Fazit Laos

Fazit Laos

Wäre da nicht der viele Regen gewesen…. dann hätten wir in Laos deutlich länger verweilen können.

Es ist ein superschönes Land mit einer wunderbar abwechslungsreichen Landschaft und freundlich-zurückhaltende Menschen, die einem immer ein Lächeln entgegen bringen, auch bei dem schlechtesten Wetter.

Den Vorteil, den die Regenzeit mit sich brachte, war die deutlich reduzierte Anzahl an Touristen. Somit brauchte man sich keine Gedanken über ausgebuchte Hotels oder zu volle Busse zu machen, denn überall bekommt man noch ein Plätzchen. 

In Luang Prabang und Vientiane sind wir noch relativ vielen Touristen begegnet, aber auf Don Khon waren wir nahezu allein auf der Insel. Was vielleicht auch daran liegen mag, dass die Insel Don Det die beliebteren Unterkünfte für Backpacker bietet.

Aufgrund des Regens fielen aber auch manche Unternehmungen, die wir geplant hatten, buchstäblich ins Wasser und irgendwann hathen wir einfach keine Lust mehr auf den Matsch, nasse Klamotten und diesen leicht modrigen Geruch, der einfach durch die ganze Feuchtigkeit entsteht. 

Für’s nächste Mal haben wir beschlossen lieber in der Trockenzeit hierher zu kommen, um mehr unternehmen zu können.

Die Geschichte von Laos haben wir vor allem in Phonsavan vor Augen geführt bekommen. Von 1964 bis 1973 flog die amerikanische Luftwaffe Bombenangriffe auf Laos. Bei diesen Angriffen wurden, im Durchschnitt aller acht Minuten, rund um die Uhr, die Ladung einer Boeing B-52 also insgesamt 260 Millionen Bomben abgeworfen. Besonders stark war dabei die Provinz Xieng Khouang, in der die Ebene der Tonkrüge liegt, betroffen. Über dieser gingen dreimal soviele Bomben nieder wie über ganz Japan während des Zweiten Weltkriegs. Sie ist damit das meistbombardierte Gebiet der Welt. Da knapp ein Drittel davon nicht sofort explodierte, stellten Blindgänger noch lange Zeit nach dem Ende des Krieges ein großes Problem in Laos dar und auch noch heute sterben Menschen dadurch. Wir durften uns nur auf sicheren Wegen aufhalten und auch die einzelnen Flächen der Ebene der Tonkrüge sind vor einigen Jahren erst gesäubert worden.

Am Besten hat es uns in der sehr entspannten Stadt Luang Prabang gefallen. Dort war alles einfach einen Tick langsamer und durch ihre Größe super zu Fuß zu erkunden. Gute Cafés, nette Bars, ein traditionellen Nightmarket und der wunderschönste Wasserfall, den wir je gesehen haben, wird uns wohl immer an Laos erinnern.

In Luang Prabang müsst ihr unbedingt die Kokospancakes, einen Mangoshake oder Limette-Minze-Avocado-Shake probieren. Sie haben Suchtpotential!

Laos ist auf jeden Fall eine Reise wert. Man muss sich auf lange Fahrten und, ein in Vergleich zu anderen asiatischen Staaten, nicht so entwickeltes Land einstellen.

Dafür bekommt man tolle Eindrücke und Reiseerlebnisse.

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