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Kosten

Kosten Costa Rica

Costa Rica wird auch gerne die Schweiz Süd- und Mittelamerika genannt, aber überzeugt euch selbst:

1 Euro = 590 Colones

Unterkunft:

immer pro Person und Nacht

Hotel Puerta del Sol in San José: 25 Euro
Paisajes del Tortuguero in Tortuguero: 17 Euro
Lagunillas Lodge in Paosito: 21 Euro
Hotel Villas Wilma in Fortuna: 23 Euro
Camino Verde B&B in Monteverde: 21 Euro
Tropical Beach in Uvita: 22.50 Euro
Casa Mariposa in Drake Bay: 14 Euro
Natural Pacific Suites in Manuel Antonio: 18 Euro
Hotel Vista del Sol in San José: 26 Euro

Transport:

Mietwagen Toyota Raw4 über Check24/Europcar: 37 Euro pro Tag
Boot von La Pavona nach Tortuguero: 3000 Colones pro Fahrt mit Gepäck
Boot von Sierpe nach Drake Bay: 8000 Colones pro Fahrt mit Gepäck

Essen & Getränke:

Cola 600ml: 790 Colones
Apfelsaft 600ml: 790 Colones
Orangensaft 1000ml: 935 Colones
Milch 1000ml: 545 Colones
Wassermelone 1kg: 2380 Colones
Cappuccino: 1400 Colones
Latte: 1500 Colones
Flasche Wein: 3500-4500 Colones
Cocktail im Restaurant: 3000-3500 Colones
Bier im Restaurant: 1700 Colones
Tüte Bananenchips: 1125 Colones
Frischkäse: 1225 Colones
Stück Käse: 1900 Colones
Dose Thunfisch: 775 Colones
Tomaten 1kg: 1150 Colones
Frühstück in Soda: 2500-3200 Colones p.P.
Essen im Restaurant: 6000-10.000 Colones p.P.
Essen in Soda: 3000-4000 Colones p.P.

Eintritt:

Tortuguero NP: 15$
Parkplatz La Pavona Bootsanleger: 5000 Colones pro Tag
Parkplatz Poas Vulkan: 1500 Colones
Poas Vulkan: 15 $
Observatory Lodge Arenal: 10.000 Colones
Parkplatz Sierpe Bootsanleger:
NP Manuel Antonio: 16 $

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Post aus aller Welt

Wie lange braucht eine Postkarte bis nach Deutschland und was kostet sie?

Wir haben mal ein Ranking aufgestellt, wohlwissend dass man sich über jede Karte freut (sofern sie ankommt).

Gewichtet wurden Kosten und Dauer gleich und somit entstand folgende Reihenfolge:
Platz 1: Singapur (am günstigsten -0,60 SGD- und innerhalb von 8 Tage da)
Platz 2: Malaysia (2 MYR und innerhalb von 2 Wochen angekommen)
Platz 3: Südsee (am weitestens entfernt und trotzdem in 10 Tage für 1 NZD bei uns)
Platz 4: Russland (für 35 RUB in 24 Tagen)
Platz 5: Neuseeland (die schnellste Post unserer Reise für stattliche 2,20 NZD)
Platz 6: China – Peking (für 5,40 CNY in 23 Tgen)
Platz 7: Kambodscha (kam nicht überall an)
Platz 8: China – Guilin (war einen Monat unterwegs und hat 5,40 CNY gekostet)
Platz 9: Peru (extrem teuer – 6,50 PEN und trotzdem 21 Tage unterwegs)
Platz 10: Brasilien (4 BRL und 24 Tage)
Platz 11: Mongolei (kam nie an)

Meist hat eine Briefmarkt um die 50 Cent gekostet, nur in Brasilien, Neuseeland und Peru haben wir mehr als einen Euro bezahlt pro Karte.

Unsere Karte aus Kambodscha kam nie an, unsere Familie und Freunde durften sich jedoch freuen, den sie haben ihre erhalten.

Wir haben uns ebenfalls in einigen Ländern nach Paketsendungen erkundigt und aus Malaysia sogar eins versendet. Es ist tatsächlich nach ziemlich genau 3 Monaten angekommen und hat uns inkl. Verpackung für knapp 5 kg nur 23 Euro gekostet.

In Neuseeland hätte uns das ca. 120 Euro gekostet und in Peru 80 Euro. Dort entschieden wir uns die Souvenire und Geschenke lieber weiter zu schleppen. Hat ja auch alles noch in den Rucksack gepasst und die Gepäckgrenze der Fluggesellschaften war ebenfalls nicht erreicht. Anstrengend war es trotzdem.

Kosten Brasilien

1 Euro = 3,64 Reales

Bei unseren Recherchen haben wir Brasilien immer als teures Urlaubsland eingestuft. Es kam uns während unserer Reise auch immer teuer vor. Im nachhinein müssen wir aber feststellen, dass dies gar nicht so war. Wir waren fast jeden Tag essen und haben trotzdem im Durchschnitt nich mehr als 12 Euro für Essen und Lebensmittel pro Tag ausgegeben.

Essen:
Wasser 500ml: 1- 3 Reales
Wasser 1,5l: 1,5 – 5 Reales
Cola: 2-3 Reales
Cafe: 6-8 Reales
Cappuccino (sehr süß ): 8-10 Reales
Sandwich: 10 Reales
Tapioca: 10 Reales
Abendessen Restaurant: 50-70 Reales

Unterkunft: immer im DZ/Nacht 
Tabatinga Hotel Solimoes: 100 Reales
Manaus Eco Suite Hotel: 100 Reales
Manaus Local Hostel: 84 Reales
Salvador Pousada Pais Tropical: 81 Reales
Itacaré Pousada Natural Mystik  : 150 Reales
Rio de Janeiro CabanaCopa Hostel: 140 Reales

Touren:
Manaus Tagestour rosa Delfine(9Std): 350 Reales
Surfkurs Itacaré (3×2 Std): 300 Reales
Walbeobachtung Itacaré (4 Std ): 90 Reales
Favela Tour Rio de Janeiro (4 Std): 90 Reales

Fliegen und Taxi fahren sind erstaunlich teuer in Brasilien. Bus fahren war in Ordnung.

Über den Amazonas von Iquitos nach Manaus

Von Cusco sind wir über Lima und Tarapoto nach Iquitos geflogen. Direkt bei unserer Ankunft kam es uns vor als wären wir in einem anderen Land, definitiv nicht Peru. Hier fuhren unendlich viele Mototaxis, es war dreckig und natürlich das Klima ein ganz anderes. Wir fühlten uns etwas zurück in Asien.

Da Iquitos selbst nicht viel zu bieten hat, wollten wir nur wenig Zeit in der Stadt verbringen. Insgesamt hatten wir nur einen vollen Tag und den Ankunfts-& Abfahrtstag. Diese Zeit nutzten wir für einen Spaziergang durch die Stadt und natürlich unsere Tour und die Weiterreise an organisieren.

Die Stadt ist sehr lebhaft hat die beste Zeit aber definitiv hinter sich.

Collage Iquitos

Um von Iquitos bis nach Manaus zu kommen mussten wir zunächst zur Grenze.

Für diesen ersten Teil der Strecke entschieden wir uns für das Schnellboot, dass in ca 10 h im Dreiländereck Kolumbien, Brasilien, Peru ankommen sollte.

Unsere Tickets kauften wir am Vorabend bei der Agentur Amazon Bravo Xpedition.

Wir sollten pünktlich 5 Uhr morgens am Hafen sein, also klingelte der Wecker bereits 4Uhr und 4: 45 Uhr saßen wir im Mototaxi zum Hafen …

An diesem Hafen fährt neben Flipper, unserer Bootsgesellschaft, auch Golfinio ab. Es sind die einzigen beiden Anbieter und unterscheiden sich kaum. Sie fahren beide zur gleichen Zeit ab, kommen zur gleichen Zeit an und bieten wohl auch den gleichen Service. Über deren Preis können wir leider nichts sagen.

Bei unserer Ankunft an Hafen standen bereits ein paar Personen da und man musste sich bei der jeweiligen Gesellschaften anmelden. Kurz nach 5 Uhr öffneten sich die Tore und es ging zur Gepäck- & Passkontrolle. Alle Gepäckstücke wurden untersucht außer unsere, entweder waren unsere Rucksäcke zur groß oder wir haben einen vertrauenswürdigen Eindruck gemacht. Weiter zum Boot und dort hieß es warten. Das Boot sollte pünktlich um 6 Uhr abfahren, so hieß es, los ging es aber erst gegen halb sieben.

Bootsfahrt von Iquitos zur Grenze nach Santa Rosa

Die Fahrt war angenehm, wir lasen, schliefen und bekamen Frühstück und Mittag ( Geschmackssache).
Nach ca 9h sind wir in Santa Rosa angekommen und schon gleich warteten viele Bootsfahrer, die unsere Rucksäcke entgegennehmen wollten. Da musste wir ganz schön aufpassen, dass sie nicht auf einem Boot landeten. Uns wurde die Überfahrt für 10 Soles angeboten, so wie es überall beschrieben war. Was wir nicht wussten, dass wir auch noch ein Mototaxi brauchten um zur Immigration für den Ausreisestempel zu fahren. Wir hatten nur etwas mehr als 20 Soles, aber zum Glück hatten wir uns schon mit 3 Brasilianern zusammengeschlossen, die für uns Boot und Taxi gleich mit verhandelten und das Geld reichte aus.

Blick vom Mototaxi auf den Hafen von Santa Rosa

Angekommen in Tabatinga mussten wir uns beeilen, da die Polizei zur Registrierung nur bis 18 Uhr geöffnet hätte und es aufgrund der Zeitverschiebung schon 1h später war.

Leider wussten wir nicht, wo wir Bank, Polizei und Boot nach Manaus finden können und so versuchten wir mit Händen und Füßen zu fragen, da wir kein Portugiesch sprechen und die Menschen kaum Englisch oder Spanisch.

Gegen 17.45 Uhr hatten wir Geld in der Hand und eilten weiter zur Polizei, die wir 18. 15 Uhr erreichten und zum Glück noch geöffnet war. Stempel haben wir direkt erhalten -ein Hoch auf den deutschen Pass.

Jetzt mussten wir nur noch Tickets für ein Boot bekommen. Den Hafen für die großen Schiffe zu finden war nicht ganz einfach und als wir es endlich geschafft hatten, bekamen wir die Auskunft, dass 17 Uhr geschlossen wurde. Der Herr am Hafen sprach spanisch und sagte uns noch, dass am nächsten Tag nur 15 Uhr ein Boot nach Manaus abfährt. Okay, dann musste der Ticketkauf wohl warten.

Kartenausschnitt von Tabatinga

Nachdem wir mehrere Kilometer mit unseren mittlerweile 20kg Rucksäcken gelaufen sind wollten wir sie nur noch ablegen. In der Nähe des Hafens gab es ein schönes Hotel und wir buchten.

Tipp: Nehmt gleich ein Mototaxi am Hafen, da in der Stadt keine zu finden sind. Zumindest ging es uns so und uns blieb nichts anderes übrig als mit Rucksäcken bei der Hitze weiter zulaufen.

Am Abend gingen wir nur noch Burger an einem Straßenstand essen und suchten einen Supermarkt für den Folgetag, damit wir uns für die Fahrt eindecken konnten.

Burger-Straßenstand mit Telefonanschluss ;o) in Tabatinga

Am nächsten Tag standen wir früh auf, da wir auf jeden Fall noch am gleichen Tag mit dem Schiff nach Manaus abfahren wollten und um kurz nach 7 Uhr hielten wir die Tickets in der Hand. Der Preis war der höchste für diese Fahrt lt. Liste, also musste es sich um ein besseres Schiff handeln. Eine Auswahl hatten wir eh nicht, da nur dieses Schiff heute abfuhr. Im Preis enthalten waren 60 Real für Essen. Wir entschieden trotzdem noch etwas zu kaufen, da man ja nie sicher sein kann. Zwei Stunden vor Abfahrt muss man an Hafen sein und so liefen wir eingedeckt mit ein paar Getränken und etwas zum Essen um 12.30Uhr hin.

Es waren schon einige Menschen anwesend, nur Brasilianer, man musste sein Gepäck auf eine gelbe Linie stellen und bekam ein Armband. Die Farbe richtete sich nach dem Ort des Ausstieges und wir bekamen ein oranges Armband.

Bevor wir einsteigen durften gab es noch eine Polizeikontrolle inkl. Spürhund und dann durften wir auf das Schiff.

Polizeikontrolle vor der Abfahrt nach Manaus

Wir gingen auf das Deck 1 und blieben nicht unten, was unser Glück war. Die Engländer unten erzählten uns nach der ersten Nacht, dass das Licht die ganze Nacht an blieb und sie mehrmals aufstehen mussten, da ausgeladen wurde.
Gut, dass wir etwas früher da waren und mit den zweiten Schwung auf das Schiff durften. So konnten wir uns gute Plätze sichern und mussten uns nirgends dazwischen quetschen.

Hängematten auf dem Schiff nach Manaus

Erst gegen 17 Uhr verließen wir Tabatinga und hielten in den nächsten 2h mehrmals und das Deck wurde richtig voll. Uns begrüßte noch ein Mitarbeiter in Englisch und bot uns seine Hilfe an, sollten wir etwas benötigen. Super nett! Insgesamt machte das Schiff eine ordentlichen & sauberen Eindruck. Wir hatten wirklich anderes erwartet. Es gab drei Mahlzeiten am Tag in Form eines kleinen Buffet, geputzt wurde regelmäßig und Toilette + Dusche war ordentlich.

Das Essen war wirklich okay und wer keine Schüsseln oder Teller dabei hatte, konnte in einem kleinen Raum essen. Hier musste man zwar meist anstehen, war aber auch eine gute Möglichkeit mit anderen ins Gespräch zu kommen. Zusätzlich gab es zum Essen Saft, sonst war aber immer sauberes, kühles Wasser,Tee und Kaffee verfügbar.

Dann schauen wir mal, ob wir in der Hängematten schlafen können?! Die Nächte waren tatsächlich gut, es wehte immer in frischer Wind und das Motorengeräusch übertönte jegliches Schnarchen. Gut waren unsere Schlafsäcke, da es nachts doch sehr frisch werde.

Die meiste Zeit verbrachten wir mit Lesen oder bei Unterhaltungen mit Mitreisenden. Es waren nicht viele Touristen auf dem Boot, aber auch die Einheimischen suchten das Gespräch und waren extrem freundlich. Leider kann mit ihnen kann ein längeres Gespräch zustande, da wir kein Portugiesch und sie kein Englisch sprechen. Das bedauerten wir wirklich sehr, obwohl sie immer bemüht waren sich mit Händen und Füßen verständlich zu machen. Touristen von außerhalb Südamerikas waren es noch 5 weitere. Da hatten wir mit deutlich mehr gerechnet.

Trotz der Sprachbarriere haben wir viel miteinander gelacht.

Schifffahrt von Tabatinga nach Manaus

Am Abend traf man sich auf dem oberen Deck, dort lief Musik, es gab eine kleine Bar und mit brasilianischem Bier und dort haben wir den Sonnenuntergang genossen.

Fahrt nach Manaus – Sonnenuntergang

Ursprünglich sollten wir drei Tage nach Abfahrt um 10 Uhr in Manaus ankommen. An Tag zwei hieß es bereits 16 Uhr und am dritten Tag wurde es 18 Uhr und später 22 Uhr. 

Der Hafen von Manaus bei unserer Ankunft

Tatsächlich waren wir kurz vor 22 Uhr in Manaus und wir wurden angehalten, das Schiff nicht zu verlassen um ein Hostel zu suchen. Also entschieden wir noch eine Nacht in der uns liebgewonnenen Hängematte zu übernachten. Mit uns blieben noch 6 weitere Touristen (Venezuela, Chile, Brasilien, Uruguay, Mexiko, USA) und wir hängten die Hängematten zusammen für einen gemütlichen Abend. Da es alles Männer waren taten sie sich zusammen und gingen auf die Suche nach einem Supermarkt. Wir blieben an Board und bewachten das Gepäck. Nach einer gefühlten Ewigkeit kehrten sie mit Cola, Cachaça und Bier zurück und der Abend wurde unterhaltsam.

Der verbliebene Rest für die letzte Nacht auf dem Schiff im Hafen von Manaus

Nach der wirklich letzten, tatsächlich guten Nacht packten wir kurz nach 7 Uhr unsere Sachen und verabschiedeten uns herzlich.
Die Schifffahrt verging wie im Flug und war deutlich angenehmer als wir dachten. Dadurch, dass alles offen wir hatten man trotz der vielen Hängematten kein beengtes Gefühl und man konnte sich in seiner Hängematte immer zurückziehen. Wir haben die Zeit sehr genossen und können diese Art zu reisen nur jedem empfehlen! Wenn ihr hier seid, nehmt euch die drei Tage Zeit.

Jetzt hieß es ein Hotel finden, Flüge buchen und die nächsten Tage Manaus erkunden.

Wir wählten für die erste Nacht ein Hotel in der Nähe des Hafens und dank WLAN war auch der Flug nach Salvador schnell gebucht. Uns blieben drei Tage in Manaus.

Nachdem alles erledigt war zogen wir los. Manaus ist unserer Meinung nach keine Schöne Stadt und hat wenig zu bieten.

Collage Manaus

Wir versuchten es noch mit dem Parque do Mindu, wo es Orichideen und kleine Affen, die nur in Manaus leben, geben soll. Leider hat sich die Busfahrt und der Spaziergang bei Regen nicht gelohnt. Der Park ist sehr dreckig und außer uns gab es keine anderen Besucher. Affen haben wir auch nicht gesehen.

An unserem letzten Tag durfte ich mein Geburtstagsgeschenk einlösen, schwimmen mit rosa Delfinen. Es ging raus aus Manaus mit einer Tagestour, die nicht nur die Delfine zu bieten hatte. Wir waren nur zu dritt + Guide (Milton) und seine Tochter. Zuerst sind wir zu einem Dorf der Ureinwohner gefahren. Eigentlich mag ich diese gestellten Tänze etc nicht. Der „Häuptling“ hat uns jedoch sehr viel über die Traditionen und das Leben des Stammes erzählt und es war keine Show sondern sehr interessant. Wir durften uns auch am Blasrohr versuchen und es war gar nicht schlecht fürs erste Mal.

Dorf im Amazonas

Danach ging es zu den Delfinen. Anfangs mussten wir Sicherheitswesten tragen, die wir später ablegen durften. Die Delfine wurden mit Fischen gefüttert, Leben jedoch völlig frei im Fluß. Wir durften sie anfassen und sie sind viel weicher als erwartet und es war einfach nur toll. Später sind wir auch noch raus geschwommen, aber ohne Bestechung halten sie immer einen gewissen Abstand. 

Rosa Delfine

Danach ging es weiter zum Mittagessen und auch das übertraf unsere Erwartungen.  Es gab Buffet und wir konnten die Amazonas Küche durchtesten.Nach dem Essen standen weitere Programmpunkte auf dem Plan und wir sahen noch einige Tiere des Amazonas. Wir konnten dieses Mal sogar ein Faultier auf dem Arm halten und haben uns total verliebt.

Faultier – Affen – Kaiman – Anakonda – Paiche

Zum Abschluss sahen wir noch das Treffen der Flüsse, wo schwarzes und braunes Wasser zusammentreffen und noch einen ganze Weile nebeneinanderher fließen.

Das war ein gelungener Abschluss unseres Amazonasaufenthaltes!

Heute Nacht fliegen wir weiter nach Salvador, an die Küste Brasiliens, und verbringen unsere letzten Tage am Strand bis wir von Rio die Heimreise antreten.


Kosten:

Schnellboot Iquitos – Santa Rosa: 200 Soles = 55€
Überfahrt Santa Rosa – Tabatinga: 5 Soles = 1,40€
Mototaxi Santa Rosa Hafen zur Immigration: 5 Soles = 1,40€
Langsames Boot von Tabatinga nach Manaus: 140-200 Real = 39€ – 55€

Kosten Peru

1€ = 3,65 Soles

Essen:

5 Brötchen auf dem Markt: 1 Soles
500g Käse auf dem Markt: 12 Soles
Essen im Restaurant: 20-40 Soles
Sandwich: 6-10 Soles
Essen auf Markt: 5 Soles
Snickers: 5 Soles

Wasser 2,5l: 3 Soles
Wasser 500ml: 1,2 Soles
Cola 500ml: 3-4 Soles
Gatorade 750ml: 4,5 Soles
Latte oder Cappuccino: 6-10 Soles
 

 Unterkünfte:

Ein einfaches Einzelzimmer ist meist schon für unter 10€ zu bekommen.
Wir haben in ganz unterschiedlichen Hostels / Hotels geschlafen. Ausschlaggebend war für uns immer Lage und Sauberkeit.

Lima Pucllana Lodge: DZ für 153 Soles
Paracas Willis House: DZ für 45 Soles
Huacachina: Doppelzelt für 102 Soles
Arequipa Vallecito Backpackers: DZ für 55 Soles
Cusco Tayta Wasi Hostel: 83 Soles
Iquitos La Casona: 83 Soles

Touren:

Ballestas Inseln und NP: 71 Soles
Buggy Tour Huacachina: 43 Soles  ( 2 Std inkl Sonnenuntergang und Sandboarding)
Kloster Arequipa: 40 Soles

Preise für die Touren in Cusco und Iquitos sind in den einzelnen Blogbeiträgen enthalten.

Rainbow Mountains auf 5100m

Auch für die Rainbow Mountains buchten wir eine Tour bei der Agentur, da wir uns die Höhe von 5100m nicht alleine zutrauten. 3.30 Uhr sollte es am Montag (12.09.) losgehen und aus diesem Grund lagen wir am Sonntag bereits 20 Uhr im Bett. Da wir jedoch nicht einschlafen konnten, hörten wir das Klopfen gegen 21 Uhr. Nach kurzer Überlegung, ob wir öffnen sollten, öffneten wir und wurden zum Telefon geschickt. Tour für den Folgetag abgesagt! Der Grund ist ein 48-stündiger Streik mit Straßensperren.

Oh nein, aber wir wollten die Berge unbedingt sehen. 

Am Montag liefen wir zu unserer Agentur, die uns mitteilte, dass es am Abend neue Infos gibt. Evtl. können wir am Dienstag gehen. Das war uns jedoch zu wage und wir entschieden unseren Flug nach Iquitos zu schieben. Wir wählten den 17.09., da dafür die niedrigsten Zusatzkosten entstanden. Jetzt hatten wir noch ausreichend Zeit für Cusco und die Umgebung – auch gut.

Am Abend bekamen wir die Information, dass es am Dienstag losgeht. Also wieder früh ins Bett!

3.30 Uhr wurden wir tatsächlich abgeholt und mit dem Kleinbus ging es Richtung ging es Richtung Puno. Nach 2h fuhren wir von der asphaltieren Straße ab in die Berge. Kurz vor 7Uhr erreichten wir die Frühstückslocation, eine offene Lehmhütte. Nach dem Frühstück fuhren wir weitere 15 min bis wir den Ausgangpunkt für die 5-7 stündige Wanderung (3-4h nach oben; 2-3h nach unten) erreichten. Gestartet sind wir auf 4300 m und mussten bis 5100 m wandern. Viele trauten sich die Höhe nicht zu und nahmen ein Pferd, entweder von Anfang an oder irgendwo auf der Strecke. Wir hatten gehörigen Respekt, wollten es aber alleine schaffen. Wir liefen unser Tempo und bis zum zweiten Anstieg ging es erstaunlich leicht und wir könnten sogar die Natur genießen.

Der zweite Anstieg war deutlich beschwerlicher, die dünne Luft machte sich bemerkbar und bei mir setzten die Kopfschmerzen ein. Sarah lief weiterhin ohne Beschwerden.

Irgendwie haben wir es geschafft, denn ab diesem Zeitpunkt hatte man das Ziel die ganze Zeit vor Augen.

Und endlich konnte man sie sehen:


Für die richtige Ansicht musste man noch den Berg gegenüber erklimmen, den Sarah sofort nach oben ging, ich nach einer langen Pause nur zur Hälfte. Für den Aufstieg haben wir insgesamt 3,5h benötigt. Länger als 30min sollte man nicht oben bleiben, da die Luft echt dünn ist. Die Höhe ist definitiv nicht zu unterschätzen! Wir haben einige gesehen, die nicht mehr gut aussahen und sich sogar übergeben mussten. Wenn es also gar nicht geht lieber verzichten oder ein Pferd nehmen. Es hat auch nichts mit Fitness zu tun, ob man die Höhe verträgt. Fitness hilft aber bei der Wanderung. ;o) 
Zusätzlich weht der Wind sehr stark und man ist vollkommen verstaubt und atmet viel Dreck ein.

Wichtig sind ausreichend Getränke (mind. 2L p.P.) und Kleichung in Schichten, da es unten ohne Sonne und oben auf dem Berg mit dem Wind sehr kalt werden kann. Zwischen drin mit Sonne ist es warm, also Sonnencreme nicht vergessen!

Nach ca. 30min haben auch wir uns wieder auf den Rückweg begeben und waren nach 2h wieder am Bus. Unterwegs haben wir noch Anna von der Machu Picchu Tour getroffen – tolles Wiedersehen.

Danach gab es noch Mittag und kurz nach 18 Uhr waren wir wieder zurück in Cusco.

Zur Feier des Tages, da wir so stolz auf uns waren, gab es Pizza und um 20.30 Uhr fielen wir nach der Dusche tot ins Bett.

Fazit: 

Wahnsinn! Für uns war es die Strapaze einmal im Leben wert!

Kosten: 

Tour: ab 80 Soles (22€)
Eintritt: 10 Soles (2,75€)
evtl. Wasser vor Ort

@Laufgruppe: Höhentraining erfolgreich absolviert 😆

Machu Picchu muss man sich verdienen!

Natürlich müssen wir nach Machu Picchu, wenn wir schon in Peru sind. Wir wussten, es soll ein mehrtägiger Trip werden und dafür gibt es ein paar Optionen. 

1. Inka Trail – 5 Tage: kurzfristig nicht buchbar

2. Salkantay Trek – 4 Tage: tolle Wanderung auf bis zu 4700m; meistens Übernachtung in Zelten; kurzfristig buchbar; alternativ auch mit den Rainbow Mountains buchbar +1 Tag

3. Inka Jungle Trek -4 Tage: Mischung aus Fahrrad fahren, wandern, raften und Zipline; Übernachtung in Hostels, kurzfristig buchbar; alternativ auch nur 3 Tage möglich, da fällt jedoch die schönste Wanderung aus.

Es gibt mit Sicherheit noch viele andere Alternativen, die deutlich mehr oder weniger Tage umfassen. Für uns wäre die Wanderung nach Choquequirao und dann nach Machu Picchu eine Herausforderung gewesen. Diese Tour dauert jedoch 10 Tage und dazu sollte man wirklich fit sein. Das haben wir uns nicht zugetraut und es deshalb sofort wieder verworfen.

Aufgrund der Abwechslung entschieden wir uns für den Inka Jungle Trek, den wir einen Tag vorher buchten. Wir klapperten jede Menge Agenturen und Touranbieter ab, um für uns das „RICHTIGE“ zu finden. Letztendlich bieten jedoch alle nahezu das Gleiche und wir haben uns von unserem Bauchgefühl leiten lassen. Wir haben uns nicht für das Günstigste entschieden.

Man kann eigentlich alles optional zum eigentlichen Trek hinzubuchen: Zug, Zipline, Rafting, Besteigung Mountain in Machu Picchu. Das macht dann letztendlich auch die größten Preisunterschiede aus. Der Zug allein kostet schon zwischen 70-80$ und treibt den Preis nach oben. Die Alternative ist der Bus ab Hydro Elektica um 14/14.30Uhr. Dafür muss man Machu Picchu jedoch bereits um 11-12 Uhr wieder verlassen, da man bis zu dem Bus mindestens 2,5-3,5h läuft (je nach Lauftempo und Fitness). Natürlich kann man auch erst am nächsten Tag auf eigene Faust zurück nach Cusco fahren.

Wir haben direkt alles bei der Agentur (Sumac Coca Travel) gebucht, was sich im Nachgang als richtig erwiesen hat. Man kann auch vor Ort Rafting und die Zipline buchen, hat aber das 2-3 fache gekostet. Der Berg bei Machu Picchu sollte vorab gebucht werden, da es täglich nur 400 Tickets je Berg gibt. Machu Picchu Mountain ist meist kurzfristig noch buchbar, Huayna Picchu ist kurzfristig eigentlich immer ausgebucht und muss lange vorab (2-3 Monate) gebucht werden.

Bei unserer Tour wurden verschiedene Anbieter zu einer Gruppe zusammengefasst und jeder bekam das Gleiche für unterschiedliche Preise. 

Achtung: Es gibt auch schwarze Schafe bei den Touranbietern z.B. Trekking Cusco in San Blas. Hier wurde uns im Nachgang von Reisenden erzählt, dass nichts organisiert war und sie sich um alles selbst kümmern mussten (Essen, Eintritt, Rückfahrt etc.). Also lieber mehrmals rückversichern, was alles enthalten ist.

Unsere Gruppe bestand aus 15 Personen plus Guide. Der größte Teil war deutschsprachig (Schweiz, Österreich, DE), der Rest war bis auf 1 Franzosen südamerikanisch (Argentinen, Chile, Bolivien, Kolumbien). Eine gute Mischung -später mehr dazu!

Am 1. Tag wurden wir pünktlich um 7.30 Uhr abgeholt und zum Bus gebracht, zu Fuß. Unter Pick up hatten wir uns zwar etwas anderes vorgestellt, aber wir sind ja flexibel.

Danach ging es mit einem vollbeladen Transporter zunächst den Anhänger mit den Fährrädern holen und dann 4h bis nach Abra Malaga auf 4350m. Dort stiegen wir aus und bekamen die Fährräder und Ausrüstung zugeteilt und der Spaß konnte beginnen. Wir fuhren ca. 3h mit kurzer Pause bis nach Huaman Marca auf 1650m. Die meiste Zeit ging es, wie man den Höhenangaben schon entnehmen kann, bergab. Es hatte also nicht so richtig viel mit Mountainbiken zu tun, hat aber trotzdem Spaß gemacht ;o)

Mountainbiken – Inka Jungle Trek

Angekommen in dem kleinen Örtchen, ging es mit dem Bus nochmal ca. 30min nach Santa Maria zu unserer ersten Unterkunft. Dort bekamen wir spät Mittag und nach einer kurzen Pause ging es direkt weiter zum Rafting.

Nach einer kurzen Sicherheitsunterweisung bekamen wir Helm, Oberteil, Schwimmweste und Paddel zugeteilt und los gings. Es war noch eine weitere Gruppe da, mit der wir auf die Boote verteilt wurden. Zusätzlich fuhr noch ein Sicherheitskanu mit.

Raften – Inka Jungle Trek

Nach dem Raften ging es wieder zurück zur Unterkunft, wo wir unsere nassen Klamotten aufhängen konnten und eine kalte Dusche nahmen. Das Abendessen gab es im Restaurant nebenan und es bestand aus Suppe (gibt es eigentlich immer zum Mittag und Abendessen in Peru), einem Hauptgang (Auswahl zwischen vegetarisch oder mit Fleisch) und einen Saft.

Der Abend war relativ kurz, denn zwischen 21 und 22 Uhr verabschiedeten sich alle, um für die lange Wanderung am Folgetag fit zu sein.

Am zweiten Tag stand die Wanderung von Santa Theresa nach Santa Maria bevor. Obwohl die zwei Orte nur 400 Höhenmeter unterscheidet, mussten wir über 1000 Höhenmeter überwinden und natürlich auch wieder nach unten. 

Während der Wanderung machten wir viele Pausen und unser Guide erklärte uns z.B. die Pflanzen am Weg.
Wir kreuzten den Inkatrail, hatten fantastische Ausblicke, fuhren mit einer „Gondel“ über den Fluss, ruhten nach dem Mittag in Hängematten und nach ca. 23km erreichten wir am Abend die heißen Quellen kurz vor Santa Maria.

Inka Jungle Trek – 2. Tag

Die heißen Quellen taten gut und wir trafen dort die Australier, mit denen wir den Colca Canyon gewandert sind, freuten uns sehr über das Wiedersehen und quatschten bis die zwei los mussten. Sie sind übrigens den Salkantay gelaufen, der wohl am 2. Tag sehr anstrengend gewesen sein muss. Danach gesellten wir uns wieder zu unserer Gruppe und standen eine weitere Stunde quatschend im Wasser bis wir verschrumpelt waren. Das tat so gut!

Danach ging es mit einem kleinen Bus in 10 min nach Santa Maria zum Hostel. Vier aus unsere Gruppe entschieden sich den Weg auf der staubigen Straße zu laufen. Unser Guide hatte wohl keine Lust auf wandern und wollte ihnen den Weg zeigen. Er trabte mit ihnen zum Ausgang, zeigte auf die Lichter des Ortes und sagt: „Follow the lights!“. Das war der Spruch der nächsten Tage.

Kurz vor dem Ort überholten wir sie und beim Abendessen waren wir alle wieder vereint.

Dieser Abend war nicht so kurz wie der vorherige. Nach dem Essen gab der Guide eine Runde Inka Tequilla aus, bei der es natürlich nicht blieb. Am Ende des Abends hatte die Gruppe 3 Flaschen Tequila geleert, denn die Gläser wurden mit der Zeit immer größer, und noch etliche Flaschen Bier. Erstaunlich was Südamerikaner vertragen. Irgendwann wurden auch die Glühbirnen ausgewechselt und zu der Partybeleuchtung die Musik eingeschaltet. Alle gesellten sich auf die „Tanzfläche“ zwischen den Tischen und kreisten die Hüften. 

Gegen 1 Uhr war der Abend beendet und pünktlich 6.20 Uhr saßen alle mehr oder weniger fit wieder am Frühstückstisch. 

Kurz nach 7 Uhr ging es mit dem Bus zur Zipline. Insgesamt gab es 5 Abfahrten über den Fluß und alle standen voller Vorfreude am ersten Seil, außer ich. Mir wurde leider erst hier bewußt, was wir gebucht hatten und der Berg schien unendlich hoch. Alle kamen heil auf der anderen Seite an, doch ich traute mich trotzdem nicht und stiefelte mit einem Guide bis zum dritten Seil den Berg hinunter. Dort traute ich mich mit einem Guide zusammen die Überfahrt und ich muss sagen: Es ist nicht so schlimm wie es aussieht! Ab da ging es dann alleine und hat sogar Spaß gemacht. Sarah hatte natürlich ab dem ersten Seil ihren Spaß.

Zipline – Inka Jungle Trek

Unten angekommen bestiegen wir wieder einen Kleinbus und fuhren bis nach Hydro Electrica zum Mittagessen. Nach dem Essen ging es direkt weiter und wir wanderten ca. 3h bis nach Augus Calientes bzw. Machu Picchu Pueblo. 

Den Nachmittag nutzten wir, um uns auf dem Markt für den Folgetag einzudecken und gemütlich einen Kaffee zu trinken.
Beim Abendessen verabschiedete sich unser Guide, da er dringend nach Cusco zurück musste, weil ein Freund einen schweren Unfall hatte. Wir bekamen einen Ersatzguide vorgestellt, der die Führung in Machu Picchu durchführte.

Heute hieß es früh ins Bett, denn die Nacht war um 4 Uhr bereits schon wieder beendet. 4.20 Uhr trafen wir uns an der Rezeption und um 4.30 Uhr liefern wir los zur Brücke. Dort war ab 5 Uhr Einlass und wir befürchteten schon eine lange Menschenschlange. Dem war jedoch nicht so. 5.10 Uhr hatten wir bereits die erste Kontrolle passiert und konnten die Stufen nach Machu Picchu in Angriff nehmen. Völlig verschwitzt kamen wir knapp 1 h und 2900 Stufen später an dem eigentlichen Zugang an, wo sich zu den Wanderern noch die Personen gesellten, die mit dem Bus gefahren waren.

Oben wurden wir von dem Guide in Empfang genommen und die Tour konnte beginnen nachdem alle den Einlass passierten. Pünktlich begann es zu regnen und in unseren Pochos liefen wir frierend dem Guide hinterher. 

Der Regen war auch nur von kurzer Dauer und der erste Anblick der Ruinen entschädigte alles. Es war wirklich beeindruckend!

Machu Picchu

Der Nebel löste sich ebenfalls allmählich auf und nach unserer Tour machten wir uns gegen 9 Uhr auf den Weg zum Machu Picchu Mountain, den ein Großteil unsere Gruppe ebenso gebucht hatte.

Der Aufstieg war beschwerlich, ging jedoch leichter als in der Früh und die ersten erreichten den Gipfel nach 1h 15min. Die letzten waren nach knapp 2h am Ziel und genossen den Ausblick bei einem zweiten Frühstück.

Mount Machu Picchu

Um 12 Uhr wurde der Berg geschlossen und wir traten den Rückweg an, der nur 30min dauerte und Muskelkater verursachte.

Machu Picchu

Ab jetzt konnten wir uns die Ruinen in aller Ruhe allein ansehen, denn die Menschenmassen wurden weniger.

Nachdem wir uns alle noch den Machu Picchu Stempel abgeholt hatten, liefen wir gegen 15.30 Uhr wieder nach unten und 1h später saßen wir am Tisch im Restaurant. Jetzt hatten wir uns eine Stärkung auf jeden Fall verdient!

Die Tour war nun zu Ende und wir mussten uns verabschieden. Die Gruppe ist über die letzten Tage wirklich zusammengewachsen und die ersten Verabredungen für die Zukunft sind gemacht.

Unser Zug fuhr um 18.20 Uhr und es war bereits dunkel und wir konnten nichts von der Landschaft sehen. Schade, daran hatten wir erst nach dem Kauf gedacht.

Knapp 2h später erreichten wir Ollantaytambo und sollten dort mit dem Bus abgeholt werden. Da alle ausstiegen und viele Menschen mit Schilden warteten, war es etwas chaotisch. Wir liefen durch und versuchten alle Schilder zu lesen, auf denen bis zu 20 Namen standen. Am Ende angekommen – nichts! Also wieder zurück und endlich fanden wir Sarah auf einem Schild!

Gegen 23 Uhr wurden wir an einem Platz in Cusco abgeladen und wir liefen ziemlich fertig zu unserem Hostel. 

Fazit: 

Es war toll, was mit Sicherheit auch an unserer Gruppe lag. Wir hatten viel Spaß und gute Unterhaltungen. Die Tour war gut organisiert und wir mussten uns um nichts kümmern. 

Wir können jedem eine Tour zum Machu Picchu, egal welche, empfehlen. Dieses beeindruckende Bauwerk gemeinsam zu erwandern und zu erklimmen hat es für uns noch erlebnisreicher gemacht.

Machu Picchu ist definitiv ein MUSS, bei einem Perubesuch -mit oder ohne Tour!

Kosten:

Die Tour ohne Zug und Aktivitäten gibt es bereits ab 130$, je nach Verhandlungsgeschick.
Zug: 70-80$
Zipline: bei Agentur = 15$ – 30$; vor Ort 30$
Raften: bei Agentur = 10$-30$; vor Ort 30$
Berg Machu Picchu: 8$ – Huayna Picchu ist etwas teurer

Alles in allen gibt es die komplette Tour ab ca 240$. Für Studenten gibt es zusätzliche Rabatte und da ist die Tour bei guten Verhandlungen schon ab 200$ möglich.

Wichtig ist, dass es für diesen Preis keinen Luxus gibt! Wir hatten immer einfaches, aber gutes Essen und auch die Unterkünfte waren sehr einfach, aber sauber. 

Preise sind immer in US-Dollar.

Zusatzkosten:

Überfahrt über den Fluß: 10 Soles (2,70€)
Heiße Quellen Santa Maria: 10 Soles (2,70€)
Bus von Agues Calientes nach Machu Picchu: 12 $ einfache Fahrt
Getränke und Snacks: Gibt es in jedem Ort zu vernünftigen Preisen, außer auf Machu Picchu.
Mittag- & Abendessen am letzten Tag

Blick auf Machu Picchu vom Machu Picchu Mountain

Kosten in Neuseeland

ESSEN & GETRÄNKE

Wasser still 1,25l: 1 NZD
Wasser sprudel 1,25l: 1,99 NZD
Cola 8 Dosen: 7 NZD
Saft: 4 NZD
Brot: 3-4 NZD
Käse 250g: ab 6 NZD
Milch 1,5 Liter: 3,50 NZD
Gummibärchen: ab 1,99 NZD
Wein: ab 6 NZD
Einkaufen waren wir meistens bei Pakn’Save oder ab und zu im Countdown.

Avocados an der Straße: 5 NZD für 5 -7 Stück
Kiwi gold: 2 NZD je kg oder ein großer Beutel an der Straße mit mindestens 20 Stück 5 NZD
Bananen: 3 NZD je kg
Gurke: 4 NZD
Obst und Gemüse ist auf Märkten oder direkt an der Straße günstiger als im Supermarkt + meist entstehen nette Gespräche!

Latte Macchiato: 4,50 – 5,50 NZD
Snack im Café: 8-18 NZD
Abendessen in Restaurant: 25 – 50 NZD natürlich in sehr guten Restaurants nach oben offen 
Eis: 1,5 NZD

Es gibt noch wirklich gute Spezialitätengeschäfte z.B. für Käse. Da haben wir uns natürlich auch ab und zu etwas gegönnt und ist nur zu empfehlen.

TRANSPORT

Benzin: 1,67 – 1,80 NZD für Benzin 91
Bei einem Einkauf bei Pakn’Save erhaltet ihr 8 Cent Rabatt je Liter.

ÜBERNACHTUNGEN

Hostel Auckland Doppelzimmer: 74 NZD
Campingplatz mit Strom p.P.: 15 – 25 NZD
Platz im Van zum schlafen gibt es auch umsonst. Eine App, die hilft Plätze inkl. Preis und Ausstattung zu finden, ist Camper Mate.
Der Van (Wendekreisen) hat inkl kompletter Ausstattung 45 NZD pro Tag gekostet. Versicherungspaket muss jeder für sich entscheiden, das kostet bis zu 36 NZD pro Tag extra. Im Sommer sind die Preise jedoch deutlich erhöht bis zum 3 – 4fachen. Am besten bei dem Vermieter anfragen. Wir fanden die Jucy Camper (natürlich grün) auch noch sehr toll, hier hätte aber alles separat hinzugebucht werden müssen. Da solltet ihr drauf aufpassen. Von außen haben sie einen guten, modernen Eindruck gemacht. Wenn man weniger Platz benötigt, geht das im Winter auch noch günstiger.

EINTRITT/TOUR

Viele Eintritte oder Touren kann man über bookme.co.nz deutlich günstiger erhalten. Wenn man etwas flexibel mit dem Datum und der Uhrzeit ist sind meist 30-50% Reduzierung drin. Preise hier immer ohne Discount.

Hobbiton: 79 NZD – gibt es nicht güstiger
Wai-o-tapu: 32 NZD
Waitangi Treaty Grounds: 40 NZD
Hole in the Rock Tour: 106 NZD
Polynesian Spa: ab 27 NZD
Tangariro Crossing Tour: 175 NZD
Whale watching Auckland: 160 NZD

SONSTIGES

Wäsche waschen: 2-4 NZD je Campingplatz
Wäsche trocknen: 2-4 NZD je Campingplatz
Gasflasche nach 3 Wochen füllen: 3,80 NZD

Zusätzlich sind die Hefte am Flughafen zu empfehlen, da sich in diesen ebenfalls viele Gutscheine befinden und natürlich auch Ideen für Unternehmungen geben.

Wir sind mit ca. 70 Euro pro Tag /pro Person klargekommen, waren jedoch auch gut essen, haben Käse, Wein und Schokolade gekauft, auf was man natürlich auch verzichten kann und waren sehr häufig Kaffee trinken, was sich ebenfalls niederschlägt. Der Tagessatz ist ohne Kosten für Flug und Souvenire-/Geschenkeshopping.

Wir haben mit einem Wechselkurs von 1,59 NZD gerechnet.

unser Südseetraum

Wenn wir schon mal in der Nähe sind, fliegen wir für ein paar Tage in die Südsee 😉.

Lt. diverser Foren und Arbeitskollegen sollen wir die Cook Inseln Fiji vorziehen und das taten wir auch. Da wir ebenfalls davon überzeugt sind so schnell nicht wieder hier her zu kommen, wollten wir gleich 3 Inseln besuchen.

Rarotonga, die Hauptinsel
Aitutaki, ein Südseetraum
Atiu, die natürliche Insel

Rarotonga

Auf Rarotonga gibt es noch relativ viel Auswahl und wir buchten ein Backpacker Hostel. Da nicht mehr viel frei war bekamen wir für eine Nacht ein kleines Häuschen (90 NZD = 57€) und für die andere Nacht nur ein Zimmer (60 NZD = 38€).

Unser Hostel lag direkt am Strand und für den Preis gab es definitiv nichts zu beanstanden. Es gab eine Gemeinschaftsküche, einen Pool und Hängematten. Der Strand war sehr schön und nur wenig besucht. Das Wasser war nicht wie erwartet Badewannentemperatur sondern um einiges kälter.

Bei unserer Ankunft war es bereits dunkel und wir bestaunten den Sternenhimmel am Strand. So einen Himmel haben wir noch nie gesehen.

Sternenhimmel in der Südsee

An unserem 1. Tag auf Rarotonga fuhren wir mit dem Inselbus einmal komplett herum und hielten Ausschau nach Zielen für die zwei letzten Tage. Die Busfahrt mit Mr. Hopeless war an sich schon ein Highlight. Er sang, machte Witze und unterhielt den kompletten Bus. Für den Bus gibt es verschiedene Tickets: Einzelfahrt 6NZD; Hin- & Rückfahrt am gleichen Tag 10NZD; 10 er Karte(kann auch von mehreren Personen genutzt werden) 30NZD. Von der 10 er Karte hatten wir leider zu spät erfahren.

Unsere zwei letzten Tage in der Südsee verbrachten wir wieder auf der Hauptinsel. Wir liehen einen Roller und erkundeten etwas die Insel. Leider war das Wetter nicht so gut und wir konnten nicht so viel unterwegs sein, wie gedacht. Ja, auch in der Südsee regnet es! 

Eindrücke von Rarotonga

Für das Schnorcheln ist der Regen jedoch egal, also ab ins Meer. Wir waren ein Mal bei den Fruits of Rarotonga und ein anderes Mal am Lagoon Resort schnorcheln. Die Schnorchelausrüstung haben wir im Hostel gemietet, aber Achtung und bei der Auswahl genau ansehen. Sarah hatte zwei Mal einen kaputten Schnorchel und wir mussten uns abwechseln oder sie schwamm ohne.

Schnorcheln bei den Fruits of Rarotonga

Unglaublich viele Fische nur wenige Meter vom Strand entfernt und sie kamen uns extrem nah. Leider war keine Schildkröte dabei, die man hier wohl auch ab und zu entdecken kann.

Schnorcheln am Lagoon Resort auf Rarotonga

Unseren vorletzten Abend verbrachten wir bei einer polynesischen Tanzaufführung. Dank der Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit fanden überall Wettbewerbe, Märkte und Umzüge statt. An diesem Abend traten die Inseln und Dörfer im Tanz gegeneinander an. Die Trommeln, der Gesang, die Kostüme und die Bewegungen waren beeindruckend und ein toller Abschluss unseres Aufenthaltes. Unser Favorit des Abends: Atiu!

Am letzten Abend ließen wir es uns nochmal gut gehen in einem Restaurant in der Nähe des Flughafens und wir trauerten etwas, die Inseln verlassen zu müssen.

Aitutaki

Auf Aitutaki gibt es deutlich weniger Auswahl und mit Budgetunterkünften sieht es ganz schlecht aus. Das hatten wir bereits einkalkuliert und buchten eine Ferienhütte in der Seaside Lodge. Diese ist mit einer eigenen Küche und Bad ausgestattet. Hinzu kommt eine große Terasse, Liegestühlen am Strand und Grill- und Waschmöglichkeit.

Am Flughafen wurden wir von Mills mit Blumenketten empfangen und zu der Hütte gebracht, ca. 2km vom Flughafen.

Die Lodge besteht aus nur 3 Hütten direkt am Strand mit traumhaften Blick auf die Lagune und den Sonnenuntergang. Es gibt Kajaks und Schnorchelausrüstung mit der wir die Korallen inkl. Bewohner bestaunen konnten. Das haben wir natürlich gleich genutzt.

Riff vor der Seaside Lodge auf Aitutaki

Direkt vor der „Haustür“…wir waren im Paradies. Aber seht selbst:

Seaside Lodge auf Aitutaki

Um Aitutaki zu erkunden mieteten wir uns einen Motorroller und im Nu hatten wir die Insel entdeckt. Auf den Cook Inseln benötigt man einen Cook-Führerschein, den wir jetzt besitzen. Einfach zur Polizei fahren, am besten schon mit dem Roller und den intern. Führerschein zeigen, da braucht man keine Prüfung machen. Für 2,50 NZD hat man ihn in der Hand.

Unterwegs auf Aitutaki

Unseren Roller nutzten wir noch für einen kleinen Einkauf. Essen ist schwer zu bekommen und größtenteils sehr teuer, da alles eingeflogen werden muss, z.Bsp. 10 Eier kosten etwas über 6 Euro, 1L Milch ca. 2 Euro, 2 Tomaten ca. 2 Euro und 1 Gurke ca 4 Euro. Wir hatten uns schon etwas aus Neuseeland mitgebracht, da wir nicht wußten was es überhaupt gibt. Die frischen Sachen haben wir hier gekauft und dann in unserer Küche gekocht. Jedoch nicht jeden Tag, schließlich wollten wir auch die heimische Küche kennenlernen. An einem Abend gab es Buffet im Coconut Shack oder wir sind zum Mittag im Garden Cafe eingekehrt. Der Kokoskuchen und die Mangosuppe sind sehr zu empfehlen + Homemade Lemonade!

Karte von Aitutaki inkl unserer Route in grün und Empfehlungen in rot

An unserem letzten Tag machten wir die Lagoon-Cruise. Das Wetter war an diesem Tag nicht sehr gut und es stand tatsächlich auf der Kippe, ob die Tour stattfindet. Unser Tipp: Schiebt die Tour nicht auf den letzten Tag, es wäre wirklich schade, wenn ihr sie verpassen würdet. 

Mit dem Boot ging zum ersten Schnorchelplatz und wir waren sofort von bunten Fischen umgeben. 

Schnorcheln in der Lagune von Aitutaki

Es war toll und vielleicht sollte ich doch nochmal über das Tauchen nachdenken…
Danach hielten wir an der Honeymoon-Insel, wo die Kitesurfer unterwegs waren und nach 30Minuten auf der Insel ging es weiter zur One Foot Insel. 

Lagoon Cruise Aitutaki

Danach gab es eine weitere Schnorchelmöglichkeit, nur leider wurden wir auf der Insel vergessen. Als wir nach unserer Umrundung wieder am Treffpunkt ankamen, war das Boot mit den Schnorchelwilligen weg. Oh nein, wir wollten unbedingt nochmal! Zum Glück waren noch die zwei Jungs da, die beim Mittag geholfen hatten. Die sprachen wir an und sie brachten uns mit einem kleinen Boot zum Großen und wir konnten schnorcheln. Tag gerettet!

So schnell gehen 4 Tage vorüber. Wir haben die Zeit genossen und die Insel ist ein Traum. Von Aitutaki ging es mit einem kleinen Flieger nach Atiu und wir konnten einen letzten Blick von oben auf die Insel genießen.

Blick auf Aitutaki

Atiu

Auf Atiu gibt es ebenfalls nicht so viele Übernachtungsmöglichkeiten. Hier fanden wir das Bed & Breakfast bei Marshall (60 NZD p.P. inkl Frühstück). Er holte uns am Flughafen ab und war uns sofort sympatisch. Auch hier erhielten wir Blumenketten und auf dem Weg zu ihm nach Hause erhielten wir bereits eine kleine Führung. 

Bevor es weiter geht noch kurz ein Schild aus dem Flughafen, über das wir sehr schmunzeln mussten:

Schild am Flughafen von Atiu

Wir hatten Glück, denn in den nächsten Tagen feiern die Cook Inseln iher Unabhängigkeit und aus diesem Grund fanden überall Umzüge statt. So auch in Atiu an unserem ersten Tag. Alle Dörfer der Insel haben ein Auto hergerichtet und sich selbst kostümiert + Tänze + Musik einstudiert.

Umzug auf Atiu zur Feier der Unabhängigkeit

In den nächsten Tagen finden weitere Wettbewerbe statt und am Ende wird ein Dorf gewinnen.

Umzug auf Atiu zur Feier der Unabhängigkeit

Unser Favorit war natürlich das Dorf, in dem wir wohnten ;o) Alle waren mit Herzblut dabei und es war das Highlight für die komplette Insel. Auf der Insel leben nur noch ca. 430 Menschen und aktuell sind wir ca. 10 Touristen inkl. 2 europ. Reiseagentinnen von Rarotonga. Gefühlt waren alle Bewohner beim Umzug.

Umzug auf Atiu zur Feier der Unabhängigkeit

Am Nachmittag sind wir einen Spaziergang zum Strand gelaufen. Ja, es gibt Strand in Atiu und er ist wunderschön. 

Strände von Atiu

Zum Abendessen trafen wir uns mit Marshall im Super Brown für die besten Fish&Chips und Burger der Insel. Können wir definitiv empfehlen und sind am nächsten Tag gleich nochmal hin.

Am zweiten Tag nahmen wir mit weiteren 3 Touristen an der Discoverytour und an der Höhlentour mit Marshall teil. 

Bei der Discoverytour am Morgen erfuhren wir sehr viel über das Zusammenleben und die Regeln der Insel, die Politik und hörten viele Geschichten. Marshall ist ein super Guide und weiß seine Teilnehmer gut zu unterhalten wobei sein englischer Humor immer wieder aufblitzt. Gegen Ende gab es noch ein Picknick mit tropischem Obstsalat und unschlagbar guten Bananenmuffins.

Eindrücke von der Discoverytour mit Marshall auf Atiu

Die Höhlentour wollten wir zunächst nicht mitmachen, da wir schon einige Höhlen gesehen hatten, entschieden uns dann aber doch mitzugehen. Richtige Entscheidung, denn die Höhle ist aus Korallen entstanden und nicht mit unseren bisherigen Höhlenbesuchen vergleichbar. In der Höhle lebt ein einzigartiger Vogel (Kopeka), der sich sowohl bei Licht mit den Augen als auch im Dunkeln mit Sonar orientiert. Sie leben nur hier auf Atiu und es gibt nur noch wenige Exemplare. 

In der dritten Höhle waren wir bei Kerzenlicht schwimmen. Naja, Sarah war schwimmen & ich stand bis zu den Oberschenkeln im Wasser – zu kalt.

Höhlenbesichtigung mit Marshall auf Atiu

Am Abend nach Fish & Chips und Burger ging es noch mit den 3 anderen Mädels in die Dorf-Busch-Bar, Tumunu, für selbst gebautes Bier. Es schmeckt eher wie eine Bier-Wein-Mischung und man sitzt in einer Runde und der „Barmann“ am Gefäß schenkt etwas in einen kleinen Becher, den man gereicht bekommt und nachdem man ihn geleert hat wird er wieder gefüllt und an den nächsten gereicht.Am Ende macht man eine Spende im eigenen Ermessen, was dann die Bezahlung ist. 

Der Vormittag des dritten Tages gehörte uns. Mit den Rädern von Marshall sind wir nochmal an den Strand gefahren und hatten die Hoffnung noch Wale zu sehen, leider vergebens. Also fuhren wir von Strand zu Strand und suchten Muscheln, sehr erfolgreich 😊.

Eindrücke von Atiu

Nachmittags fand die Tour von Birdman George statt. Dieses Mal waren wir zu neunt, also fast alle Touristen der Insel. Die Tour ging 5 Stunden und sollte sich eigentlich hauptsächlich um Vögel drehen. Wir hatten die Hoffnung kleine Papageie zu sehen, aber irgendwie war die Tour nicht wie erwartet. Wir sahen kaum Vögel und würden die Tour nicht noch einmal machen. George kann man nur schwer verstehen und er geht nicht wirklich auf Fragen ein. Lustig waren die Diskussionen, denn wenn George eine Meinung hat, zählt nur diese. Nach einen Abendessen an Strand ging es zurück.

Unterwegs mit Birdman George auf Atiu

Den Abend verbrachten wir mit Wein und einem Film. Mashall zeigte uns die ARD Dokumentation über die Cook Inseln. Wer also Interesse hat zu sehen wie es hier so ist, kann sie bestimmt in Internet irgendwo finden: Alltag unter Palmen – Cook Inseln.

Insgesamt ist Atius Natur einfach atemberaubend – Regenwald auf alten Korallen wachsend und wunderschöne einsame Strände! 
Marshalls B&B ist unserer Meinung nach die beste Unterkunft auf der Insel und wir hatten eine großartige Zeit. Das Haus ist gemütlich und überall sind die gemalten Bilder seiner Frau (Malerin Jeanne Humphrey) aufgehängt. Marshall ist ein fantastischer Guide + Host und das Frühstück läßt keine Wünsche offen. Einfach zum Wohlfühlen!

Beim Abflug drehte der Pilot nochmal eine Runde über die Insel (Sitze auf der rechten Seite haben den besseren Blick), nur leider war mein Fenster so „gesprungen“, dass ein Foto schwierig war. Das weckt Vertrauen in das Flugzeug!

Fazit

Die Cook Inseln haben sehr viel zu bieten und sind einen Besuch definitiv wert. Auch wenn wir unser Budget etwas gesprengt haben, bereuen wir keine Sekunde. Es war einfach nur fantastisch! Tatsächlich unser Südseetraum! Good Bye Cookies!

Kosten

Kein günstiges Pflaster und inkl. Inselhopping noch weiter weg vom Backpackerbudget. Pro Person solltet ihr mit 100-150 Euro rechnen, wenn ihr zu zweit seid. Allein wir es in den meisten Unterkünften teurer, aber ohne Touren und Inselhopping deutlich günstiger. Es wäre jedoch schade, wenn man schon da ist, die anderen Inseln und Touren zu verpassen. Verzichtet lieber an anderer Stelle 😉.

Wasser 500ml: 3 NZD
Cola 330ml: 3-4 NZD
Latte Macchiato: 5 NZD
Sandwich (wirklich groß): 12-20 NZD
Essen Restaurant: ab 25 NZD
Buffet: ab 30 NZD
Buffet mit Show: ab 49 NZD
Motorroller: 20-26 NZD pro Tag

Kurs: 1,59 NZD = 1 Euro

Kosten in Laos

Viele Mitreisende haben uns erzählt, dass Laos relativ teuer ist. Im Vergleich zu China, Russland und der Mongolei haben wir das nicht so empfunden. Andere vergleichen jedoch mit Thailand ;o)

Manchmal haben wir uns gefragt, wie die Menschen überhaupt etwas verdienen wenn ein T-Shirt oder Tasche nur 2 Euro kostet. Teilweise haben wir gar nicht gehandelt, da die Menschen ja auch von etwas leben müssen. -So unser Gedanke.

Auch hier ist die Arbeitskraft nichts wert und Dienstleistungen sehr günstig. 

ESSEN & GETRÄNKE

Kokospancakes: 5.000 Kip
Buffet LP Nightmarket: 10.000-15.000 Kip
Wasser klein: 3.000 Kip
Wasser groß: 5.000 Kip
Cola: 5.000 Kip
belegtes Baguette: 10.000 – 20.000 Kip je Belag
Crepes: 10.000 – 15.000 Kip je Belag
Sticky Rice with Mango: 20.000 Kip (den besten Reis gabs im Utopia in LP)
frischer Fruchtshake: 10.000 Kip
Warme Kaffee – Latte: 18.000-25.000 Kip (Laos hat tolle Cafés und guten Kaffee zu bieten)
Abendessen in lokalem Restaurant: vegetarische Gerichte bereits ab 20.000 Kip, sonst ab 40.000 Kip
BBQ: ab 40.000 für 2 Personen
Bier auf der Straße: 10.000 Kip
Eis: 15.000 Kip
Abendessen im Hotel: 80.000 Kip

TRANSPORT

Elektrobus LP: 4.000 Kip
Luang Prabang nach Phonosavan: 125.000 Kip
Phonosavan nach Vientiane: 130.000 Kip
Vientiane nach Pakse: 130.000 Kip
Tuk Tuk Vientiane: 25.000 für ca. 2-3km
Pakse zu den 4000 Inseln: 60.000 Kip (inkl. Boot)
Boot nach Don Khon: 20.000 Kip
Boot nach Don Det: 15.000 Kip
4000 Inseln zu Grenze Laos / Kambodscha: 60.000 (inkl. Boot)

ÜBERNACHTUNGEN im Doppelzimmer – Preis pro Zimmer

Grundsätzlich findet man ab ca. 12 Euro einfache Doppelzimmer mit eigenem Bad.
Wir schauen uns immer erst die Bewertungen bei Booking an und das passt bisher ganz gut.
In Don Khon hat für uns das Preis-Leistungsverhältnis nicht gepasst (teuerste Unterkunft mit ca 20 Euro). Mitreisende haben in Don Det in kleinen Hütten schon für 30.000 Kip übernachtet (hatte die Hütte alleine). Hier hat der Preis keinen Qualitätsunterschied ausgemacht.

EINTRITT/TOUR

Kuangsi Wasserfall: 20.000 Kip
Tempel: meistens ca. 20.000 Kip
Wasserfall Don Khon: 35.000 Kip

SONSTIGES

Wäsche Hostel: 10.000 Kip je kg
Motorroller LP: 120.000 Kip für 24h
Motorroller Pakse: 90.000 Kip für 24h
Massage 1h: 50.000 Kip

Für Geld abheben haben wir auch immer zahlen müssen. Das günstigste, was wir gefunden haben, waren 20.000 Kip für das Abheben von 1.500.000 Kip.

Der aktuelle Wechselkurs: 1 Euro = 8933Kip