An der Ostküste Richtung Süden – Coromandel und Bay of Plenty

Nachdem wir umsonst nach Auckland gefahren sind und wir natürlich gerade beim Frühstück saßen, als der Anruf kam, dass die Tour ausfällt, haben wir nach dem ausgiebigen Frühstück direkt wieder aus dem Staub gemacht. Ziel war Coromandel, süd-östlich von Auckland.
Mit einem Stop in Thames, um unsere Vorräte wieder zu füllen, ging es weiter bis zum Hot-Water-Beach. Das Wetter war schrecklich, starker Regen, kalt und windig und deshalb freuten wir uns umso mehr auf einen heißen Pool. Man benötigt nur eine Schaufel und Ebbe, dann kann es losgehen. Wir hatten Glück, als wir ankamen war Ebbe und es hatten schon einige Vorarbeit geleistet. Das Wasser war so schön warm und wir wollten nicht mehr raus, aber die Flut kam…

Sarah im natürlichen Pool am Hot-Water-Beach

Die nächsten Tage erkundeten wir die Halbinsel, mussten uns dem Wetter jedoch immer anpassen und konnten keine zu langen Wanderungen machen, da es meist stark regnete.

Am Cathedrale Cove hatten wir wirklich Glück und es hat sich sogar etwas blauer Himmel gezeigt.

Collage Cathedrale Cove

Die Kauriwälder schützten uns vor Regen. Trotzdem gingen wir nur kleine Runden in der Nähe der Straße 309, die jede Menge Rundgänge zu bieten hat.

Das kleine Städtchen Coromandel hat nicht so viel zu bieten und wirkt bei schlechtem Wetter etwas trist. Der Kaffee und das Essen im Café Umu waren jedoch fantastisch und zurück ging’s auf der schnelleren Straße mit Zwischenstopps an tollen Stränden z.B. Kuatunu.

Von Coromandel fuhren wir weiter zur Bay of Plenty. Unterwegs hielten wir an, hielten Ausschau nach Walen oder genossen die Ruhe am Meer mit dem leckereren Kaffee des Café Table in der Nähe von Kauri Point. Das Café ist sehr gemütlich eingerichtet, der Kaffee gut und das Essen lecker, also sehr zu empfehlen und liegt am Highway Nr. 2!

Unsere Endstation war Tauranga in der Nähe des Mount Manganui. Der Campingplatz lag direkt am Fuße des Berges und war ein super Ausgangspunkt für Spaziergänge auf den Berg, in die Stadt oder zum Strand. Wir blieben länger als ursprünglich geplant, da uns diese kleine Stadt wirklich gut gefallen hat. Wir konnten Surfer beobachten und im Gegensatz zu vielen anderen Städten war hier auch im Winter was los. Sogar Joggen waren wir seit längerem mal wieder, was bei so einer Kulisse naürlich noch viel mehr Spaß macht.

Am liebsten wäre ich hier geblieben.

Nachdem wir einige Tage in Tauranga verbracht hatten, fuhren wir die Küste entlang und hielten ein letztes Mal am Strand…

… bevor wir ins Landesinnere Richtung Rotorua abbogen.