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Kosten in Laos

Viele Mitreisende haben uns erzählt, dass Laos relativ teuer ist. Im Vergleich zu China, Russland und der Mongolei haben wir das nicht so empfunden. Andere vergleichen jedoch mit Thailand ;o)

Manchmal haben wir uns gefragt, wie die Menschen überhaupt etwas verdienen wenn ein T-Shirt oder Tasche nur 2 Euro kostet. Teilweise haben wir gar nicht gehandelt, da die Menschen ja auch von etwas leben müssen. -So unser Gedanke.

Auch hier ist die Arbeitskraft nichts wert und Dienstleistungen sehr günstig. 

ESSEN & GETRÄNKE

Kokospancakes: 5.000 Kip
Buffet LP Nightmarket: 10.000-15.000 Kip
Wasser klein: 3.000 Kip
Wasser groß: 5.000 Kip
Cola: 5.000 Kip
belegtes Baguette: 10.000 – 20.000 Kip je Belag
Crepes: 10.000 – 15.000 Kip je Belag
Sticky Rice with Mango: 20.000 Kip (den besten Reis gabs im Utopia in LP)
frischer Fruchtshake: 10.000 Kip
Warme Kaffee – Latte: 18.000-25.000 Kip (Laos hat tolle Cafés und guten Kaffee zu bieten)
Abendessen in lokalem Restaurant: vegetarische Gerichte bereits ab 20.000 Kip, sonst ab 40.000 Kip
BBQ: ab 40.000 für 2 Personen
Bier auf der Straße: 10.000 Kip
Eis: 15.000 Kip
Abendessen im Hotel: 80.000 Kip

TRANSPORT

Elektrobus LP: 4.000 Kip
Luang Prabang nach Phonosavan: 125.000 Kip
Phonosavan nach Vientiane: 130.000 Kip
Vientiane nach Pakse: 130.000 Kip
Tuk Tuk Vientiane: 25.000 für ca. 2-3km
Pakse zu den 4000 Inseln: 60.000 Kip (inkl. Boot)
Boot nach Don Khon: 20.000 Kip
Boot nach Don Det: 15.000 Kip
4000 Inseln zu Grenze Laos / Kambodscha: 60.000 (inkl. Boot)

ÜBERNACHTUNGEN im Doppelzimmer – Preis pro Zimmer

Grundsätzlich findet man ab ca. 12 Euro einfache Doppelzimmer mit eigenem Bad.
Wir schauen uns immer erst die Bewertungen bei Booking an und das passt bisher ganz gut.
In Don Khon hat für uns das Preis-Leistungsverhältnis nicht gepasst (teuerste Unterkunft mit ca 20 Euro). Mitreisende haben in Don Det in kleinen Hütten schon für 30.000 Kip übernachtet (hatte die Hütte alleine). Hier hat der Preis keinen Qualitätsunterschied ausgemacht.

EINTRITT/TOUR

Kuangsi Wasserfall: 20.000 Kip
Tempel: meistens ca. 20.000 Kip
Wasserfall Don Khon: 35.000 Kip

SONSTIGES

Wäsche Hostel: 10.000 Kip je kg
Motorroller LP: 120.000 Kip für 24h
Motorroller Pakse: 90.000 Kip für 24h
Massage 1h: 50.000 Kip

Für Geld abheben haben wir auch immer zahlen müssen. Das günstigste, was wir gefunden haben, waren 20.000 Kip für das Abheben von 1.500.000 Kip.

Der aktuelle Wechselkurs: 1 Euro = 8933Kip

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Fazit Laos

Wäre da nicht der viele Regen gewesen…. dann hätten wir in Laos deutlich länger verweilen können.

Es ist ein superschönes Land mit einer wunderbar abwechslungsreichen Landschaft und freundlich-zurückhaltende Menschen, die einem immer ein Lächeln entgegen bringen, auch bei dem schlechtesten Wetter.

Den Vorteil, den die Regenzeit mit sich brachte, war die deutlich reduzierte Anzahl an Touristen. Somit brauchte man sich keine Gedanken über ausgebuchte Hotels oder zu volle Busse zu machen, denn überall bekommt man noch ein Plätzchen. 

In Luang Prabang und Vientiane sind wir noch relativ vielen Touristen begegnet, aber auf Don Khon waren wir nahezu allein auf der Insel. Was vielleicht auch daran liegen mag, dass die Insel Don Det die beliebteren Unterkünfte für Backpacker bietet.

Aufgrund des Regens fielen aber auch manche Unternehmungen, die wir geplant hatten, buchstäblich ins Wasser und irgendwann hathen wir einfach keine Lust mehr auf den Matsch, nasse Klamotten und diesen leicht modrigen Geruch, der einfach durch die ganze Feuchtigkeit entsteht. 

Für’s nächste Mal haben wir beschlossen lieber in der Trockenzeit hierher zu kommen, um mehr unternehmen zu können.

Die Geschichte von Laos haben wir vor allem in Phonsavan vor Augen geführt bekommen. Von 1964 bis 1973 flog die amerikanische Luftwaffe Bombenangriffe auf Laos. Bei diesen Angriffen wurden, im Durchschnitt aller acht Minuten, rund um die Uhr, die Ladung einer Boeing B-52 also insgesamt 260 Millionen Bomben abgeworfen. Besonders stark war dabei die Provinz Xieng Khouang, in der die Ebene der Tonkrüge liegt, betroffen. Über dieser gingen dreimal soviele Bomben nieder wie über ganz Japan während des Zweiten Weltkriegs. Sie ist damit das meistbombardierte Gebiet der Welt. Da knapp ein Drittel davon nicht sofort explodierte, stellten Blindgänger noch lange Zeit nach dem Ende des Krieges ein großes Problem in Laos dar und auch noch heute sterben Menschen dadurch. Wir durften uns nur auf sicheren Wegen aufhalten und auch die einzelnen Flächen der Ebene der Tonkrüge sind vor einigen Jahren erst gesäubert worden.

Am Besten hat es uns in der sehr entspannten Stadt Luang Prabang gefallen. Dort war alles einfach einen Tick langsamer und durch ihre Größe super zu Fuß zu erkunden. Gute Cafés, nette Bars, ein traditionellen Nightmarket und der wunderschönste Wasserfall, den wir je gesehen haben, wird uns wohl immer an Laos erinnern.

In Luang Prabang müsst ihr unbedingt die Kokospancakes, einen Mangoshake oder Limette-Minze-Avocado-Shake probieren. Sie haben Suchtpotential!

Laos ist auf jeden Fall eine Reise wert. Man muss sich auf lange Fahrten und, ein in Vergleich zu anderen asiatischen Staaten, nicht so entwickeltes Land einstellen.

Dafür bekommt man tolle Eindrücke und Reiseerlebnisse.

Don Khon nach Siem Reap

Heute verlassen wir Laos.
Auf Don Khon haben wir den Transport zur Grenze gekauft.
8 Uhr war Treff am Bootssteg. Jetzt ins Boot, aber wie? Der Steg stand nach dem vielen Regen mitten im Wasser und wir hatten beide Jeans an. die max bis über die Waden nach oben gezogen werden konnten.
„You are funny!“ und deutete auf meine Hosen.
Sie schoben Boote zusammen und wir kletterten mit unseren Rucksäcken drüber, mit trockenen Beinen und der Angst mit den schweren Rucksäcken das Gleichgewicht zu verlieren.

Auf dem Festland wurden wir zu der Abfahrstelle gebracht. Andere winkten ab und wollten am Busbahnhof kaufen. Letztendlich saßen wir dann alle wieder im gleichen Minivan zur Grenze. Sie haben lediglich die Ticketsein paar Cent günstiger bekommen.
Allerdings hatten alle vom Busbahnhof ihren Pass abgegeben und den Passservice bezahlt, der wiederum ein paar Euro teurer war als es selbst zu erledigen.
Hinzu kommt, dass wir unseren Pass niemals aus den Händen geben würden. Der Mann mit den Pässen saß auch nicht in unseren Van und das wäre nur schon nicht mehr egal gewesen.

Nach 40 min warten ging es los, wir fuhren 10 min und mussten das Auto wechseln. Ein großer Bus hielt ebenfalls und sie sollten zusteigen. Es waeren nur noch 3 Plätze frei, aber mindesten 7 Personen + 2 Kinder sollten Platz finden.
Nachdem schon das Gepäck ein Problem darstellte und mehrere erklärten, dass es nicht funktioniert, stiegen nur 3 Personen + 2 Kinder zu. Der Rest wurde mit dem großen Bus gebracht und war vor uns an der Grenze. Warum getauscht werden sollte? Keine Ahnung!

An der Grenze blieben alle mit Service sitzen und wir stiegen aus, holten den Ausreisestempel für 2 Dollar und liefen nach Kambodscha. Zwei verweigerten das Stempelgeld, mussten jedoch nur 10 min warten und bekamen dann ihre Stempel.

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Weg von Laos nach Kambodscha
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Blick auf die Grenze von Laos

In Kambodscha erhielten wir für 35 Dollar das Visum und nach einer weiteren Stempelstelle und Wartezeit waren wir in Kambodscha.

Direkt hinter der Grenze fanden wir den Stand von AVT (Asia Van Travel – grünes Schild), von denen wir im Internet gelesen hatten. Für 16 Dollar bekamen wir die Tickets nach Siem Reap (Busbahnhof 26 Dollar).

Wir packten unser Gepäck (egal wo gebucht wurde) und fuhren zusammen los. Wenige Kilometer später hielten wir an und alle nicht von VAT mussten aussteigen und wieder wechseln. Die dänische Familie tat mir etwas leid. Sie sind mittlerweile 4 Mal umgestiegen und waren aus Vientiane bereits 16h unterwegs. Sie hatten eigentlich eine durchgängige Fahrt gebucht!

Wir fuhren weiter, jedoch nur 5 min, dann mussten wir auch alle raus und in einem Warteraum/Restaurant warten.
Nach über 1h ging es in einem anderen Van weiter.
Bis Siem Reap fuhren wir dann durch und dank der neuen Straße erreichen wir gegen 18.30 Uhr das bisher schönste Hostel (Bon Savy) unserer Reise.

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Regen, Regen & Regen: Im Süden von Laos

Nach einer langen Nacht im Sleeperbus sind wir schon sehr früh morgens in Pakse angekommen.
Unser Zimmer war leider noch nicht fertig, konnte man ja fast nicht ahnen, und so haben wir erstmal in einem Café um die Ecke gefrühstückt.
Um 9 konnten wir glücklich, es waren nur 4 Stunden vor Check-in Zeit, unser Zimmer beziehen.
Da uns der Regen weiterhin begleitet und Pakse nicht viel zu bieten hat, beschlossen wir nur durch die Straßen zu schlendern um ein Motorbike für die nächsten Tage zu finden. Wir wollten auf das Bolavenplateau fahren und hofften auf weniger Regen.
So viel gelesen haben wir schon lange nicht mehr.

Da wir freudige Nachrichten aus Deutschland erhalten hatten, gingen wir am Abend ins Restaurant gut essen und tranken Cocktails. Herzlich willkommen Amy!!!

Am Morgen regnete es immer noch sehr stark und wir entschieden spontan weiterzufahren, da wir die Rollertour im Regen nicht machen wollten.
Sarah ging kurz nach 7 Uhr in die Lobby und ein Mitarbeiter organisierte eine Fahrgelegenheit für 8 Uhr. Schnell packen, frühstücken und kurz nach 8 Uhr ging es los zu den Inseln. Die Fahrt war sehr lustig, da wir jmd aus dem Bus nach Pakse wiedergetroffen hatten. Er erzählte uns, dass er in der Nacht vom Bus vergessen wurde und er glücklicherweise 2h später von einem anderen Bus mitgenommen wurde. Eigentlich wollte er bis nach Phnom Penh weiter, hatte so jedoch einen Zwangsstop in Pakse, da er alle Busse am Morgen verpasst hatte.

Angekommen auf Don Khon setzte sich der Regen fort und wir entschieden uns nur für einen kurzen Spaziergang.
Für den nächsten Tag buchten wir eine Kajaktour, da wir unbedingt die Irrawaddy Delfine sehen wollten.
Am Abend schauten wir in einem Restaurant das Spiel Frankreich-Irland. Komisch, wenn im Hintergrund laotisches Karaoke zu hören ist.

Morgens regnete es noch immer und die Kajaktour wurde abgesagt.
Wir gingen also wieder zurück zum Hostel frühstückten und spielten Scrabble.

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Gegen 11 Uhr war es trocken und wir nutzten die Chance. Für 10.000 KIP liehen wir Fahrräder und umrundeten die Insel.

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Zunächst ging es zum Wasserfall, dann durch einen verwucherten Weg weiter zum Ende der Insel, wo man die Irrawaddy Delfine sehen kann. Es gibt ein sogenanntes Becken an der Südseite der Insel, wo sie sich gerne aufhalten.

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Da uns der Bootsfahrer Delfine versprach, buchten wir. Ja, uns ist bewußt, dass sie es immer sagen. ;o)
Wir wollten die Delfine unbedingt sehen und ein Versuch war es wert.
Doch nach einer halben Stunde vergeblichen Warten und die Wasseroberfläche beobachten war nichts von ihnen zu sehen. Unser Bootsfahrer versuchte uns die ganze Zeit zu überreden, es doch auf der kambodschanischen Seite zu probieren. Dort wären sie bestimmt. Er wollte dafür zusätzlich 50.000 KIP haben. Doch davon waren wir nicht überzeugt und lehnten ab.
Wir fuhren noch ein Weilchen flußaufwärts, kreuzten auch die Grenze (ohne zu zahlen) und plötzlich waren sie einfach da. Unser Boot legte an einem Baum an und wir hatten eine gute halbe Stunde Zeit die Delfine zu beobachten. Es waren wahrscheinlich 2 und sie sind alle paar Minuten an der Wasseroberfläche aufgetaucht. *freu*

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Glücklich & zufrieden sind wir zurück geradelt, haben die Fahrräder abgegeben und uns mit einem Eis belohnt.

Es sollte wohl so sein. Entweder Kajaktour oder Delfine sehen. Im Nachhinein haben wir mitbekommen, dass es zwar eine Kajaktour gab, die Teilnehmer aber keine Delfine gesehen haben.

Morgen früh verlassen wir Laos in Richtung Kambodscha und hoffen dem Regen zu entkommen.
Mal schauen, wie wir dort weiterkommen, denn bisher haben wir nur ein Ticket bis zur Grenze. Es soll dort einen guten neuen Minivan geben, der günstig nach Siem Reap und Phnom Penh fährt- So der Plan- die Fortsetzung folgt …

Schlafplatz oder Qualplatz? – Sleeperbus in Laos

Nach unserer ersten Minibus-Erfahrung von Luang Prabang nach Phonosavan hatten wir etwas Angst in den Schlafbus nach Vientiane zu steigen.
Aber uns blieb keine andere Wahl!

PHONOSAVEN NACH VIENTIANE
391km
Bereits vor dem Einsteigen haben wir Reisetabletten genommen und waren gespannt. Wir hatten keine Vorstellung, aber die Hoffnung, dass ein größerer Bus langsamer durch die Kurven fährt.

Von außen sah der Bus unspektakulär aus, wir bekamen einen Beutel in die Hand und mußten unsere Schuhe an der Tür ausziehen.
Innen war es bunt beleuchtet und hintereinander auf beiden Seiten reihten sich die 2er Betten jeweils 1 unten und 1 oben.
Für jeden gab es eine Decke und ein Kissen und für uns Zwei war die ca 1,70m Liegefläche ausreichend, nur unsere kleinen Rucksäcke waren im Weg.
Mir ging der Gedanke an den Harry Potter Bus nicht aus dem Kopf und musste grinsen.

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Die Nacht war okay und wir bekamen sogar Schlaf. Nach 10h und etwas unausgeschlafen erreichten wir den Nordbahnhof von Vientiane.

VIENTIANE NACH PAKSE
672km
Nachdem wir mit dem großen Tuk Tuk abgeholt wurden und nach ca. 1h Fahrt durch Vientiane am Busbahnhof ankamen. wünschten wir uns nicht in den alten Bus einsteigen zu müssen. Wir hatten Glück!

Unser Bus war ein Doppeldecker und sowohl oben als auch unter gab es links und rechts Betten.
Es war deutlich komfortabler, kleine Kabinen, Steckdosen, ca. 1,80m Liegefläche, eine Ablage und Getränkehalter.
Im Bus gab es sogar eine Toilette und kurz nach der Abfahrt wurde Wasser und 1 Käsetoast verteilt.

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Wir haben tatsächlich gut geschlafen und kamen gegen 6 Uhr ausgeruht in Pakse an.

Bus hat also den Titel Schlafplatz verdient!

Besuch der Hauptstadt von Laos

Bloß schnell wieder weg, dachten wir nach unserer Ankunft in Vientiane.
Wir waren müde nach der Busfahrt, mussten uns mit dem Tuk Tuk Fahrer streiten, Vientiane schien dreckig, das Hostel entsprach nicht den Bildern & Bewertungen …
Nach einem Kaffee und Mittagsschlaf sah es schon wieder anders aus.
Wir hatten Glück und bekamen den Kochkurs am nächsten Tag und mit einem Mangoshake machten wir uns auf dem Weg in das Zentrum.
Der Beschluß stand: Wir geben der Stadt eine Chance!

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Tatsächlich ist Vientiane ganz schön, es gibt jedoch nicht so viel zu tun und kann unserer Meinung nach bei Weitem nicht mit Luang Prabang mithalten.
Es macht den Eindruck, dass viele Besucher den ganzen Tag in den unzähligen Cafés oder Hostels verbringen und erst am Abend wirklich rauskommen.
Der Nachtmarkt ist riesig und unterscheidet sich stark von LP.  Es gibt weniger Essensstände und laotische Dinge zu kaufen. Stattdessen kann man sich mit allen möglichen „Marken“ eindecken. Danach laden die vielen Bars und Restaurants zum Verweilen ein.

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Wir sind in diesen Tagen einfach durch die Straßen geschlendert, viele haben wir häufiger belaufen oder saßen im Café und haben Leute beobachtet.

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Unser Highlight war definitiv der Kochkurs und nach 3 Tagen verlassen wir Vientiane Richtung Süden nach Pakse.
Nach unserer letzten Erfahrung mit dem Nachtbus, haben wir uns wieder für einen entschieden.

Kochkurs in Laos

Durch Zufall sind wir auf Madam Phasouk und ihren Kochkurs gestoßen, haben angerufen und einen Termin bekommen.

Zunächst ein paar Fakten und Werbung für alle Interessierten! Wir können diesen Kurs auf jeden Fall empfehlen!
Madam Phasouk gibt bereits 15 Jahre Kochunterricht, viele davon in einem Hotel.
Der Kurs beeinhaltet:
– Abholen am Hotel
– Marktbesuch
– 2 Hauptgerichte & 1 Salat
– Wasser
– wir haben auch Snacks & frische Ananas zum Nachtisch bekommen

Grundsätzlich finden Kurse entweder 9.30 Uhr (Mittag) oder 15.30 Uhr (Abend) statt.
Einfach unter der Tel: 020 56012458 anrufen und alles absprechen.
Der Preis pro Person beträgt 150.000 KIP und ist unserer Meinung nach unschlagbar.

Jetzt zu unserem Nachmittag:

15.30 Uhr wurden wir am Hostel abgeholt und wir fuhren gemeinsam zum Markt.
Wir kauften viele frische Zutaten und der Fisch wurde vor unseren Augen zerlegt.

Auf dem Speiseplan stand heute:
– Fischsuppe
– Papayasalat
– Schweinefleischsalat
– klebrigen Reis

Auf Wunsch kann man natürlich auch vegetarisch kochen.

Mit jeder Menge Tüten und einem Snack (frittierte Bananenscheiben-lecker) fuhren wir zu ihrem Haus, mussten Hände waschen und bekamen unsere Schürzen.
Madam Phasouk erläuterte alles genau und wir konnten uns auf unseren ausgehändigten Rezeptblättern Notizen machen.
Natürlich durften wir auch Hand anlegen und nach Anleitung schnipseln etc.

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Damit es auch nicht zu scharf für uns wird, bekamen wir immer Kostproben.
Laoten essen extrem scharf und für uns war schon „nicht scharf“ scharf genug!

Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und wir bekamen unbekannte Zutaten in die Hand z.B. Bananenblüte.
Mit dem Nachkochen wir es etwas schwieriger, aber wir bekamen Alternativen direkt genannt.

Gegen 18 Uhr standen alle Gerichte auf dem Tisch und wir konnten essen.
Unser Favorit war definitiv die Fischsuppe mit Mekongfisch!

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Nachdem wir fertig waren haben wir uns noch unterhalten und sie hat uns auch von ihren Plänen erzählt.
Wenn alles klappt ist ihr Grundstück am See, außerhalb von Vientiane nächstes Jahr fertig. Dort sollen dann ebenfalls Kochkurse stattfinden, mit der Möglichkeit zu übernachten, das Farmleben kennenzulernen, Ausflüge auf den See zu unternehmen. Klang wirklich gut und wir drücken die Daumen.

Kurz nach 19 Uhr wurden wir auf Wunsch zum Nachtmarkt und nicht ins Hotel gebracht.

Toll und BIG THANKS to Madam Phasouk!

Ebene der Tonkrüge

Es hat sich gelohnt & es war auch gut, sich der Gruppe anzuschließen.

Wir waren mit 3 sehr netten Kanadierinnen unterwegs und unser Guide hat eine Menge erzählt.

Besucht haben wir Site 1,2 & 3 von insgesamt 7, die von den Bomben befreit wurden und für Besucher zugänglich sind.
Bis heute ist nicht geklärt wie diese Krüge entstanden sind und wofür sie da waren.
Es wird vermutet, dass es Grabstätten vor über 2ooo Jahren waren, da Knochenreste unterhalb gefunden werden.

Uns gefällt jedoch die Geschichte der Einheimischen besser. Die glauben, dass es Wiskeybecher der Riesen waren.
Warscheinlich die, die den Giants Causeway in Nordirland bauen wollten.

Site 1 ist auf einem Hügel gelegen und man hat einen wunderschönen Ausblick.

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Site 2 ist in einem Nadelwald -kühl und riecht gut.

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Site 3 ist auf einer kleinen Fläche, umgeben von Farmland und mit Laubbäumen bepflanzt. Die Krüge sind hier die kleinsten und der Weg ist ein kleiner Trampelpfad.

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Man darf sich nicht abseits der Markierungen bewegen, da noch immer nicht alle Bomben gefunden worden sind.
Ein bißchen angsteinflößend, aber damit müssen die Menschen hier leben.
Neun Jahre lang wurde von den Amerikanern alle 8 Minuten eine Bombe abgeworfen – der Grund ist bis heute nicht bekannt.

Es gibt ein hier ansässiges Projekt, das aus dem Metall der Bomben Schmuckstücke formt und verkauft.
Damit werden die Menschen unterstützt und die Suche nach den Bomben vorangetrieben.
Fanden wir so toll, dass wir natürlich etwas kaufen mussten.

Mittag gab es in der Nähe von Site 2. Die Nudelsuppe war super und da der Besitzer etwas zu feiern hatte, mussten wir auch ran.
Z Runden Bier & einige Schnappschüsse später dürften wir das Lokal erst wieder verlassen.

Jetzt sitzen wir in einem Café und warten bis unser Nachtbus um 19.30Uhr abfährt.
Wir hoffen sehr auf weniger Serpentinen, werden vorsichtshalber aber schon mal Tabletten einwerfen.

Grüße aus Phonosavan – Laos!

5 Stunden Serpentinen sind kein Spaß!

von Luang Prabang nach Phonosavan

Unsere Tickets für den Minivan haben wir über das Hostel besorgen lassen, da wir nicht wussten wo die Busstation ist.
Sarah hat noch leckere Baguettes für die Fahrt besorgt und dann konnte es losgehen.
Kurz vor 8.30 Uhr wurden wir am Hostel abgeholt, danach hat das Tuk Tuk weitere Personen eingesammelt und kurz vor 9 Uhr waren wir am Busbahnhof.

Alle wollten nach Vang Vieng und wir saßen nur mit 2 einheimischen Familien im Van nach Phonosaran.
Wir hatten also ausreichend Platz, der Van war in Ordnung und wir wollten den Blog schreiben und lesen – 6 Stunden Fahrzeit sinnvoll nutzen.

Die Fahrt war jedoch alles andere als entspannt. Nach 10 Minuten legten wir alles zur Seite und nach 1 Stunde und 20 Minuten nahmen wir die ersten Reisetabletten zu uns. Gut, dass ich doch eine gut ausgestattete Reiseapotheke dabei habe. Hatte es schon bereut dieses unnütze Paket mit mir herumzutragen!

Das Baguette wird wohl im Ganzen Phonsavan erreichen. 350km von 400km waren Serpentinen, die der Fahrer im flotten Tempo fuhr, wir unsere Sachen sichern mussten und volle Konzentration benötigten.

Nach 6h haben wir Phonosavan erreicht und sind ganz schön fertig (mit Baguette). Morgen Nacht das Ganze +4h nochmal nach Vientiane (Tickets haben wir direkt am Busbahnhof gekauft).

Hoffentlich hat sich das für die Ebene der Tonkrüge gelohnt. Dazu können wir morgen mehr sagen.
Wir haben uns einer Tour angeschlossen und sind gespannt.

Unsere Tage in Luang Prabang

Wie versprochen melden wir aus Laos.
Nach einem holprigen Flug sind wir gut in Luang Prabang gelandet und sind nach der Ankunft im Hostel sofort wieder losgezogen, um die Stadt zu entdecken.

Es gibt hier jede Menge anzusehen, obwohl es eine kleine Stadt ist und man zu Fuß alles erreichen kann.
Naja, fast alles. Den 1. vollen Tag haben wir außerhalb von LP verbracht, uns einen Roller gemietet und sind zu dem unglaublich schönen Wasserfall Kuangsi gefahren.
Durch den Roller waren wir unabhängig und konnten so viel Zeit wie wir wollten (Touren nur 2h) dort verbringen. Das haben wir natürlich getan und waren 5h da.
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Die nächsten Tage sind wir durch die Stadt geschlendert, haben uns einige der unzählig vielen Tempel angesehen und Ausstellungen besucht.

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Vom Tempel auf dem Mount Phousi hat man eine fantastische Aussicht, muss bei der Hitze jedoch erstmal einige Treppen nach oben.

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Der Tempel Xieng Thong hat uns aufgrund der bunten Fliesen am besten gefallen und etwas an Nici de Saint Phalle erinnert.
Wat Wisunalat hat uns persönlich am wenigsten gefallen, wirkte lieblos und ungepflegt.

Die Mönche in ihrer orangen Kleidung gehören hier zum Stadtbild und sind überall zu sehen.
Jeden Morgen laufen sie um 6Uhr durch die Stadt und bekommen von den Gläubigen Essensgaben. Dies ist eine wichtige Zeremonie für die Buddhisten, was viele Touristen jedoch nicht mit dem gebotenen Abstand betrachten, auf den immer wieder hingewiesen wird.
16 Uhr wird in allen Tempeln getrommelt – beeindruckend!

Grundsätzlich muss man vor allen Häusern die Schuhe ausziehen und in den Tempeln zusätzlich Knie und Schultern bedecken.

Die Stadt ist sehr gemütlich, mit vielen kleinen Gassen, dekorierten Restaurants, Pflanzen und Kolonialhäusern.
Man kann sich hier sehr wohl fühlen und so sind wir spontan noch 1 Nacht länger geblieben.

Nach Sonnenuntergang lebt die Stadt nochmal auf. Jeden Abend findet man einen Nachtmarkt mit Kleidung, Taschen, Lampen und natürlich Essen.
Hier kann man sich z.B. an den Buffetständen für 15.000 Kip sattessen. Meins war es nicht, Sarah hat es dagegen geschmeckt.
Ich wurde euch eher zu den leckeren Fruchtshakes, Crepes (Favorite: Mango-Nutella und Avocado) oder Kokospancakes raten. Einfach lecker!

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Auch in den unzähligen Bars und Restaurants beim Hotpot (China hat uns besser geschmeckt) kann man gut den Abend verbringen.
Eine tolle Bar ist Utopia. Hier konnten wir das 1. Mal die EM live verfolgen und lagen gemütlich auf Matten und haben Cocktails (Mango-Tamarinde -Zimt), einheimisches Bier und Kokosreis mit Mango genossen.

In einigen Hotels (z.B. Sanctury) wird jeden Abend der Film Chang abgespielt. Es ist der erste Film über Laos aus den 20er Jahren -sehr witzig, vor allem der Hausaffee.

Die Menschen scheinen hier sehr entspannt, höflich und lieb zu sein. Wir wollten an einem Tag mit dem E-Bus fahren, leider kam dieser nicht. Ein junger Mann hat dann für uns extra bei der Gesellschaft angerufen und nachdem wir weitere 30min gewartet hatten, hat uns spontan eine Anwohnerin in ihrem Auto mitgenommen. Super nett!
Ein weiteres Erlebnis: An einem Abend wurden wir spontan zu einem Geburtstagsumtrunk eingeladen und nett unterhalten.

An unserem letzten Tag haben wir uns bei einer Massage nochmal richtig verwöhnen lassen. In einem Gewand, dass wir für die Massage anziehen mussten, wurden wir 1h mit Händen und Füßen bearbeitet. Absolut empfehlenswert!

Gerne wären wir auch noch zu einem Kochkurs gegangen, diese waren jedoch schon für 1 Woche ausgebucht. Vielleicht haben wir in Vientiane Glück.
Bei Interesse solltet ihr euch also frühzeitig kümmern. Uns hatte das Tamarind am meisten zugesagt.

Unser Hostel Villa Mahasog war gut gelegen und bietet Ticketservice, Wäscheservice (endlich wieder gut riechende Klamotten), gibt Tipps für Unternehmungen und alle sind extrem freundlich.
Einziges Manko war die Lage unseres Zimmers. Leider war direkt neben uns eine Wohnung, in der fast jeden Abend gefeiert oder laut ferngesehen wurde und die Kinder lauthals zu den laotischen Top Ten Hits mitgesungen haben. Niedlich – nur nicht um 12 Uhr nachts!!
Vermeidet also Zimmer 101 – sonst top!

Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke von Luang Prabang und wir verlassen die Stadt mit dem Minivan nach Phonosavan.

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