Archiv der Kategorie: Asien

Der malaysische Teil Borneos – unser Fazit

1. Malaysier lieben Schnulzen

Sowohl im Flugzeug werde zum Start und zur Landung Celine Dion oder Toni Braxton gespielt, als auch in den Einkaufszentren, im Taxi und beim Karaoke.

2. Borneo ist total anders als wir es uns vorgestellt hatten.

Wir dachten es ist ein afrikanisches Asien. Malaysia ist jedoch deutlich weiter entwickelt und „moderner“. Die Straßen sind asphaltiert und in guten Zustand und in den modernen Einkaufszentren bekommt man alles was man benötigt.

3. Die Städte auf Borneo laden nicht zum Verweilen ein.

Sowohl Miri, Kota Kinabalu, Kudat als auch Sandakan haben wenig zu bieten. Am besten nutzt man die Städte nur, um Vorräte aufzufüllen, Wäsche zu waschen oder für den Transport ( Flughafen, Busbahnhof).

4. Fliegen ist günstig und spart viel Zeit.

Der Flug hat uns meist nur unwesentlich mehr gekostet als eine Busfahrt, dafür aber viele Stunden gespart. Bsp. Kudat nach Sandakan: Bus = 60-70 MYR; Flug = 97 MYR → 30 MYR Differenz was ca. 7€ entspricht und uns mindestens 7h im Minivan erspart hat + ein super Rundflug über Borneo war.

5. Borneo ist kein günstiges asiatisches Reiseland.

Alle Backpacker, die wir getroffen haben, hatten die Kosten unterschätzt. Die Preise sind nicht mit Laos, Kambodscha oder Thailand vergleichbar. Vor allem Touren und Eintrittspreise müssen berücksichtigt werden. Es wäre jedoch schade, vor Ort zu sein und nichts von der Natur zu sehen. Eine 2-3 tägige Tour (ohne jeglichen Luxus) kostet mindestens etwas über 100 Euro pro Person. Dabei war jedoch alles außer Getränke inkl. und das fanden wir vollkommen in Ordnung. Da die Attraktionen meist sehr weit weg von Städten liegen, steigen die Kosten für Getränke oder Lebensmittel extrem. Da kann eine kleine Flasche Wasser schon mal 1 € kosten, was sich bei der Hitze schnell summiert. Auch wir haben hier erstmalig unser Budget nicht eingehalten, was jedoch an unserer Unterkunft in Mulu lag. Mit 50-60€ pro Tag sollte ihr pro Person rechnen und es ist auch so, dass ein Doppelzimmer (mind. 20€) teurer war als zwei Einzelbetten (ca. 6€) im Dorm.

6. Handeln ist nicht notwendig

Positiv ist uns aufgefallen, dass wir nicht handeln mussten. Transportpreise standen immer fest, am Flughafen gab es einen stand für Taxicoupons, die Minivans haben die Preise lt. Hostel verlangt und auf den Märkten gab es Preisschilder. Nur ein Mal hatten wir das Gefühl, dass wir mehr zahlen mussten -auf unserer letzten Fahrt zum Flughafen.

7. Wunderschöne gefährdete Natur

Borneo bietet traumhafte einsame Strände und Dschungel. Uns sind jedoch die vielen Palmölplantagen aufgefallen, die bereits eine große Flächen von Borneo einnehmen und somit den bedrohten Tieren den Lebensraum einschränken. Wir hoffen sehr, dass das Wachstum gestoppt wird und die Bevölkerung andere natur- & tierfreundliche Einnahmequellen findet.

8. Alle Religionen und Kulturen feiern und leben gemeinsam.

Es was sehr schön anzusehen, dass die Menschen trotz unterschiedlichem Glauben oder verschiedener Herkunft miteinander feiern. Egal welche Religion einen Feiertag hat, jeder feiert mit und scheint die andere Religion zu respektieren. Natürlich ist auch hier noch nicht alles perfekt und einige Randgruppen sind noch außen vor. Wir hoffen, dass Malaysia sich in dieser Richtung noch öffnet. Die vielen Vorschriften bzgl. Kleidung und Verhalten aus dem Reiseführer sind unserer Meinung nach überzogen und nicht erforderlich.

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Besuch bei den Orang Utans und den Sonnenbären in Sepilok

9 Uhr ist Abfahrt mit dem öffentlichen Bus von Sandakan (6 Ringgit). Ein halbe Stunde später sind wir da, kaufen unsere Tickets und müssen unsere Sachen einschließen. Warum merken wir später noch.

Zuerst geht es in das Orang Utan Rehabilitationszentrum. Hier werden verletzte Orang Utans oder Waisen aufgenommen, aufgepäppelt und wieder ausgewildert. Die Tiere können sich hier völlig frei bewegen und es gibt keine Zäune. Für die Besucher ist nur ein kleiner Teil der 43 Quadratkilometer im Regenwald-Schutzgebiet zugänglich. Jeden Tag gibt es um 10 Uhr und 15 Uhr eine Fütterung, wo sich Orang Utans bedienen können. Bei uns kamen tatsächlich nur wenige auf diese Plattform zum Essen. 

Collage Fütterung in Sepilok

Spannender war der Gang durch das Gelände, da man die Tiere beobachten konnte und sie teilweise sehr nahe kamen. Sie kamen sogar so nahe, dass Sarah nicht mehr ausweichen konnte und der Orang Utan  auf Tuchfühlung ging.

Orang Utan auf Tuchfühlung mit Sarah

Wichtig ist den Tieren auszuweichen, da man sie mit Krankheiten anstecken kann und sie versuchen Dinge zu klauen. Der Grund warum dieser Orang Utan so nah kam war die bunte Kette einer Frau, die er haben wollte. Auf den Wegen steht immer Personal, die die Orang Utans gleich wieder in den Wald leiten (wenn sie sich leiten lassen wollen).

Orang Utans hautnah beim Rundgang in Sepilok

Neben den Orang Utans gab es beim Rundgang noch einige andere Tiere zu entdecken.

Collage Entdeckungen beim Rundgang in Sepilok

Nach dem Mittag sind wir zum Sun Bear Zentrum gegangen, wo Tiere aus Gefangenschaft leben. Häufig werden diese Bären in Asien als Haustiere gehalten oder auf dem Schwarzmarkt zum Essen gehandelt. Unglaublich traurig! Viele Tiere werden nie mehr in die Freiheit entlassen werden können, da sie nach vielen Jahren in Käfigen nicht überlebensfähig wären. Im Gegensatz zu den Orang Utans sind sie von Zäunen umgeben.

Collage Sun Bear Reservat in Sepilok

Gute Überleitung, denn die Sun Bears bekommen ab und zu Besuch von den Orang Utans. Auf unserem Weg dorthin hatte einer gerade einem anderen Touristen einen Softdrink geklaut und sich schmecken lassen. 

Orang Utan mit seinem Diebesgut

Danach hat er Sarah den kalten Kaffee abgenommen. Gegen die langen Arme hatte sie keine Chance. Die eine Hand griff gezielt in den Nacken und die andere nach dem Kaffee. Schon war die Dose weg, trotz versuchter Gegenwehr. Am besten die Sachen auch nicht zu den Bären mitnehmen! Ich habe ein total schlechtes Gewissen, da es mein Kaffee war und ich gerade kränkel. Hoffentlich hat er sich nicht angesteckt!

Nach dem Besuch der Bären sind wir zur Nachmittagsfütterung und um 16 Uhr mit dem letzten Bus wieder nach Sandakan.

Zum Abschluss noch unser Lieblingsbild:

junger Orang Utan in Sepilok – unser Lieblingsbild

Jetzt haben wir alle Menschenaffen gesehen ;o)

Dschungeltour am und auf dem Kinabatang

Entschieden hatten wir uns für Uncle Tan & das war das passende für uns. Einfache Bungalows im Dschungel direkt am Fluß. Im Vergleich zu vielen anderen Anbietern nur halb so teuer und mit doppelt so vielen Bootstouren und Dschungeltrekkings (495 MYR = 110 €). 

Nachdem wir in Sandakan gelandet waren, ging es mit dem Taxi direkt nach Sepilok zu Uncle Tan’s OPS Base und B&B. Zum Mittag gab es ein leckeres Buffet und dann haben wir unsere kleinen Rucksäcke mit alle notwendigen Dingen gepackt. Ein kurzes Briefing von einem Mitarbeiter erklärte uns unseren weiteren Tagesablauf. Unsere Gruppe bestand nur aus 3 Personen, wir zwei und eine Holländern namens Sanne. Gut für uns, da wir so vielleicht die Chance auf eine zweite Bootsfahrt am Morgen hatten.

Ein Fahrer brachte uns in 1,5h nach Kota Kinabatangan mit einem kurzen Zwischenstopp am Supermarkt um noch das dringend benötigte Mückenspray zu kaufen, denn unseres hatten sie uns leider bei der Kontrolle in Kudat am Flughafen abgenommen. Weiter ging es dann 1h im Boot den Kinabatang flußaufwärts, wobei wir schon ein paar Hornbills und Nasenaffen am Flussufer sehen konnten.

Nasenaffen am Kinabatang

Das Camp liegt mitten im Dschungel und ist ein unberührtes Stückchen Erde. Dies möchten die Besitzer versuchen zu erhalten, denn die Gebiete, die der lokalen Bevölkerung gehören wandeln sich mehr und mehr zu Palmöl Plantagen und verkleinern den Lebensraum der dort ansässigen und auch teils bedrohten Tierwelt.

Wir bekamen einen kurzen Überblick über unseren Aufenthalt und durften dann unsere Holzhütte im Wald beziehen. Ganz einfache Matratzen mit Moskitonetzen, nach vorne hin offen und mit zwei Fledermäusen als Mitbewohnern. Es gibt Boxen vor der Hütte um alles Essbare darin zu verstauen da sonst Ratten angelockt werden könnten. 

Uncle Tan Camp am Kinabatang

Nach dem Abendessen fuhren wir mit dem Boot auf einen kleinen Nebenarm des Kinabatangan für unsere erste Tierbeobachtung bei Nacht. Unser Guide Ramsa hatte super gute Augen und entdeckte für uns Nasenaffen, Eulen, eine Leopardenkatze, Kingfisher und schlafende Affen. Etwas mulmig ist einem bei Dunkelheit im Dschungel schon zumute und auch an die nächtlichen Geräusche muss man sich erst gewöhnen. 

Der nächste Morgen begann früh um halb 6 mit einem kurzen Weckruf. Die Morgenausfahrt verspricht die meisten Tiere und wir verbrachten 2h auf dem Fluss mit dem Ziel einen Orang Utan zu entdecken. 

Doch leider blieben er verborgen. Beim Dschungeltrekkings sind wir zu Fuß durch den Dschungel und haben nach Insekten und Vögeln Ausschau gehalten. 

Entdeckungen bei der Fusssafari

Die Moskitos dort waren ziemlich hungrig und wir waren froh über unsere langen Klamotten obwohl es nicht alle abgewehrt hat. Gefühlt hat das Moskito Spray nicht wirklich was gebracht, denn wir wurden trotzdem die ganze Zeit gestochen.

Den Mittag verbrachten wir mit lesen und schlafen in Hängematten. Die Tiere sind zu dieser Tageszeit schwer zu finden, da sie sich verstecken und der Hitze entfliehen. Das Camp bietet für diese Zeit auch sportliche Abwechslung, wie z.B. Fußball oder Ferderball. 

Entdeckte Vögel am Kinabatang

Auch bei einer weiteren Bootstour und beim Nachtspaziergang zeigten sich uns keine Orang Utans. Dafür gab es Schmetterlinge die ihre Farbe wechseln, je nachdem, von wo man sie anstrahlt, wie bei einem Hologramm. Und Ameisen so groß wie ein 5 Mark Stück.

Entdeckungen bei den Nachtsafaris

Das Team spielte noch ein paar malaysische Songs mit der Gitarre und es gab eine Runde Reiswein für alle. Die Jungs haben echt Spaß an ihrem Job und das merkt man.

Da unsere Gruppe so klein war konnten wir eine zweite Morgensafari auf dem Fluß machen. 

Sonnenaufgang & Bootsfahrt auf dem Kinabatang

Diesmal ging es den Kinabatangan flußabwärts zu einem Gebiet, wo 3000 Orang Utans leben sollen. Da wird sich doch wenigstens einer blicken lassen. Wir gaben die Hoffnung nicht auf. Deshalb waren wir ja hauptsächlich hier. Dann hatte Ramsa unser Guide wirklich einen entdeckt, nur leider war er zu flink für unsere Augen und blitzschnell verschwunden. Sehr schade.

Nach dem Frühstück hieß es dann Sachen packen und gegen 10 ging es im Boot zurück. Doch wenn einer Glück hat, dann sind das wohl wir. Denn an derselben Stelle wie vorher, tauchte der gleiche Orang Utan auf, und diesmal hatten wir ein paar Minuten Zeit ihn zu beobachten bevor er sich aus dem Staub machte. 

Orang Utan am Kinabatang

Wir waren total happy und konnten unser Glück gar nicht fassen. Ein echter Orang Utan in Freiheit. Damit haben wir alle Menschenaffen in ihrem natürlichen Umfeld in Freiheit gesehen und wer weiß, wie lange dies noch möglich ist…

Der tollste Flug und das aus dem Mund einer flugängstlichen Person – mir

Von Kudat flogen wir nach Sandakan zur Dschungeltour. Der Flug war jedoch schon ein Erlebnis für sich! Am Flughafen wurde unser Gepäck mit der Hand durchsucht, Scanner gibt es nicht und die Bordkarte + Kofferbeschriftung ist handschriftlich. Leider wurde uns Deo, Desinfektion und Mückenspray abgenommen, da es nicht der Handgepäckbestimmung entspricht. War nur leider im großen Rucksack….

Nach der Kontrolle wurde erst der große Rucksack und danach wir mit Handgepäck gewogen. Gut, dass sie das Handgepäck nicht separat gewogen haben – war viel zu schwer ;o)

Das Flugzeug hatte Platz für 19 Personen und es gab freie Platzwahl für uns 9 Passagiere. Wir setzten uns direkt hinter die Piloten in die ersten Reihe. Der junge Pilot poste noch kurz für ein Foto, erkundigte sich nach dem Wohlbefinden und los gings.

Für eine Stewardess gab es keinen Platz und wir flogen mit den 2 netten Piloten 50 Minuten nach Sandakan.


Der Flug war toll und wir haben Borneo von oben die ganze Zeit sehen können. Ein Rundflug wäre teurer gewesen ;o) 

Zu Gast bei einer Familie auf Borneo

Nachdem wir einen tollen Blogbeitrag zu Homestay in Sabah-Borneo gelesen hatten, entschieden wir dies ebenfalls zu machen.

Wir suchten uns Kudat, eine Stadt im Norden Borneos, aus und traten mit Cobra (Organisator) in Kontakt. Es gibt sehr viele Homestays in Sabah, mit unterschiedlichen Aktivitäten, je nach Lage.

Cobra holte uns in Kudat an der Busstation (Bus von Kota Kinabalu nach Kudat 3h) ab und wir fuhren zu seinem Haus, ca 30km entfernt.  Wir wurden herzlich von seiner Tochter begrüßt und dann gab es auch gleich Mittagessen. Aber wie isst man das nur? Es gab kleine gebratene Fische (ganz) und wir sollten wie bei Hähnchen einfach abbeißen. Wirklich? Die Gräten? Glaub wir haben uns echt blöd angestellt.

Am Nachmittag fuhren wir zur Bienenfarm (unspektakulär, aber der frische Honig direkt aus den Waben war lecker) und zum Gong-Dorf. Gongs sind traditionelle Instrumente und werden von jedem in diesem Dorf hergestellt. Es ist wohl so, dass sich jedes Dorf auf etwas spezialisiert. Sarah durfte auch Hand anlegen und den Gong in Rohfassung bearbeiten. Gar nicht so schlecht für das erste Mal, fand ich. 

Collage Gong-Dorf

Am Abend ging es noch zu einem tollen Strand in der Nähe und wir hatten ihn für uns alleine. Baden in Badewannenwasser, Muscheln suchen und den Sonnenuntergang anschauen, das hat schon was.

Collage Strand Homestay Kudat

Am nächsten Vormittag stand Mangroventrekking auf dem Plan und nebenbei haben wir noch unser Abendessen, Mangrovenmuscheln, gesucht. Es ging auch das ein oder andere Mal schief, wenn wir uns an einem toten Ast festgehalten oder drauf gestellt haben. Nach 8km kamen wir etwas lädiert und mit einem Beutel voller Muscheln wieder raus aus den Mangroven.

Collage Mangroventrekking 

Den Nachmittag verbrachten wir mit lesen auf der Terrasse und einem kurzen Abstecher in den Obst-& Gemüsegarten. Nachdem wir jedoch innerhalb kürzester Zeit völlig zerstochen wurden, gingen wir gleich wieder raus. An einem Arm hatte ich 25 Stiche und der andere Arm + Beine waren mindestens genauso zerstochen. Dafür suchten wir unterschiedliche Mangos im Ort zusammen, um die Unterschiede zu sehen. Uns war nicht klar, dass es so viele Sorten gibt…

Am Abend gingen wir zu einer kleinen Feier. Alle waren total freundlich, aber irgendwie haben wir uns fehl am Platz gefühlt. Als wir ankamen bekamen nur wir etwas zum Essen und alle anderen warteten. Erst nachdem alle da waren und das Gebet gesprochen war, aßen auch alle anderen (ca. 1h später). Da die meisten kein Englisch konnten, gab es nur wenig Unterhaltung, die jedoch war gut. ;o) 

Unseren letzten Tag verbrachten wir am Strand in der Nähe des Tip of Borneo. Wieder hatten wir den Strand fast für uns allein. Cobra organisierte aus noch ein Boogie-Board und Surfbretter und wir konnten das erste Mal „surfen“. Surfen kann man es eigentlich nicht bezeichnen, da zu wenig Wellen da waren und wir keine Ahnung hatten. Aber wir hatten Spaß.

einsamer Strand in der Nähe des Tip of Borneos – Sarah mit Boogie-Board

Nach dem Strandtag besuchten wir noch kurz das Tip of Borneo und fuhren zurück zu Cobra.

Sarahs Sprung am Tip of Borneo

Am Abend war die nächste Feier angesagt, da unsere Familie moslimisch ist und aktuell das Zuckerfest (glaube ich) gefeiert wird. Dieses Mal fanden sich alle bei Cobra zum BBQ ein. Wir aßen gemeinsam und das Essen war sehr gut. Die Stimmung war ausgelassen, wir tanzten traditionelle Tänze in traditioneller Kleidung und sangen Karaoke (ich durfte bei Celine Dion ran).

Collage von unserem letzten Abend bei der Gastfamilie mit Karaoke und Tanz

Sie zeigten uns auch wie man eine Kette mit den typischen Perlen herstellt und eine frische Kokosnuss öffnet.

Collage Homestay in Kudat -BBQ und Kokosnuss öffnen am letzten Abend

Es war ein toller Abend und gelungener Abschluss unseres Besuches.

Haus der Homestay Gastfamilie in der Nähe von Kudat auf Borneo

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns nach einer kurzen Nacht und Cobra brachte uns zum Flughafen.
Es war eine tolle Erfahrung und wir bekamen so einen Einblick in das Leben in Sabah, den wir sonst definitiv nicht bekommen hätten. 

An einige Dinge mussten wir uns erst gewöhnen (z.B. Essensregeln), an andere werden wir uns nie gewöhnen, wie z.B. die Katzen. Im Haus gab es unendlich viele Katzen und es hat danach gerochen. Bei Interesse am Homestay, sollte ihr gleich bei der Anmeldung sagen, wenn ihr mit Katzen ein Problem habt. Es gibt viele verschiedene Homestays in Sabah und jede Familie ist anders, damit also immer ein einmaliges Erlebnis.

Ich denke mit dem einen oder anderen bleiben wir in Kontakt und können diese Möglichkeit das Land und die Menschen kennenzulernen nur empfehlen.

Die Gastfamilie hat noch viele Fotos geschossen. Sobald sie uns erreichen, könnt ihr euch auf weitere Eindrücke freuen.

Mulu NP, im Regenwald Borneos

Angekommen am Parkheadquarter haben wir nach den angebotenen Touren gefragt und was zur Verfügung stand auch direkt gebucht. Wir entschieden uns für einen Nightwalk, den Wind Cave + Clearwater Cave und den Lang Cave + Deer Cave inkl. Bat Exodus. Einige Touren darf man alleine laufen, man muss sich lediglich bei der Parksecurity anmelden, und so nutzten wir die Zeit ohne gebuchte Tour für den Paku Loop und den Botanic Loop.

Karte Mulu Nationalpark inkl unserer Wegstrecken in grün

Es gibt wahnsinnig viel zu entdecken und man muss immer mit offenen Augen und Ohren laufen. Dauernd raschelte es und wir suchten die Baume und Sträucher ab. Wir hatten Glück und haben sogar einen Affen mit buschigem roten Schwanz vorbeihuschen sehen. 

Mulu NP

Aber schon alleine die Natur war ein Erlebnis. Hier findet man riesige Bäume und Pflanzen, die miteinander verwachsen sind.

Paku Loop im Mulu NP

Bei der geführten Tour am Abend haben wir gelernt noch mal ganz anders zu schauen. Mit dem Guide haben wir 6 verschiedene Schlangen, 4 Frösche (1 davon war handteller groß), Spinnen, sogar eine Tarantel, Echsen und überdimensionierte Grashüpfer entdeckt. Es war schon ein bißchen gruselig so ganz im Dunkeln mit den vielen Tiergeräuschen, aber auch spannend auf der Suche zu sein.

Entdeckungen beim Nightwalk im Mulu NP

Bekannt ist der Mulu Park auch für seine Höhlen und wir wollten sie nicht verpassen. 

Bootsfahrt & Clearwater Cave im Mulu NP

Zur Clearwater und Wind Höhle sind wir mit einem Boot gefahren und konnten uns danach noch vor der Höhle abkühlen. Die beiden Höhlen fanden wir nicht so spektakulär und kann man unserer Meinung nach auslassen. Das Highlight der Tour zur Clearwater & Wind Höhle war definitiv die Bootsfahrt. 

Wind Cave im Mulu NP

Die schönste Höhle war für uns die Lang Höhle.

Lang Cave im Mulu NP

Die beeindruckendste Höhle war die Deer Höhle, da sie riesig und für Millionen von Fledermäuse ein Zuhause ist, was man auch riechen kann.

Deer Cave im Mulu NP

Jeden Abend findet in der Deer Höhle ein Naturschauspiel statt. Gegen halb sechs verlassen Millionen von Fledermäusen die Höhle. Gerne hätten wir das Schauspiele von innen beobachtet, unser Guide hat uns jedoch nach draußen gelotst. Wie wir im Nachgang mitbekommen haben waren doch einige drinnen und da es mindesten 45 min dauert (solange haben wir gesessen bis wir gegangen sind), kann man das Ganze sowohl von drinnen als auch außen beobachten.

Fledermaus Exodus – Deer Cave

Touren kann man einfach vor Ort im Parkheadquarter buchen. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, sollte eine E-Mail an den Park einige Tage vorab genügen. Touren und Preise findet ihr unter mulupark.com. Unserer Meinung nach ein super Preis-Leistungsverhältnis – Bsp: Parkeintritt für 5 Tage 30 Ringgit (ca. 6,70€).

Gegessen haben wir im Mulu Café am Parkeingang. Hier gibt es sowohl lokale als auch westliche Gerichte, die ebenfalls für die Verhältnisse günstig sind. Weitere Restaurants findet man vor dem Park oder dem Resort. Mit dem Essen im Ressort haben wir keine guten Erfahrungen gemacht. Jedes Mal gab es etwas nicht, was wir bestellt hatten und im Vergleich zu den Restaurants in der Umgebung fanden wir das Essen und auch den Kaffee deutlich schlechter. Getränke ebenfalls lieber im Park kaufen, da es dort nur 1/3 kostet. Das Frühstücksbuffet war hingegen super und auch der Kaffee, komischerweise, gut.

Wir haben im Resort übernachtet und es war wirklich ein Traum. Seit langem haben wir mal wieder eine Badewanne nutzen können, waren im Fitnessstudio und im Pool. Es war eher aus der Not heraus, aber hat uns gut getan. Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte kann direkt im Park (Bungalows sahen super aus) oder in einem der Homestays übernachten.

Unser Flug nach Mulu hat sich auf jeden Fall gelohnt und nach den vielen Städten war es eine willkommene Abwechslung. Die Natur ist beeindruckend und mit etwas Glück entdeckt man auch einen kleinen Teil der Tierwelt. Der Regenwald ist ursprünglich und doch gut erkundbar – aus unserer Sicht wurde der Tourismus wirklich gut integriert. Dadurch, dass die meisten mit dem Flugzeug anreisen, können sich auch nur eine begrenzte Anzahl an Touristen in Mulu befinden. Das macht es irgendwie heimelig, da man viele bei Touren oder beim Essen häufiger trifft.

Auf nach Mulu, in den Regenwald Borneos

Der Plan war mit dem Boot nach Mulu zu fahren, nur leider sagte uns das Hostel in Miri, das es nicht mehr so möglich ist, wie überall beschrieben. Okay, wir wollten unbedingt nach Mulu und schauten noch schnell nach Flügen. Es gab noch welche für den nächten Tag und wir buchten, unseren Rückflug buchten wir nach Kota Kinabalu, da wir zum einen ein unschlagbar gutes Angebot fanden (unter 50€ für uns beide) und wir zum anderen von den letzten Tagen geschlaucht waren und auf die 12h Fahrt über Brunei verzichten wollten. Einziger Nachteil: Kein Zwischenstopp in Brunei. Stand eh nicht auf unserer Liste ;o)

Aufgrund der kurzfristigen Flugbuchung benötigten wir noch dringend eine Unterkunft. Viel Auswahl gibt es nicht und wir hofften noch etwas zu finden. Sonst, hmm…

Wir schrieben das Parkheadquarter an und versuchten anzurufen, da diese gute, preisgünstige Unterkünfte anbieten, hatten jedoch kein Glück. Kurz vor dem Abflug nahmen wir die einzige für uns buchbare Option in einem Resort. Nachdem wir bisher super gut mit unserem Budget gehaushaltet hatten, war das drin. Nach Abschluss der Buchung kam die Mail des Parkes, dass noch etwas frei ist … zu spät!

Unser Abflug, der 9.50 Uhr sein sollte, verzögerte sich und wir starteten erst 11 Uhr. Gut, dass wir danach direkt nach Kota Kinabalu fliegen, denn bei Verzögerung hätten wir den Bus nach Brunei nicht bekommen. Man muss wohl aber immer mit Verzögerungen rechnen, wenn man in oder aus dem Regenwald fliegt.

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Blick auf Mulu beim Landeanflug (durch eine etwas verdreckte Scheibe ;o)

Bereit 11.17 Uhr setzten wir in Mulu auf.

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Flughafen Mulu

Angekommen im Resort nutzen wir die Annehmlichkeiten unsere Luxusunterkunft und in den nächsten Tagen werden wir den Regenwald erkunden.

Zwischenstop in Kuala Lumpur

Um nach Borneo zu kommen sind wir zunächst nach Kuala Lumpur gefahren, wo unser Flug nach Miri startet.

Wir haben also eine Nacht und nutzten diese für etwas Sightseeing.

Unser erstes Ziel waren die Petronas Towers, die jedoch noch bis Sonntag geschlossen sind. Also blieb uns der Blick von unten. Wo gefühlt wir die Attraktion waren, den irgendwann standen mind. 15 Männer Schlange um ein Foto mit uns machen zu können. Ich übertreibe tatsächlich nicht! Am Anfang war es noch lustig, denn nach China ist und das nicht mehr vergekommen. Irgendwann war es jedoch anstrengend, als sie gruppenweise vor uns standen. Nach über 20 Fotos und den nächsten Blicken auf uns, haben wir uns aus dem Staub gemacht und sind noch in der Gegend des Hostels (Explorers) herumgelaufen. Auch hier wurden wir für ein Foto angesprochen …

Eindrücke aus Kuala Lumpur:

Jetzt sitzen wir im Hostel und versuchen bis zum Deutschlandspiel wach zu bleiben.

Unglaublich! – Wir sind wirklich in Singapur.

Wir sind wirklich in Singapur und können es gar nicht fassen. Die Stadt hat uns in ihren Bann gezogen, vielleicht auch weil wir nicht darauf vorbereitet waren. Es war eine unserer Spontanentscheidungen nach Singapur zu fliegen und Nicholas zu treffen. Nicholas haben wir in der Transsib von Moskau nach Peking kennengelernt und er meinte wir können uns gerne in Kuala Lumpur treffen. Dort haben wir ihn um wenige Tage verpasst und da wir nicht wollten, dass er wegen uns nach KL kommt, haben wir Singapur vorgeschlagen. Nicholas hatte tatsächlich Zeit für uns, also buchten wir die Flüge.

Jetzt sind wir hier und hatten einen tollen Tag mit einem großartigen Guide in einer fantastischen Stadt.
Kurz nach 8 Uhr haben wir uns an der Metro (MRT) in der Nähe des Hostels getroffen und es war toll Nicholas wieder zu sehen und er war noch so sympathisch wie in unserer Erinnerung.  Zunächst die Frage: Frühstück?  – Ja, gerne. – Local oder Europäisch? –  Local natürlich.
Und schon ging es los zu einem Hawker (hier gibt es verschiedene Essensstände, da es keine Straßenstände in Singapur gibt) zwei Stationen vom Hostel entfernt.
Nicholas bestellt für uns Karottenkuchen, welcher nicht im entferntesten etwas mit Karotten zu tun hatte und Chwee Kueh, dazu gab es Kopi (Kaffee Singapurstyle). Es war wirklich gut und selbst der Kaffee überzeugte.

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Danach fuhren wir nach  Sentosa, eine kleine vorgelagerte Insel mit jeder Menge Attraktionen und einem Strand. Wir waren am Meer angekommen und ganz weit weg konnten wir unser nächstes Ziel Malaysia sehen/erahnen.2016-07-08 14.59.52

Hier steht das Schild südlichster Punkt des asiatischen Festlandes. Ist jedoch nur für Touristen, so klärte Nicholas auf. Singapur ist eine Insel, also kein Festland mehr, und selbst auf Sentosa gibt es südlichere Punkte.

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Auf dem Rückweg noch einen Snack für mich, einen nicht scharfen Curry Puff (Teigtasche mit Hühnchen und Pilzen) und einen Shake für Sarah und auf nach Chinatown.  Es war gut, dass wir so früh unterwegs waren, denn auf dem Rückweg kamen uns viele Menschen entgegen. Es war ein nationaler Feiertag, was wir natürlich nicht wußten.
In Chinatown angekommen tranken wir Zuckerrohrsaft mit Zitrone – sehr lecker und solltet ihr auf jeden Fall testen. Danach schlenderten wir durch die Geschäfte.Hier kann man jede Art von Souvenirs kaufen, Tempel und die alten Häuser bestaunen.

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Nicholas musste uns leider am Nachmittag verlassen, stattete uns aber mit einer Karte und jeder Menge Kringel + Hinweisen aus und wir verabredeten uns für den nächsten Morgen.

Es war toll mit Nicholas, denn neben den sehenswerten Plätzen, haben wir auch viel über das Leben in Singapur erfahren. In Singapur besitzt man ein Auto eigentlich nicht wirklich, sondern man „kauft“ es für 10 Jahre und danach muss man es wieder abgeben. Einen Toyota zu „kaufen“ ist jedoch genauso teuer wie in anderen Ländern ein Ferrari. Der Unterschied ist jedoch, den Ferrari kann man behalten. Viele Dinge sind auch sehr strikt geregelt und mit hohen Geldstrafen versehen. In der Metro ist Essen und Trinken verboten und es hält sich tatsächlich jeder daran.

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Vielleicht sind diese Regeln und hohen Strafen dafür verantwortlich, dass alles so sauber ist und das Zusammenleben der verschiedene Kulturen so gut funktioniert, denn auch Rassismus wird hart bestraft.

Wir verabschiedeten uns von Nicholas und tauschten, wie von Nicholas empfohlen, Singapur Dollar in Malaysia Ringgit für unsere Weiterreise. Es ist die Wechselstube mit dem besten Kurs und entsprechend lang war die Schlange. Neben dran gab es Shakes, wie praktisch für die Wartezeit, wir kauften 2 und können sagen Finger weg von Weizengras. Der hat uns absolut nicht geschmeckt.

Weiter zur Bugis-Street, wo wir um wieder kleine Snacks kauften und uns in die Menschenmengen stürzten.

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Zu Fuß liefen wir nach Little India.

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Den Abend wollten wir mit den Lightshows ausklingen lassen und fuhren mit der Metro bis zur Promenade. Durch den Olympiapark, mit einem Pfefferminz-Schokoeis (super!) über die Formel 1-Strecke bis zum Hawker am Esplanade. Dort kauften wir das Abendessen Ananasreis (war nicht so gut) und frittierte Bananen mit Kokosdip und setzten uns auf die kleine Tribüne am Esplanade, wo jeden Abend um 19 Uhr ein kostenloses Konzert stattfindet. Juli war der Jazz-Monat und während wir aßen spielte die Band.

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Um 19.45 Uhr und 20.45 Uhr findet jeden Abend die Lightshow an den Supertrees statt. Wir waren verzaubert.

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20.30 Uhr und 21.30 Uhr erleutet die Marina Bay in verschiedenen Farben bei einer Lightshow.

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Zum Abschluss des Tages liefen wir am Fluß entlang und bewunderten die schön beleuchtete Stadt. Es gibt so wahnsinnig viele Details, alles ist gestaltet und ordentlich gepflegt.

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Am Clark Quay reihen sich Bars neben Restaurants und Clubs. Im Hintergrund die Musik der Bars, wir sitzend auf den Treppen am Fluß, haben wir den Tag Revue passieren lassen und waren uns einig: Die Planänderung war die richtige Entscheidung! Es war wie ein Tag Urlaub von der Weltreise. Mit schmerzenden Füßen nach über 15km mit 18.500 Schritten fielen wir ins Bett.

Morgen geht es wieder in das „reale“ Asien.

Am nächsten Morgen haben wir uns wie besprochen mit Nicholas getroffen und gingen erstmal frühstücken. Dieses Mal im Hawker an der Bugis Street.


Nicholas hatte uns angeboten mit nach Malaysia zu fahren und mit dem Bus zu helfen. Er ist einfach so nett und wir haben das Angebot gerne angenommen. Nach dem Frühstück ging es zur Busstation ganz in der Nähe von Bugis.


Für 3.30SGD was ungefähr 2,20€ entspricht (extra für Udo ;o) sind wir mit Causeway Link zur Grenze gefahren (ca. 30 min). Dort mussten wir aussteigen und in ein Gebäude zur Ausreise (war super unkompliziert), danach wieder zur Busstation auf der anderen Seite. Das Gleiche an der malaysischen Seite nochmal. Das Ticket gilt bis Larkin, einer Busstation in Malaysia ca. 10 min von der Grenze entfernt. Deshalb unbedingt das Ticket aufheben, es muss jedes Mal vorgezeigt werden.
Angekommen in Larkin hat Nicholas nach den Bussen geschaut. Gute und vertrauenswürdige Busse sind KKKL und Causeway. Der nächste Bus fuhr um 13 Uhr und es gab noch zwei Plätze für uns. Für 35 Ringit je Person (7,80€) gehörten sie uns.

Der Bus war super und gegen 17 Uhr waren wir in Kuala Lumpur.

Ausgestattet mit einer Wegbeschreibung zum Hostel und einer Metrokarte von Kuala Lumpur von Nicholas  (er hat wirklich an alles gedacht) haben wir auch unser Hostel im Nu gefunden und konnten sogar noch auf Sightseeingtour gehen.

BIG THANKS to Nicholas! We had a great time in Singapur!

Abschiedsbild- Nicholas und wir in Malaysia an der Busstation

Wir sind zu alt für so etwas!

Da wir unseren Flug nach Singapur kurzfristig gebucht hatten (mal wieder eine Spontanentscheidung), fehlte auf die schnelle noch ein Zimmer. Nicholas aus Singapur empfahl uns ein Hostel, was für Singapur-Verhältnisse günstig und gut sein soll. Aufgrund mangelnder Alternativen, wir haben ewig nach einem halbwegs bezahlbarem Doppelzimmer gesucht, buchten wir 2 Betten im gemischten Schlafsaal. Es gab nicht mal mehr Zimmer im Frauen-Schlafsaal.

Jetzt liegen wir hier in unseren Kapseln und befürchten kein Auge zu zukommen.

Mein (Elke) Bett ist unten und direkt neben der Tür, oben schmieft es und hinten quaken zwei Chinesinnen.

Das kann ja lustig werden… 

Falls wir nochmal auf so eine Schnapsidee kommen: Bitte, bitte haltet uns davon ab! Wir sind über 30 und definitiv zu alt für so etwas! 

Wenigstens ist es sauber, die Metro nur wenige Meter entfernt und es gibt eine Waschmaschine und einen Trockner. Die werden wir beide morgen gleich nutzen.

Und das ganz TOLLE ist: Wir sind in Singapur! 

Hier schon mal die ersten Eindrücke: