Fazit Mongolei

Die Mongolei ist ein großes Land mit wenigen Menschen. Aus diesem Grund gibt es kaum öffentliche Verkehrsmittel außerhalb UB.
Die Straßen, die wir so bezeichnen würden, sind nur auf den Hauptverbindungen und in UB zu finden.
Zu den meisten Sehenswürdigkeiten, außerhalb der Städte, kommt man nur über Holperpisten und benötigt aus diesem Grund viele Stunden um von A nach B zu kommen. Die Landschaft ist sehr reizvoll, abwechslungsreich und die Menschen freundlich. Außerhalb von UB kann man sich jedoch nur in mongolisch oder mit Händen unterhalten. Meistens findet man einen Weg sich zu verständigen.

Die Hauptstadt Ulaan Bator (UB) ist eine relativ kleine Stadt und es gibt auch nicht so viel zu sehen. Es war jedoch sowohl nach der langen Zugfahrt wie auch nach der Gobitour gut wieder in der Zivilisation zu sein, duschen zu können oder einen richtigen Kaffee zu genießen. Die Cafés sind sehr gemütlich und liebevoll eingerichtet, haben WLAN und laden zum Verweilen ein.
Die Menschen sprechen meist ein wenig Englisch, sind sehr westlich und gut gekleidet und es gibt alles zu kaufen. Erstaunlich viele deutsche Produkte haben den weg ins Regal gefunden und ‚Gut & Günstig‘ von Edeka ist in jedem Laden vertreten.

Die Stadt hat zum einen moderne neue Hochhäuser, zum anderen alte kommunistische oder auch verfallene Gebäude.
Wohnhäuser sind entweder hohe Blöcke oder kleine Holzhäuser neben denen immer eine Jurte auf dem Grundstück steht. Das fanden wir sehr überraschend und uns wurde erklärt, dass die Mongolen das Leben in Jurten lieben, da man sehr eng zusammenlebt und es einen starken Familienbund gibt. Aus diesem Grund halten sie an Traditionen und der Lebensweise fest.

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2-3 Tage UB sind zu empfehlen. Man sollte auf jeden Fall das Nationalmuseum in der Nähe des Dschingis Khan Platzes besuchen. Die Geschichte der Mongolei ist interessant und uns hat es sehr gut gefallen.
Weitere lohnenswerte Orte:
Dschingis Khan Platz

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Gandantegchinlen Monastery.

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Uns hat es sehr gut in der Mongolei gefallen und wir wären gerne noch länger geblieben. Es gibt noch eine Menge zu entdecken und das nächste Mal fahren wir in den Norden und Westen der Mongolei.

Fazit:
Auf jeden Fall lohnenswert, man darf jedoch keine Ansprüche an Hygiene oder Berührungsängste haben. Zusätzlich muss man holprige, lange Fahrten gut vertragen und nicht geruchsempfindlich sein.