Rainbow Mountains auf 5100m

Auch für die Rainbow Mountains buchten wir eine Tour bei der Agentur, da wir uns die Höhe von 5100m nicht alleine zutrauten. 3.30 Uhr sollte es am Montag (12.09.) losgehen und aus diesem Grund lagen wir am Sonntag bereits 20 Uhr im Bett. Da wir jedoch nicht einschlafen konnten, hörten wir das Klopfen gegen 21 Uhr. Nach kurzer Überlegung, ob wir öffnen sollten, öffneten wir und wurden zum Telefon geschickt. Tour für den Folgetag abgesagt! Der Grund ist ein 48-stündiger Streik mit Straßensperren.

Oh nein, aber wir wollten die Berge unbedingt sehen. 

Am Montag liefen wir zu unserer Agentur, die uns mitteilte, dass es am Abend neue Infos gibt. Evtl. können wir am Dienstag gehen. Das war uns jedoch zu wage und wir entschieden unseren Flug nach Iquitos zu schieben. Wir wählten den 17.09., da dafür die niedrigsten Zusatzkosten entstanden. Jetzt hatten wir noch ausreichend Zeit für Cusco und die Umgebung – auch gut.

Am Abend bekamen wir die Information, dass es am Dienstag losgeht. Also wieder früh ins Bett!

3.30 Uhr wurden wir tatsächlich abgeholt und mit dem Kleinbus ging es Richtung ging es Richtung Puno. Nach 2h fuhren wir von der asphaltieren Straße ab in die Berge. Kurz vor 7Uhr erreichten wir die Frühstückslocation, eine offene Lehmhütte. Nach dem Frühstück fuhren wir weitere 15 min bis wir den Ausgangpunkt für die 5-7 stündige Wanderung (3-4h nach oben; 2-3h nach unten) erreichten. Gestartet sind wir auf 4300 m und mussten bis 5100 m wandern. Viele trauten sich die Höhe nicht zu und nahmen ein Pferd, entweder von Anfang an oder irgendwo auf der Strecke. Wir hatten gehörigen Respekt, wollten es aber alleine schaffen. Wir liefen unser Tempo und bis zum zweiten Anstieg ging es erstaunlich leicht und wir könnten sogar die Natur genießen.

Der zweite Anstieg war deutlich beschwerlicher, die dünne Luft machte sich bemerkbar und bei mir setzten die Kopfschmerzen ein. Sarah lief weiterhin ohne Beschwerden.

Irgendwie haben wir es geschafft, denn ab diesem Zeitpunkt hatte man das Ziel die ganze Zeit vor Augen.

Und endlich konnte man sie sehen:


Für die richtige Ansicht musste man noch den Berg gegenüber erklimmen, den Sarah sofort nach oben ging, ich nach einer langen Pause nur zur Hälfte. Für den Aufstieg haben wir insgesamt 3,5h benötigt. Länger als 30min sollte man nicht oben bleiben, da die Luft echt dünn ist. Die Höhe ist definitiv nicht zu unterschätzen! Wir haben einige gesehen, die nicht mehr gut aussahen und sich sogar übergeben mussten. Wenn es also gar nicht geht lieber verzichten oder ein Pferd nehmen. Es hat auch nichts mit Fitness zu tun, ob man die Höhe verträgt. Fitness hilft aber bei der Wanderung. ;o) 
Zusätzlich weht der Wind sehr stark und man ist vollkommen verstaubt und atmet viel Dreck ein.

Wichtig sind ausreichend Getränke (mind. 2L p.P.) und Kleichung in Schichten, da es unten ohne Sonne und oben auf dem Berg mit dem Wind sehr kalt werden kann. Zwischen drin mit Sonne ist es warm, also Sonnencreme nicht vergessen!

Nach ca. 30min haben auch wir uns wieder auf den Rückweg begeben und waren nach 2h wieder am Bus. Unterwegs haben wir noch Anna von der Machu Picchu Tour getroffen – tolles Wiedersehen.

Danach gab es noch Mittag und kurz nach 18 Uhr waren wir wieder zurück in Cusco.

Zur Feier des Tages, da wir so stolz auf uns waren, gab es Pizza und um 20.30 Uhr fielen wir nach der Dusche tot ins Bett.

Fazit: 

Wahnsinn! Für uns war es die Strapaze einmal im Leben wert!

Kosten: 

Tour: ab 80 Soles (22€)
Eintritt: 10 Soles (2,75€)
evtl. Wasser vor Ort

@Laufgruppe: Höhentraining erfolgreich absolviert 😆

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2 Kommentare zu „Rainbow Mountains auf 5100m“

  1. Hallo,Ihr Beiden,Wir sind wieder“ hin und weg“ von den Fotos und den Berichten!Paßt weiterhin gut auf Euch auf! Wir drücken Euch ganz doll,Bis bald!!

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  2. Hallo Ihr Zwei,
    nach dem absolvierten Höhentraining könnt ihr ja zukünftig mit Thorsten los 😉
    Wir sind wieder total begeistert und die Bilder sind beeindruckend.

    Viel Spaß noch weiterhin

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