Paracas – das Paradies der Vögel

Größtes Ziel/größter Wunsch für unseren Abstecher nach Paracas war die Sichtung von Pinguinen. Mal schauen, ob wir Glück hatten.

Jetzt aber von Anfang an.

Angekommen am Busbahnhof wurden wir von einem netten Herren auf dem Weg zum Hostel begleitet, der uns seine Touren anbot. Der Ort ist sehr klein und der Weg nur 500m bis zu unserem Ziel, also nicht zu viel Zeit für ihn. Wir bedanken uns höflich, nahmen seine Karte und gingen ins Hostel.

Im Hostel fragten wir ebenfalls nach Touren und da es kaum einen Preisunterschied ausmachte, buchten wir gleich dort. Ursprünglich wollten nur die Bootstour machen, entschieden uns spontan aber für die Ganztagestour inkl. Nationalpark (ca. 13€ p.P.). Wenn wir schon mal da sind…

Den Abend verbrachten wir, nachdem wir den Sonnenuntergang am Strand ansahen, im Restaurant mit landestypischem Essen. Es gab ein Angebot mit Vorspeise, Hauptspeise und alk. Getränk und wir konnten kaum glauben, dass man auch im Restaurant den Preisen auf der Karte nicht trauen kann. Wir aßen das typische Ceviche, roher Fisch in Limetten-Chili-Sauce, und waren positiv überrascht. Es schmeckt wirklich gut. Dazu gab es Pisco Sour, ein alkoh. Getränk mit Limettensaft. So kann es weitergehen ;o)

Collage Paracas

Am nächsten Morgen werden wir kurz vor 8 Uhr abgeholt und zum Boot gebracht. Mit uns bestiegen noch viele andere die ca. 5 Boote mit je 30 Personen und los gings zu den Ballestas Inseln. Die Inseln sind ein Paradies für Vögel, Seelöwen und die Humboldtpinguine. Mit dem Boot umrundeten wir mehrere Inseln und die Vogelschar ist wirklich beeindruckend, stinkt aber auch extrem.

Gleich zu Anfang bekamen wir Pinguine zu sehen. Wie toll!

Humboldtpinguine auf den Ballestas Inseln

Die Seelöwen zeigten sich auch von ihrer besten Seite und wir konnten sogar eine kleine Auseinandersetzung beobachten.

Collage Seelöwen auf den Ballestas Inseln

Vögel bekommt man unendlich viele zusehen, überall sitzen sie, fliegen in Formationen über einem und schießen ins Wasser auf der Jagd nach Fischen.

Collage Vögel auf den Ballestas Inseln und in Paracas

Der Ausflug war beeindruckend und hat sich definitiv gelohnt.

Nach ca. 1h Pause begann der zweite Teil, der Nationalpark. Gleich vorab, dass hätten wir uns sparen können. Die Tour fanden wir wenig interessant und alleine besser durchführbar. Uns begegneten einige Radfahrer und das ist auch unsere Empfehlung an alle. Nehmt euch ein Rad und fahrt alleine hin. Der Parkt ist schön, das Museum interessant und kann gut alleine befahren werden. Für 20 Soles (ca.  5,50 €) bekommt man ein ordentliches Fahrrad in Paracas und es kann losgehen.

Nationalpark Paracas

Wir blieben eine weitere Nacht, bevor wir am Morgen mit dem Bus nach Ica fuhren.

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