Arequipa – die weiße Stadt

Von Huacachina sind wir über Nacht mit dem Bus bis nach Arequipa gefahren, eine Stadt im Süden in den Anden auf 2300m. Ursprünglich hatten wir uns diese Stadt ausgesucht, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Je mehr wir jedoch gelesen hatten, desto größer wurde unsere Vorfreude. 

Arequipa hat uns tatsächlich verzaubert. Die Stadt liegt vor den Vulkanen Misti und Chachani, die man von fast überall sehen kann, die Häuser sind teilweise bunt gestrichen und in den Parks und Plätzen ist immer etwas los. 
Wir hatten mal wieder Glück mit dem Zeitpunkt unserer Ankunft, denn Arequipa feierte.


Um die Stadt kennenzulernen, haben wir an der Freetour teilgenommen, die jeden Tag am Café Chaqchao in der Santa Catalina startet. Dieses Café ist auch ohne Freetour empfehlenswert. Der Kaffee ist super und die Terrasse ist gemütlich. Die Tour ging durch verschiedene Stadtteile, wir sahen Kirchen, Märkte, besuchten das Alpaca Museum, das Museum mit der Juanita und bekamen Pisco Sour, Käseeis (es ist kein Käse enthalten) und Schokotee zum probieren. Da wir diese Tour gleich am 1. Tag gemacht haben, wir extrem müde nach der Nachtfahrt waren und sie 3h ging, hat am Ende unsere Konzentration doch sehr gelitten. Wir waren etwas froh, als wir endlich zurück in unser Hostel konnten und tot ins Bett fielen. Alles in allem hat sich die Tour trotzdem gelohnt, auch wenn es nicht wirklich free ist ;o) Wir haben jede Menge Informationen erhalten, was wir die folgenden Tage besuchen konnten. 

Das Kloster stand ganz oben auf der „zu besuchen Liste“. Es ist wie eine kleine Stadt in der Stadt und farbenfroh gestaltet. Der Eintritt (11 Euro) ist relativ teuer für peruanische Verhältnisse, aber uns hat es gefallen. Empfehlenswert ist das Café im Kloster in einem gemütlichen Garten und sehr leckeren Kuchen.

Faziniert haben uns auch die vielen alten Autos, die in allen Farben und Zuständen durch die Stadt fuhren.

Sehenswert ist der große Markt von Arequipa, wo man günstig einkaufen und essen kann. Es macht Spaß einfach durch die Reihen zu schlendern und das Markttreiben zu beobachten. Wir haben uns hier mit Brötchen, Käse, Obst und Gemüse eingedeckt.

Wir haben uns in dieser Stadt sehr wohl gefühlt, was mit Sicherheit auch an unserer familiären Unterkunft lag. Die Familie des Hostels war super nett und wir hatten interessante Gespräche mit dem Opa des Hauses, der ein wahnsinnig intelligenter Mann ist. 

Abschließend noch ein kleiner Tipp: das kleine Café „Palacios Coffee“, welches nur 100 von unserem Hostel entfernt war und für uns den besten Kaffee der Stadt hatte. Wir konnten während unserer Besuche sogar beim Rösten der Bohnen über die Schulter schauen und es roch fantastisch.

Nach 6 Tagen verlassen wir die Stadt Richtung Nordwesten mit dem Nachtbus nach Cusco.