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Fazit Neuseeland

Neuseeland ist wirklich so toll, wie alle sagen. Es wird nicht übertrieben 😉.

Die Menschen sind herzlich, hilfsbereit und man kommt schnell ins Gespräch.

Die kleinen Städtchen versprühen durch ihre alten Fassaden Charme und man entdeckt überall Details. Wände sind mit schönen Graffiti besprüht, Mülleimer oder Blumentöpfe haben besondere/außergewöhnliche Formen, es sind viele Skulpturen zu finden und bei den Briefkästen kennt die Kreativität kein Ende, denn es werden dafür auch Mikrowellen oder Milchkannen verwendet. Es ist gibt immer etwas anzuschauen, selbst im kleinsten Ort.

Egal ob Land oder Stadt, es ist sauber und gepflegt. Öffentliche WC’s gibt es überall, und was hier noch besser war als in China, es gab auch Klopapier. Daumen hoch!!

Eine kleine Enttäuschung erlebten wir bei den neuseeländischen Spa’s. Sie sind leider nicht so, wie wir das aus Deutschland kennen. Wir freuten uns auf einen gemütlichen Nachmittag mit bequemen Liegen in einem warmen Ruheraum. Doch dem war nicht so. Kein Raum, keine Liegen und alles nur draußen. Nun wissen wir auch warum die durchschnittliche Verweildauer in diesen Spa’s nur 1-1,5h beträgt.

Wir haben bei Weitem nicht so viel geschafft, wie wir wollten und doch sind wir in den 3,5 Wochen 2292 km gefahren.
Wir haben uns dafür entschieden, lieber etwas länger an den einzelnen Orten zu bleiben und uns dort entspannt umzusehen. Nach den letzten Monaten hat das eher zu uns gepasst.

Unsere Favoriten, die mal wieder schwer zu wählen waren:
Elke: Cape Reinga und Tauranga/Mt. Manganui
Sarah: Hobbiton und Tangoriro Crossing

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Kosten in Neuseeland

ESSEN & GETRÄNKE

Wasser still 1,25l: 1 NZD
Wasser sprudel 1,25l: 1,99 NZD
Cola 8 Dosen: 7 NZD
Saft: 4 NZD
Brot: 3-4 NZD
Käse 250g: ab 6 NZD
Milch 1,5 Liter: 3,50 NZD
Gummibärchen: ab 1,99 NZD
Wein: ab 6 NZD
Einkaufen waren wir meistens bei Pakn’Save oder ab und zu im Countdown.

Avocados an der Straße: 5 NZD für 5 -7 Stück
Kiwi gold: 2 NZD je kg oder ein großer Beutel an der Straße mit mindestens 20 Stück 5 NZD
Bananen: 3 NZD je kg
Gurke: 4 NZD
Obst und Gemüse ist auf Märkten oder direkt an der Straße günstiger als im Supermarkt + meist entstehen nette Gespräche!

Latte Macchiato: 4,50 – 5,50 NZD
Snack im Café: 8-18 NZD
Abendessen in Restaurant: 25 – 50 NZD natürlich in sehr guten Restaurants nach oben offen 
Eis: 1,5 NZD

Es gibt noch wirklich gute Spezialitätengeschäfte z.B. für Käse. Da haben wir uns natürlich auch ab und zu etwas gegönnt und ist nur zu empfehlen.

TRANSPORT

Benzin: 1,67 – 1,80 NZD für Benzin 91
Bei einem Einkauf bei Pakn’Save erhaltet ihr 8 Cent Rabatt je Liter.

ÜBERNACHTUNGEN

Hostel Auckland Doppelzimmer: 74 NZD
Campingplatz mit Strom p.P.: 15 – 25 NZD
Platz im Van zum schlafen gibt es auch umsonst. Eine App, die hilft Plätze inkl. Preis und Ausstattung zu finden, ist Camper Mate.
Der Van (Wendekreisen) hat inkl kompletter Ausstattung 45 NZD pro Tag gekostet. Versicherungspaket muss jeder für sich entscheiden, das kostet bis zu 36 NZD pro Tag extra. Im Sommer sind die Preise jedoch deutlich erhöht bis zum 3 – 4fachen. Am besten bei dem Vermieter anfragen. Wir fanden die Jucy Camper (natürlich grün) auch noch sehr toll, hier hätte aber alles separat hinzugebucht werden müssen. Da solltet ihr drauf aufpassen. Von außen haben sie einen guten, modernen Eindruck gemacht. Wenn man weniger Platz benötigt, geht das im Winter auch noch günstiger.

EINTRITT/TOUR

Viele Eintritte oder Touren kann man über bookme.co.nz deutlich günstiger erhalten. Wenn man etwas flexibel mit dem Datum und der Uhrzeit ist sind meist 30-50% Reduzierung drin. Preise hier immer ohne Discount.

Hobbiton: 79 NZD – gibt es nicht güstiger
Wai-o-tapu: 32 NZD
Waitangi Treaty Grounds: 40 NZD
Hole in the Rock Tour: 106 NZD
Polynesian Spa: ab 27 NZD
Tangariro Crossing Tour: 175 NZD
Whale watching Auckland: 160 NZD

SONSTIGES

Wäsche waschen: 2-4 NZD je Campingplatz
Wäsche trocknen: 2-4 NZD je Campingplatz
Gasflasche nach 3 Wochen füllen: 3,80 NZD

Zusätzlich sind die Hefte am Flughafen zu empfehlen, da sich in diesen ebenfalls viele Gutscheine befinden und natürlich auch Ideen für Unternehmungen geben.

Wir sind mit ca. 70 Euro pro Tag /pro Person klargekommen, waren jedoch auch gut essen, haben Käse, Wein und Schokolade gekauft, auf was man natürlich auch verzichten kann und waren sehr häufig Kaffee trinken, was sich ebenfalls niederschlägt. Der Tagessatz ist ohne Kosten für Flug und Souvenire-/Geschenkeshopping.

Wir haben mit einem Wechselkurs von 1,59 NZD gerechnet.

Unterwegs auf der Thermalstraße bis zur Westküste

Zunächst ging es nach Rotorua vorbei an der riesigen Kiwi, die leider geschlossen hatte.

In Rotorua nimmt man den Geruch nach Schwefel sofort wahr, sobald man aus dem Auto steigt. Überall dampft es in der Stadt und es gibt viele heiße Quellen zum Baden und viele schön angelegte Parkanlagen, wo man sich sogar ein warmes Fußbad for free gönnen kann.

Collage Rotorua

Wir besuchten den Polynsian Spa, bummelten durch die Stadt, die menschenleer schien, und verbrachten einen Vormittag in Rainbow Springs. Dort sahen wir das erste Mal Kiwis live, da sich hier eine der wichtigsten Brutstationen befindet. Um Kiwis zu erhalten, werden die Eier eingesammelt und ausgebrütet. Nachdem die Kiwis 1 kg wiegen werden sie wieder in die Freiheit entlassen, da sie dann bessere Überlebenschancen haben.
Zwischen Rotorua & Taupo, unserem nächsten Ziel, liegt Wai-o-tapu.

Wai-o-tapu, eine ungewöhnliche Vulkanlandschaft, die in vielen Farben erstrahlt. Es raucht, blubbert und riecht überall aufgrund der geothermischen Aktivitäten. Der Vulkan Lady Knox sprüht täglich um 10.15 Uhr, was durch Seife ausgelöst wird. Zusätzlich wird eine Tour (inkl.) angeboten, bei der jede Menge interessante Fakten erzählt werden.

Um Taupo gibt es viele Wanderwege und sehenswerte Orte, wie z.B. die Huka-Falls.

Huka-Falls

Angekommen in Taupo haben wir uns im Supermarkt für die nächsten Tage eingedeckt und einen wirklich schönen Campingplatz mit angrenzendem Spa bezogen. Es war schön einfach mal wieder einen Tag nichts zu tun außer Lesen, Essen, Schlafen und Muscheln sortieren. Ob das beim Känguru als nichts tun gezählt hätte weiß ich nicht…;-)         (für alle Känguru Fans)

An einem Tag haben wir das Tongariro Crossing gemacht, aber das könnt ihr im separaten  Beitrag lesen, und belohnten uns abends mit einem Besuch im Freiluftspa. Im Wasser sehr warm, nur außerhalb ziemlich frisch. Es gibt hier in den Spas leider keine schönen warmen Aufenthaltsbereiche zum Entspannen, wie in Deutschland. Somit verkürzten sich unsere Aufenthalte darin deutlich. 

Die Stadt Taupo ist als Backpacker freundlichste Stadt gekührt worden, und das nicht nur wegen ihres Free Wifi am Seeufer. Es laden viele nette Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Auch wir haben dies genutzt und uns hier einen halben Tag mit Blog schreiben und Fotos hochladen die Zeit vertrieben. 

Collage Taupo

Ansonsten gibt es hier noch viele Outdoor Aktivitäten, wie z.B. Kayak fahren, Mountainbiken, Fallschirmspringen und sehr witziges Golf spielen am Seeufer, wobei sich das Loch auf einer Plattform im Wasser befindet (Hole in One).

Samstags haben wir Taupo verlassen und haben noch einem Stop am Markt gemacht, der nur samstags stattfindet. Es gibt viele tolle Leckereien wie Lamm-Curry-Wurst, selbst gebackene Kuchen und Kekse, frisch gerösteten Kaffee und wenn mann Obst und Gemüse benötigt kann man hier zuschlagen. Da wir nur noch 4 Tage hatten, haben wir uns auf die Leckereien beschränkt.

Von Taupo fuhren wir wieder Richtung Norden in die Nähe von Hamilton zu Hobbiton. Unterwegs hielten wir noch in dem kleinen Städtchen Putaruru, für eine Käseverkostung im ‚over the moon‘ und natürlich haben wir auch gleich unser Abendessen gekauft. Dazu gab es dann neuseeländischen Wein, dunkles Brot und Dips. So lässt es sich lebe!

Auch das kleine Städtchen Cambridge, welches auf unserem Weg lag, lud uns zum Verweilen ein.

Nachdem wir noch am gleichen Abend zu Hobbiton konnten, haben wir uns den nächstgelegenen Campingplatz gesucht. Er war sehr klein und auf einem Privatgrundstück. Witziger Weise waren die 4 anderen Besucher ebenfalls Deutsche und wir saßen alle gemeinsam draußen, aßen Abendbrot und quatschten. Schön wars!

Unsere letzten Tage wollten wir nochmal an den Strand und haben uns für Raglan entschieden. Ein kleines Surferstädchen mit gemütlichen Cafés und natürlich tollem Strand. 

Collage Raglan

Für dieser Sonnenuntergang hat es sich schon gelohnt nochmal an die Küste zu fahren:

Sonnenuntergang am Strand von Raglan
Sonnenuntergang in Raglan

Ich hatte sogar Glück und fand so eine besondere Paua Muschel, ja es gibt sie wirklich in Natur, nicht nur im Laden. Leider war sie nicht komplett und musste am Strand bleiben.

Paua Muschel

Nach einem letzten Strandspaziergang fuhren wir wieder Richtung Hamilton und das Neuseeländische Wetter wollte sich offensichtlich von uns so verabschieden, wie es uns begrüßt hatte – regnerisch. Wir bummeln noch durch die Stadt und dann der nächste Schock, ein Strafzettel am Auto. 200 NZD, dass kann nicht wahr sei, dachten wir. Ich wollte zum Amt und alles klären, da wir natürlich ordnungsgemäß ein Parkticket gelöst hatten, zum Glück. Fand dann die „Politessen“, die mir nach längerer Diskussion erläuterten, dass der Strafzettel für das Auto ( fehlende Registrierung/TÜV oder so) ist und nicht fürs parken. Sehr gut, dann geben wir den einfach bei der Auto Übergabe am nächsten Tag ab.

Hamilton hat noch einen tollen Park zu bieten und da das Wetter am nächsten Vormittag gut war, nutzten wir das für eine kleine Weltreise (China, Japan, Italien,….) im Garden of the Year.

Collage Hamilton Garden

Die Abgabe unseres Autos war unspektakulär und wir wurden zum Flughafen gebracht.

Das letzte Bild mit unserem Camper.

Tangariro Alpine Crossing 

Bisher haben wir noch keine lange Wanderung unternommen und das Crossing ist ein MUST-DO auf der Nordinsel, zumindest wenn man dem Tipp einer netten Kollegin und den Reiseprospekten glaubt. Da es im Winter nicht so ganz einfach ist diese 19,4km zu laufen, haben wir uns für eine geführte Tour mit Adventure Outdoor Tongariro NZ entschieden.

Der Wecker klingelte um 5.30 Uhr. Noch etwas verschlafen und in der Kälte des Campervans machen wir unsere Brote und zogen uns im Zwiebelprinzip warm an. Auf dem Berg soll es kalt werden und es liegt Schnee, also lieber zu viel, denn ausziehen geht immer.

Etwas verspätet wurden wir um 6.45 Uhr an Campingplatz in Taupo abgeholt für die 1stündige Fahrt zum Nationalpark. Während der Fahrt wurde bei jedem die Ausstattung geprüft und bei Bedarf Schuhe, Rucksack, Handschuhe, Hosen, Jacken gegeben. Zwangsausgerüstet wurden wir mit Helm, Eispickel und Steigeisen.

Dann kann es losgehen. Unsere Gruppe hat 2 Guides mit insgesamt 12 Teilnehmern aus aller Welt.

Das Wetter war perfekt, keine Wolke am Himmel und wir konnten kilometerweit gucken. Nach ein paar Kilometern die erste Pause und die ersten Schichten wurden abgelegt.

Bevor wir die Steigeisen für den Aufstieg durch Schnee und Eis anziehen mussten, gab es noch eine Übung zum Umgang mit dem Pickel im Notfall. 

Knapp 5 Stunden benötigten wir bis zum höchsten Punkt unserer Wanderung, dem Red Crater. Dort machten wir unsere Mittagspause mit fantastischen Ausblick über die schneebedeckte Vulkanlandschaft.

Den Abstieg begannen wir auf dem Po rutschend. Das war ein riesen Spaß mit anschließend nassen Hosen, die jedoch schnell wieder trockneten.

Insgesamt liefen wir knapp 8 Stunden und es war nicht so anstrengend wie ursprünglich gedacht. Naja, am nächsten Tag machten sich die Muskel schon bemerkbar.

Es war ein toller Tag und die Wanderung lohnt sich definitiv, auch wenn man im Winter den Emeraldsee nicht sehen kann. Wir würden auch jedem im Winter eine guided Tour empfehlen, einfach zur Sicherheit, auch wenn es nicht ganz günstig ist (ca.120 Euro p.P.). Einige sind ohne Guide gelaufen, aber nicht alle kamen heil wieder herunter. Im Sommer kann man getrost alleine laufen.

Fazit: MUST-DO stimmt!

An der Ostküste Richtung Süden – Coromandel und Bay of Plenty

Nachdem wir umsonst nach Auckland gefahren sind und wir natürlich gerade beim Frühstück saßen, als der Anruf kam, dass die Tour ausfällt, haben wir nach dem ausgiebigen Frühstück direkt wieder aus dem Staub gemacht. Ziel war Coromandel, süd-östlich von Auckland.
Mit einem Stop in Thames, um unsere Vorräte wieder zu füllen, ging es weiter bis zum Hot-Water-Beach. Das Wetter war schrecklich, starker Regen, kalt und windig und deshalb freuten wir uns umso mehr auf einen heißen Pool. Man benötigt nur eine Schaufel und Ebbe, dann kann es losgehen. Wir hatten Glück, als wir ankamen war Ebbe und es hatten schon einige Vorarbeit geleistet. Das Wasser war so schön warm und wir wollten nicht mehr raus, aber die Flut kam…

Sarah im natürlichen Pool am Hot-Water-Beach

Die nächsten Tage erkundeten wir die Halbinsel, mussten uns dem Wetter jedoch immer anpassen und konnten keine zu langen Wanderungen machen, da es meist stark regnete.

Am Cathedrale Cove hatten wir wirklich Glück und es hat sich sogar etwas blauer Himmel gezeigt.

Collage Cathedrale Cove

Die Kauriwälder schützten uns vor Regen. Trotzdem gingen wir nur kleine Runden in der Nähe der Straße 309, die jede Menge Rundgänge zu bieten hat.

Das kleine Städtchen Coromandel hat nicht so viel zu bieten und wirkt bei schlechtem Wetter etwas trist. Der Kaffee und das Essen im Café Umu waren jedoch fantastisch und zurück ging’s auf der schnelleren Straße mit Zwischenstopps an tollen Stränden z.B. Kuatunu.

Von Coromandel fuhren wir weiter zur Bay of Plenty. Unterwegs hielten wir an, hielten Ausschau nach Walen oder genossen die Ruhe am Meer mit dem leckereren Kaffee des Café Table in der Nähe von Kauri Point. Das Café ist sehr gemütlich eingerichtet, der Kaffee gut und das Essen lecker, also sehr zu empfehlen und liegt am Highway Nr. 2!

Unsere Endstation war Tauranga in der Nähe des Mount Manganui. Der Campingplatz lag direkt am Fuße des Berges und war ein super Ausgangspunkt für Spaziergänge auf den Berg, in die Stadt oder zum Strand. Wir blieben länger als ursprünglich geplant, da uns diese kleine Stadt wirklich gut gefallen hat. Wir konnten Surfer beobachten und im Gegensatz zu vielen anderen Städten war hier auch im Winter was los. Sogar Joggen waren wir seit längerem mal wieder, was bei so einer Kulisse naürlich noch viel mehr Spaß macht.

Am liebsten wäre ich hier geblieben.

Nachdem wir einige Tage in Tauranga verbracht hatten, fuhren wir die Küste entlang und hielten ein letztes Mal am Strand…

… bevor wir ins Landesinnere Richtung Rotorua abbogen.

Der Norden der Nordinsel Neuseelands

Angekommen am Flughafen in Auckland blieben uns noch ein paar Stunden bis wir endlich unser ‚Zuhause für 3 Wochen‘ entgegennehmen konnten. Nach einem kleinen Missverständnis  (Auto musste geholt werden) und der Suche nach einem Bringdienst, da uns das Taxi nicht mitnehmen wollte, haben wir kurz nach 8 Uhr den Camper erhalten. Zum Taxi muss ich noch etwas loswerden: Er dachte allen Ernstes wir können ihn nicht bezahlen… . Wir sahen vielleicht müde aus, aber auch wenn wir schon 2 Monate unterwegs sind, sehen wir nicht heruntergekommen aus! Frechheit!

Unser Campervan ist ein weißer Hyundai mit hohem Dach und allem was man für 3 Wochen zum ‚darin wohnen‘ braucht.

Wie der Titel schon sagt sind wir zuerst in den Norden gefahren & haben als 1. Stop Whangarei gewählt. Unterwegs hielten wir bei Pakn’Save um unseren Vorrat zu füllen & Thermosocken zu kaufen. Der beste Kauf überhaupt! Es war so kalt, von wegen subtropisch! 12 Grad zählen bei mir nicht dazu! Zum Glück haben wir auch eine kleine Heizung bekommen, die mit Strom funktioniert. 

Unser Campingplatz war an den Whangarei Heads und wir hatten eine tollen Ausblick auf die Bucht. Am Morgen nach dem Frühstück erkundeten wir Whangarei und liefen den Hatea Loop. Die Stadt hat viele tolle Details, die man bei einem Rundgang entdecken kann.

Collage Whangarei

Mit einem leckeren Kaffee aus dem Mokaba Café ging es weiter Richtung Norden zu der Bay of Islands mit einem Zwischenstopp in Kawakawa, um die Hundertwasser-Toiletten anzusehen.

Collage Kawakawa

In Paihia übernachteten wir auf einem Campingplatz fußläufig zu Stadt und den Treaty Grounds, der Gründungsstätte des modernen Neuseelands. 

Collage Paihia – Bay of Islands

Für die Treaty Grounds sollte man sich unbedingt Zeit nehmen und wir beschlossen es auf den Folgetag zu verschieben. Im Eintritt ist eine Führung, Aufführung und das Museum enthalten. Dank bookme.co.nz haben wir ordentlich Rabatt auf den Eintritt erhalten und waren einen halben Tag dort. Der Besuch ist definitiv zu empfehlen!

Collage Treaty Ground Waitangi

Nach der Besichtigung wanderten wir den Mangroventrack bis zu den Haruru Falls und an der Straße zurück. Der Rückweg an der Straße ist nicht so schön und wir würden empfehlen den Weg zur die Mangroven wieder zurück zulaufen.

Collage Mangroventrack Whaitangi

Die Bay of Islands hat wahnsinnig viel zu bieten und wir blieben nicht nur eine Nacht, wie ursprünglich geplant.

Da unsere Walsichtung in Auckland und auch in der Südsee nicht von Erfolg gekrönt war, probierten wir es mit der Hole in the Rock Tour. Neben dem Ausblick auf die Inseln und dem „berühmten“ Loch im Felsen standen die Chancen ganz gut Orcas und Delfine zu sehen. An den Vortages wurden immer welche gesichtet. Wir hatten leider kein Glück und sind jetzt im Besitz eines Gutscheins für eine erneute Fahrt. Diesen Gutschein erhält man, wenn man keine Delfine oder Wale sieht. Super, uns wären die Wale lieber gewesen. Der Gutschein verfällt zwar nicht, aber wer weiß wann wir mal wieder da sind. 

Collage Ausfahrt zum Hole of the Rock – Paihia

Weiter ging es Richtung Norden mit dem Ziel Cape Reinga. Unterwegs hielten wir an einigen schönen Stränden und bei einer netten Dame bei Taipa, um Avocados zu kaufen (tolles „Office“ direkt am Stand).

Cape Reinga erreichten wir kurz vor Sonnenuntergang. Ein Traum:

Sonnenuntergang am Cape Reinga

Nach einem kurzen Spaziergang fuhren wir zu unserer Schlafstätte, einem Strand unterhalb des Cape Reinga. Der Campingplatz Tapotutopu Bay hat nicht viel zu bieten außer Toiletten, liegt jedoch in einer tollen Bucht und so macht der Morgenspaziergang gleich doppelt Spaß.

Unser Camper auf dem Campingplatz an der Tapotutopu Bay

Vom Cape Reinga zum 90 Mile Beach und den Te Paki Sanddünen, die wir am Morgen erklommen, ist es nur ein Katzensprung. Unterwegs kann man sich auch für 10 NZD ein Board leihen und die Te Paki Sanddünen herunter sausen.

Collage Te Paki und der 90 Mile Beach

Nachdem wir die letzten Tage langsamer unterwegs waren als geplant, mussten wir uns jetzt beeilen und den ganzen Weg bis nach Auckland an einem Tag zurücklegen. Wir hatten dort unseren Wiederholungstermin für die Walsichtung, da diese das erste Mal abgesagt wurde. Ich kann gleich vorwegnehmen, dass sie auch dieses Mal abgesagt wurde und wir extra bis Auckland gefahren sind. Sehr ärgerlich!

Auf unserem Rückweg haben wieder an wunderschönen Stränden, wie z.B. dem Waipu Cove und Langs Beach Halt gemacht, gepicknickt und natürlich Muscheln gesammelt. Hier gibt es wirklich tolle Muscheln, wir sind uns nur über den Transport noch nicht einig.

der Norden der Nordinsel inkl. unserer Route (grün)

Der Norden ist wirklich schön und es ist uns ein Rätsel warum ihn so viele Touristen auslassen. Wir wären gerne noch länger geblieben und es hätte noch so viel zu entdecken gegeben.

unser Südseetraum

Wenn wir schon mal in der Nähe sind, fliegen wir für ein paar Tage in die Südsee 😉.

Lt. diverser Foren und Arbeitskollegen sollen wir die Cook Inseln Fiji vorziehen und das taten wir auch. Da wir ebenfalls davon überzeugt sind so schnell nicht wieder hier her zu kommen, wollten wir gleich 3 Inseln besuchen.

Rarotonga, die Hauptinsel
Aitutaki, ein Südseetraum
Atiu, die natürliche Insel

Rarotonga

Auf Rarotonga gibt es noch relativ viel Auswahl und wir buchten ein Backpacker Hostel. Da nicht mehr viel frei war bekamen wir für eine Nacht ein kleines Häuschen (90 NZD = 57€) und für die andere Nacht nur ein Zimmer (60 NZD = 38€).

Unser Hostel lag direkt am Strand und für den Preis gab es definitiv nichts zu beanstanden. Es gab eine Gemeinschaftsküche, einen Pool und Hängematten. Der Strand war sehr schön und nur wenig besucht. Das Wasser war nicht wie erwartet Badewannentemperatur sondern um einiges kälter.

Bei unserer Ankunft war es bereits dunkel und wir bestaunten den Sternenhimmel am Strand. So einen Himmel haben wir noch nie gesehen.

Sternenhimmel in der Südsee

An unserem 1. Tag auf Rarotonga fuhren wir mit dem Inselbus einmal komplett herum und hielten Ausschau nach Zielen für die zwei letzten Tage. Die Busfahrt mit Mr. Hopeless war an sich schon ein Highlight. Er sang, machte Witze und unterhielt den kompletten Bus. Für den Bus gibt es verschiedene Tickets: Einzelfahrt 6NZD; Hin- & Rückfahrt am gleichen Tag 10NZD; 10 er Karte(kann auch von mehreren Personen genutzt werden) 30NZD. Von der 10 er Karte hatten wir leider zu spät erfahren.

Unsere zwei letzten Tage in der Südsee verbrachten wir wieder auf der Hauptinsel. Wir liehen einen Roller und erkundeten etwas die Insel. Leider war das Wetter nicht so gut und wir konnten nicht so viel unterwegs sein, wie gedacht. Ja, auch in der Südsee regnet es! 

Eindrücke von Rarotonga

Für das Schnorcheln ist der Regen jedoch egal, also ab ins Meer. Wir waren ein Mal bei den Fruits of Rarotonga und ein anderes Mal am Lagoon Resort schnorcheln. Die Schnorchelausrüstung haben wir im Hostel gemietet, aber Achtung und bei der Auswahl genau ansehen. Sarah hatte zwei Mal einen kaputten Schnorchel und wir mussten uns abwechseln oder sie schwamm ohne.

Schnorcheln bei den Fruits of Rarotonga

Unglaublich viele Fische nur wenige Meter vom Strand entfernt und sie kamen uns extrem nah. Leider war keine Schildkröte dabei, die man hier wohl auch ab und zu entdecken kann.

Schnorcheln am Lagoon Resort auf Rarotonga

Unseren vorletzten Abend verbrachten wir bei einer polynesischen Tanzaufführung. Dank der Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit fanden überall Wettbewerbe, Märkte und Umzüge statt. An diesem Abend traten die Inseln und Dörfer im Tanz gegeneinander an. Die Trommeln, der Gesang, die Kostüme und die Bewegungen waren beeindruckend und ein toller Abschluss unseres Aufenthaltes. Unser Favorit des Abends: Atiu!

Am letzten Abend ließen wir es uns nochmal gut gehen in einem Restaurant in der Nähe des Flughafens und wir trauerten etwas, die Inseln verlassen zu müssen.

Aitutaki

Auf Aitutaki gibt es deutlich weniger Auswahl und mit Budgetunterkünften sieht es ganz schlecht aus. Das hatten wir bereits einkalkuliert und buchten eine Ferienhütte in der Seaside Lodge. Diese ist mit einer eigenen Küche und Bad ausgestattet. Hinzu kommt eine große Terasse, Liegestühlen am Strand und Grill- und Waschmöglichkeit.

Am Flughafen wurden wir von Mills mit Blumenketten empfangen und zu der Hütte gebracht, ca. 2km vom Flughafen.

Die Lodge besteht aus nur 3 Hütten direkt am Strand mit traumhaften Blick auf die Lagune und den Sonnenuntergang. Es gibt Kajaks und Schnorchelausrüstung mit der wir die Korallen inkl. Bewohner bestaunen konnten. Das haben wir natürlich gleich genutzt.

Riff vor der Seaside Lodge auf Aitutaki

Direkt vor der „Haustür“…wir waren im Paradies. Aber seht selbst:

Seaside Lodge auf Aitutaki

Um Aitutaki zu erkunden mieteten wir uns einen Motorroller und im Nu hatten wir die Insel entdeckt. Auf den Cook Inseln benötigt man einen Cook-Führerschein, den wir jetzt besitzen. Einfach zur Polizei fahren, am besten schon mit dem Roller und den intern. Führerschein zeigen, da braucht man keine Prüfung machen. Für 2,50 NZD hat man ihn in der Hand.

Unterwegs auf Aitutaki

Unseren Roller nutzten wir noch für einen kleinen Einkauf. Essen ist schwer zu bekommen und größtenteils sehr teuer, da alles eingeflogen werden muss, z.Bsp. 10 Eier kosten etwas über 6 Euro, 1L Milch ca. 2 Euro, 2 Tomaten ca. 2 Euro und 1 Gurke ca 4 Euro. Wir hatten uns schon etwas aus Neuseeland mitgebracht, da wir nicht wußten was es überhaupt gibt. Die frischen Sachen haben wir hier gekauft und dann in unserer Küche gekocht. Jedoch nicht jeden Tag, schließlich wollten wir auch die heimische Küche kennenlernen. An einem Abend gab es Buffet im Coconut Shack oder wir sind zum Mittag im Garden Cafe eingekehrt. Der Kokoskuchen und die Mangosuppe sind sehr zu empfehlen + Homemade Lemonade!

Karte von Aitutaki inkl unserer Route in grün und Empfehlungen in rot

An unserem letzten Tag machten wir die Lagoon-Cruise. Das Wetter war an diesem Tag nicht sehr gut und es stand tatsächlich auf der Kippe, ob die Tour stattfindet. Unser Tipp: Schiebt die Tour nicht auf den letzten Tag, es wäre wirklich schade, wenn ihr sie verpassen würdet. 

Mit dem Boot ging zum ersten Schnorchelplatz und wir waren sofort von bunten Fischen umgeben. 

Schnorcheln in der Lagune von Aitutaki

Es war toll und vielleicht sollte ich doch nochmal über das Tauchen nachdenken…
Danach hielten wir an der Honeymoon-Insel, wo die Kitesurfer unterwegs waren und nach 30Minuten auf der Insel ging es weiter zur One Foot Insel. 

Lagoon Cruise Aitutaki

Danach gab es eine weitere Schnorchelmöglichkeit, nur leider wurden wir auf der Insel vergessen. Als wir nach unserer Umrundung wieder am Treffpunkt ankamen, war das Boot mit den Schnorchelwilligen weg. Oh nein, wir wollten unbedingt nochmal! Zum Glück waren noch die zwei Jungs da, die beim Mittag geholfen hatten. Die sprachen wir an und sie brachten uns mit einem kleinen Boot zum Großen und wir konnten schnorcheln. Tag gerettet!

So schnell gehen 4 Tage vorüber. Wir haben die Zeit genossen und die Insel ist ein Traum. Von Aitutaki ging es mit einem kleinen Flieger nach Atiu und wir konnten einen letzten Blick von oben auf die Insel genießen.

Blick auf Aitutaki

Atiu

Auf Atiu gibt es ebenfalls nicht so viele Übernachtungsmöglichkeiten. Hier fanden wir das Bed & Breakfast bei Marshall (60 NZD p.P. inkl Frühstück). Er holte uns am Flughafen ab und war uns sofort sympatisch. Auch hier erhielten wir Blumenketten und auf dem Weg zu ihm nach Hause erhielten wir bereits eine kleine Führung. 

Bevor es weiter geht noch kurz ein Schild aus dem Flughafen, über das wir sehr schmunzeln mussten:

Schild am Flughafen von Atiu

Wir hatten Glück, denn in den nächsten Tagen feiern die Cook Inseln iher Unabhängigkeit und aus diesem Grund fanden überall Umzüge statt. So auch in Atiu an unserem ersten Tag. Alle Dörfer der Insel haben ein Auto hergerichtet und sich selbst kostümiert + Tänze + Musik einstudiert.

Umzug auf Atiu zur Feier der Unabhängigkeit

In den nächsten Tagen finden weitere Wettbewerbe statt und am Ende wird ein Dorf gewinnen.

Umzug auf Atiu zur Feier der Unabhängigkeit

Unser Favorit war natürlich das Dorf, in dem wir wohnten ;o) Alle waren mit Herzblut dabei und es war das Highlight für die komplette Insel. Auf der Insel leben nur noch ca. 430 Menschen und aktuell sind wir ca. 10 Touristen inkl. 2 europ. Reiseagentinnen von Rarotonga. Gefühlt waren alle Bewohner beim Umzug.

Umzug auf Atiu zur Feier der Unabhängigkeit

Am Nachmittag sind wir einen Spaziergang zum Strand gelaufen. Ja, es gibt Strand in Atiu und er ist wunderschön. 

Strände von Atiu

Zum Abendessen trafen wir uns mit Marshall im Super Brown für die besten Fish&Chips und Burger der Insel. Können wir definitiv empfehlen und sind am nächsten Tag gleich nochmal hin.

Am zweiten Tag nahmen wir mit weiteren 3 Touristen an der Discoverytour und an der Höhlentour mit Marshall teil. 

Bei der Discoverytour am Morgen erfuhren wir sehr viel über das Zusammenleben und die Regeln der Insel, die Politik und hörten viele Geschichten. Marshall ist ein super Guide und weiß seine Teilnehmer gut zu unterhalten wobei sein englischer Humor immer wieder aufblitzt. Gegen Ende gab es noch ein Picknick mit tropischem Obstsalat und unschlagbar guten Bananenmuffins.

Eindrücke von der Discoverytour mit Marshall auf Atiu

Die Höhlentour wollten wir zunächst nicht mitmachen, da wir schon einige Höhlen gesehen hatten, entschieden uns dann aber doch mitzugehen. Richtige Entscheidung, denn die Höhle ist aus Korallen entstanden und nicht mit unseren bisherigen Höhlenbesuchen vergleichbar. In der Höhle lebt ein einzigartiger Vogel (Kopeka), der sich sowohl bei Licht mit den Augen als auch im Dunkeln mit Sonar orientiert. Sie leben nur hier auf Atiu und es gibt nur noch wenige Exemplare. 

In der dritten Höhle waren wir bei Kerzenlicht schwimmen. Naja, Sarah war schwimmen & ich stand bis zu den Oberschenkeln im Wasser – zu kalt.

Höhlenbesichtigung mit Marshall auf Atiu

Am Abend nach Fish & Chips und Burger ging es noch mit den 3 anderen Mädels in die Dorf-Busch-Bar, Tumunu, für selbst gebautes Bier. Es schmeckt eher wie eine Bier-Wein-Mischung und man sitzt in einer Runde und der „Barmann“ am Gefäß schenkt etwas in einen kleinen Becher, den man gereicht bekommt und nachdem man ihn geleert hat wird er wieder gefüllt und an den nächsten gereicht.Am Ende macht man eine Spende im eigenen Ermessen, was dann die Bezahlung ist. 

Der Vormittag des dritten Tages gehörte uns. Mit den Rädern von Marshall sind wir nochmal an den Strand gefahren und hatten die Hoffnung noch Wale zu sehen, leider vergebens. Also fuhren wir von Strand zu Strand und suchten Muscheln, sehr erfolgreich 😊.

Eindrücke von Atiu

Nachmittags fand die Tour von Birdman George statt. Dieses Mal waren wir zu neunt, also fast alle Touristen der Insel. Die Tour ging 5 Stunden und sollte sich eigentlich hauptsächlich um Vögel drehen. Wir hatten die Hoffnung kleine Papageie zu sehen, aber irgendwie war die Tour nicht wie erwartet. Wir sahen kaum Vögel und würden die Tour nicht noch einmal machen. George kann man nur schwer verstehen und er geht nicht wirklich auf Fragen ein. Lustig waren die Diskussionen, denn wenn George eine Meinung hat, zählt nur diese. Nach einen Abendessen an Strand ging es zurück.

Unterwegs mit Birdman George auf Atiu

Den Abend verbrachten wir mit Wein und einem Film. Mashall zeigte uns die ARD Dokumentation über die Cook Inseln. Wer also Interesse hat zu sehen wie es hier so ist, kann sie bestimmt in Internet irgendwo finden: Alltag unter Palmen – Cook Inseln.

Insgesamt ist Atius Natur einfach atemberaubend – Regenwald auf alten Korallen wachsend und wunderschöne einsame Strände! 
Marshalls B&B ist unserer Meinung nach die beste Unterkunft auf der Insel und wir hatten eine großartige Zeit. Das Haus ist gemütlich und überall sind die gemalten Bilder seiner Frau (Malerin Jeanne Humphrey) aufgehängt. Marshall ist ein fantastischer Guide + Host und das Frühstück läßt keine Wünsche offen. Einfach zum Wohlfühlen!

Beim Abflug drehte der Pilot nochmal eine Runde über die Insel (Sitze auf der rechten Seite haben den besseren Blick), nur leider war mein Fenster so „gesprungen“, dass ein Foto schwierig war. Das weckt Vertrauen in das Flugzeug!

Fazit

Die Cook Inseln haben sehr viel zu bieten und sind einen Besuch definitiv wert. Auch wenn wir unser Budget etwas gesprengt haben, bereuen wir keine Sekunde. Es war einfach nur fantastisch! Tatsächlich unser Südseetraum! Good Bye Cookies!

Kosten

Kein günstiges Pflaster und inkl. Inselhopping noch weiter weg vom Backpackerbudget. Pro Person solltet ihr mit 100-150 Euro rechnen, wenn ihr zu zweit seid. Allein wir es in den meisten Unterkünften teurer, aber ohne Touren und Inselhopping deutlich günstiger. Es wäre jedoch schade, wenn man schon da ist, die anderen Inseln und Touren zu verpassen. Verzichtet lieber an anderer Stelle 😉.

Wasser 500ml: 3 NZD
Cola 330ml: 3-4 NZD
Latte Macchiato: 5 NZD
Sandwich (wirklich groß): 12-20 NZD
Essen Restaurant: ab 25 NZD
Buffet: ab 30 NZD
Buffet mit Show: ab 49 NZD
Motorroller: 20-26 NZD pro Tag

Kurs: 1,59 NZD = 1 Euro

Kurzaufenthalt in Auckland

Von Malaysia flogen wir über Kuala Lumpur direkt nach Auckland. Der teuerste Flug unserer Reise, da die Buchung über das Internet nicht funktioniert hatte und wir im Reisebüro gezögert hatten, da wir dachten wir schaffen es doch über die Webseite. Innerhalb von nur 2 Tagen hat der Flug sowohl im Netz als auch 8h später im Reisebüro über 200 Euro für uns beide mehr gekostet. Naja, so ist das manchmal …

Aber jetzt sind wir 3 Tage in Auckland. Keine Sorge, dass ist nicht alles in Neuseeland! Nach unserem Traumausflug (so hoffen wir) in die Südsee haben wir nochmal fast 3 Wochen und wollen die Nordinsel mit dem Camper erkunden.

Eindrücke von Auckland: