und biegen ab ins Landesinnere zur albanischen Grenze. In Albanien setzten wir unseren Roadtrip fort und bald könnt ihr den Bericht dazu lesen.

Essen in Montenegro

Backwaren und Käse in allen Variationen, dazu Schinken und ein typisches montenegrinisches Essen ist angerichtet. Zum Nachtisch einen Palatschinken und ich verspreche, ihr könnt euch nicht mehr bewegen.

Das Essen ist deftig und die Portionen groß. Wir haben uns mit der ersten Bestellung vertan, da wir aufgrund des Preises dachten es wären kleine Portionen. Auch im Gasthaus hätten von dem servierten Essen locker vier Personen satt werden können.

Am Meer gibt es hervorragende Fischgerichte, die ihr probieren solltet.

Aber auch als Vegetarier findet ihr ausreichend Variationen und könnt euch durch die montenegrinische Küche schlemmen.

Wer lieber selber kochen möchtet, kann in den Supermärkten gut und günstig einkaufen. Ihr findet in jeder größeren Stadt sehr gut sortierte Supermärkte, aber auch in kleinen Orten gibt es Läden, die den Tagesbedarf abdecken. Wir kaufen am liebsten auf Märkten ein, die ihr ebenfalls in jeder Stadt finden werdet. Dort bekommen wir immer einen besonders guten Eindruck der einheimischen Küche und wir bekommen das ein oder andere zum Probieren und damit neue Kaufinspirationen.

Obst und Gemüse sind an den Straßenständen sehr günstig und gut.

Kosten

Kommt in Kürze in einem separatem Beitrag.

Sicherheit

Aus unserer Sicht völlig unbedenklich!

Straßenverkehr

Das Auto fahren ist in Montenegro kein Problem. 

Wenige Autos auf der Straße machen das Fahren angenehm. Die Straßen sind meistens gut, die Beschilderung ist vorhanden und reicht für die Navigation aus.

Reisezeit und -dauer

Wir waren im Juni in Montenegro und können diesen Monat sehr empfehlen. Es war bereits warm, aber noch vor der Hauptsaison und als Reisemonat für uns perfekt.

Einzig der Durmitor war zum Wandern teilweise zu riskant und uns wurde der Juli und August empfohlen, da bis dahin das Eis geschmolzen ist und es keinen Regen gibt. Da uns das Wetter nicht so wichtig ist, würden wir definitiv die Ruhe im Juni und September vorziehen.

Wer Spaß an Wintersportarten hat, kann von November bis Februar reisen und die Skisaison nutzen. Schwimmen im Mittelmeer ist zu dieser Jahreszeit jedoch nicht zu empfehlen.

Wir haben das Land in einer Wochen bereist, was ausreichend war. Wenn ihr jedoch gerne wandert oder ein paar entspannte Tage an der Küste haben möchtet, empfehlen wir 10 bis 14 Tage. Wir wären gerne noch etwas länger geblieben für die ein oder andere Wandertour.

Unser Fazit

Empfehlenswert!

Egal, ob ihr Aktivurlaub sucht oder die Küste liebt, hier könnt ihr ohne Menschenmassen entspannt das Land bereisen und genießen.

Montenegro hat landschaftlich sehr viel zu bieten und ist abwechslungsreich.

Wir kommen gerne wieder.

Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Seite von Montenegro (Englisch).

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