Cusco und Umgebung

Cusco und Umgebung

Der Ort, an dem wir am längsten während unserer Weltreise geblieben sind. Insgesamt haben wir hier 10x übernachtet und waren fast 2 Wochen rund um Cusco unterwegs.

Cusco und Umgebung hat wahnsinnig viel zu bieten und wir haben längst noch nicht alles gesehen. Die Stadt bietet sich perfekt als Ausgangspunkt für viele Touren z.B. Machu PicchuRainbow Mountains oder Sacred Valley an, hat aber auch selbst einiges zu bieten.  Häufig sind wir auch nur durch die Stadt gelaufen, haben das bunte Treiben beobachtet, die Häuser bestaunt, sind durch die unzähligen Märkte geschlendert, haben guten Kaffee oder das abwechslungsreiche Essen genossen.

Natürlich haben wir uns auch einige Museen der Stadt und die Inka-Ruinen in der Nähe angesehen. Dafür haben wir uns das Boleto Turistico besorgt.

Das Boleto Turistico kann bei der Touristeninfo oder an allen Sehenswürdigkeiten, die enthalten sind, gekauft werden. Wir haben uns für das GENERALE entschieden, da wir so lange in Cusco waren und Zeit hatten einiges zu besichtigen. Das Ticket ist 10 Tage gültig und kostet 130 Soles (ca. 35€) und folgenden Ruinen und Museen sind enthalten:

Museo Historico Regional
Calle Heladeros
Geschichte rund um Cusco – Ansiedlung, Leben, Nahrung, Werkzeuge, Kleidung etc.
gut gestaltet, aber kein Muss

Museo Municipal de Arte Contemporaneo
Plaza Kusipata
Wechselnde Ausstellung von peruanischen Künstlern
empfehlenswert

Museo de Sitio de Qoikancha
Avenida Sol
Archäologische Ausstellung der Inka & Vor-Inka Zeit
Museum ist sehr alt und nicht alles wurde in englisch beschrieben.
Aus unserer Sicht nicht lohnenswert – lieber das Inkamuseum besuchen.

Monumento Pachacuteq
Richtung Flughafen mit Bus oder Taxi gut erreichbar.

Tipon
Liegt auf dem Weg Richtung Puno ca. 30km von Cusco entfernt und ist mit dem Bus erreichbar oder als Tour buchbar. Gut mit Pikillaqta kombinierbar. Wir haben es leider nicht geschafft, hätten diese Ruinen, auch Garden Eden genannt, aber gerne besucht. 

Pikillaqta
Gut mit Tipon kombinierbar.

Saqsayhuaman
Die Ruinen liegen oberhalb von Cusco und sind gut zu Fuß erreichbar (ca. 30 min Treppen steigen). Es ist die größte Anlage nahe Cusco und hier wird jedes Jahr die Sonnenwende von 10.000 Menschen gefeiert. Die Ruinen laden zum Verweilen ein, da man einen ausgiebigen Spaziergang, oder es sich auf der Rasenfläche gemütlich machen kann.

…und einen tollen Ausblick über Cusco hat.

Q’enqo
Kleine Ruinenstätte schön am Wald gelegen und ebenfalls mit Ausblick auf Cusco.

Puka Pukara
Die rote Festung ca. 6km von Cusco entfernt.

Puka Pukara – rote Festung der Inka in der Nähe von Cusco

Tambomachay
Das Bad des Inka und befindet sich gegenüber von Puka Pukara.
Wir haben uns auf dem Rückweg aus Pisac vom Bus absetzen lassen und sind dann nach Cusco ca. 1h gelaufen.
War am frühen Nachmittag fast leer.
Kann ebenfalls bei einer Citytour (ca. 20 Soles = 5,50€) mit Puka Pukara, Q’enqo und Saqsayhuaman besucht werden oder man fährt für 1 Sol (ca. 0,30€) mit dem Bus aus Cusco her.

Inka Ruine Tambomachay in der Nähe von Cusco

Pisac
Ist in der Sacred Valley Tour enthalten oder man fährt für 3 Soles mit dem Bus (Cusco-Pisac-Calca). Wir haben uns für den Bus entschieden und sind an der Busstation Avenida Tullumayo, Ecke Avenida Garcilaso eingestiegen. Die Busstation ist auf den ersten Blick nicht gleich erkennbar. Sie befindet sich auf der linken Seite (Straße abwärts) im Hof des gelben Hauses. Die Fahrt dauert ca. 1h und kann alternativ für 4 Soles auch mit dem Minibus  (Collectivo) zurückgelegt werden.
Nach dem Frühstück haben wir den Aufstieg zur Ruine, ca 1,5h, in der Mittagssonne angetreten. War keine so gute Idee. Das Essen lag schwer im Magen, die Sonne brannte und die Höhe von über 3100 m hat es uns schwer gemacht und wir sind nicht bis ganz nach oben gewandert. Aufgrund der aufkommenden Ruinenmüdigkeit war der Ergeiz alles zu sehen auch nicht mehr ausgeprägt.

Alternativ kann man auch mit dem Taxi nach oben fahren und wieder runter laufen. So wird es in allen Reiseführern empfohlen, wir wissen jetzt warum und können nur zustimmen.

Ollantaytambo
Kann entweder auf dem Weg nach Machu Picchu, bei einer Sacred Valley Tour oder allein besucht werden (Bus Cusco- Ollantaytambo). Haben wir leider auch nicht geschafft.

Chinchero
Auf dem Weg Richtung Moray. Wir haben hier kurz während der Tour nach Moray gestoppt, jedoch nur den Ort und nicht die Ruinen gesehen.

Moray
Inka-Terrassen, die als landwirtschaftlicher Anbaukalender dienten.
Moray haben wir während der Tour Chinchero, Moray, Maras, Salineras besucht. Die Tour beginnt 8.30 Uhr und endet 14.30 Uhr in Cusco (ca. 8€).

Es gibt auch Teiltickets z.B. für die 4 Ruinen oberhalb von Cusco. Dieses Ticket kostet 70 Soles (20€) und ist einen Tag gültig.

In Cusco werden unzählige Touren angeboten. Hier noch zwei weitere Beispiele:

Sacred Valley und Moray
Ganztagestour inkl. Mittagessen für ca. 20€

Sacred Valley
ca. 13 € oder luxuriöser und inkl. Mittagessen ca. 18€

Die Tour nach Moray beinhaltete auch die Besichtigung der Salineras. Diese Salzterrassen mit 5800 Salzfeldern fanden wir beeindruckender als Moray. Der Eintritt kostet 10 Soles (ca. 2,75€).

Ein weiteres empfehlenswertes Museum, welches nicht im Boleto enthalten ist, ist das Inka Museum in der Cordoba del Tucuman. Hier wurde aus unserer Sicht die Geschichte der Inka am besten dargestellt.

Das Choco-Museum in der Calle Garcilaso lohnt ebenfalls einen Besuch. Hier erfährt man einiges über die Geschichte und Produktion von Schokolade und das Beste ist, dass man sehr viele Kostproben ( Likör, Chutneys, heiße Schokolade und natürlich Scholade pur) bekommt. Eintritt ist kostenfrei.

Da wir so gerne gemütlich Kaffee trinken, möchten wir unsere Lieblingscafés nicht unerwähnt lassen:

Meetingplace Café am Plaza de San Blas
Sehr gemütlich und extrem lecker. Wir können vor allem die Waffeln mit Früchten empfehlen! Nein, eigentlich alles, da auch der Kuchen, die Sandwiches, der Saft und der Kaffee super war. Das BESTE: Das Café wird von Volontären betrieben und der Gewinn geht zu 100% in lokale Projekte. Da waren wir nicht nur 1x Gast!

Meetingplace Café: Waffel mit Früchten

La Esquina an der Ecke Chihuampata
Kleines Eckcafé mit sehr guten Sandwiches für 6 Soles. Hier wird das Eis selbst produziert ohne Zusatzstoffe und auch die Säfte und der Kaffee kann sich sehen lassen.

Cocoliso Café in der Palacio Straße
Etwas versteckt im Hinterhof bietet das kleine Café Snacks und verkauft gegenüber in einem kleinen Laden schöne, aber nicht die typischen Souvenire.

Cocoliso Café in Cusco

Café Mama Oli in der Córdoba del Tucumán
Top Kuchen!

Was uns besonders in Erinnerung beleibt und auf jeden Fall bei einem Besuch in Cusco nicht fehlen darf, ist das Essen auf dem Markt San Pedro. Hier sitzt man mit den Einheimischen auf kleinen Bänken und verspeist z.B. Arroz mixto (Reis mit Ei, Würstchen, Avocado und Pommes) für 5 Soles oder die vegearische Variante mit gegrilltem Käse für 4 Soles. Zum Nachtisch gibt es dann frischen Saft für weitere 5 Soles und für weniger als 3 € ist man mehr als satt.

Essensstand im Markt San Pedro

Der Markt bietet nicht nur Essensstände sondern man kann sich auch für Ausflüge mit Essen eindecken (Brot, Früchte, Nüsse, Käse etc.) und Souvenire kaufen.

Auch bei Festlichkeiten, die eigentlich jedes Wochenende stattfinden lässt sich gut essen, z.B Cheesecake mit Maracuja für 3 Soles.

An unserem letzten Abend waren wir im Restaurant Inkazuela essen. Hier gibt es nur Eintöpfe in verschiedenen Varianten. Wir entschieden uns für Alpaca-Feige-Cashew-Aprikose und Hühnchen-Kokos-Curry und wir waren mehr als zufrieden.

Abschießend Bilder von Cusco, da man nicht alles beschreiben kann:

Wir verlassen Cusco mit dem Flugzeug und werfen einen letzten Blick auf die schöne Stadt in den Bergen, da der Flughafen mitten in der Stadt liegt. 

Unser nächstes Ziel ist Iquitos im Amazonas. 

Dieser Beitrag hat einen Kommentar.

  1. Hey Ihr 2, ich verfolge immer sehr gespannt Euren Block, und ich muss sagen es ist einfach sagenhaft was ihr alles erlebt , seht, schmeckt, riecht………., wirklich wirklich toll. Ich schick euch einen ganz lieben Gruss aus Obersulm ,
    Viola

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