Regen, Regen & Regen: Im Süden von Laos

Nach einer langen Nacht im Sleeperbus sind wir schon sehr früh morgens in Pakse angekommen.
Unser Zimmer war leider noch nicht fertig, konnte man ja fast nicht ahnen, und so haben wir erstmal in einem Café um die Ecke gefrühstückt.
Um 9 konnten wir glücklich, es waren nur 4 Stunden vor Check-in Zeit, unser Zimmer beziehen.
Da uns der Regen weiterhin begleitet und Pakse nicht viel zu bieten hat, beschlossen wir nur durch die Straßen zu schlendern um ein Motorbike für die nächsten Tage zu finden. Wir wollten auf das Bolavenplateau fahren und hofften auf weniger Regen.
So viel gelesen haben wir schon lange nicht mehr.

Da wir freudige Nachrichten aus Deutschland erhalten hatten, gingen wir am Abend ins Restaurant gut essen und tranken Cocktails. Herzlich willkommen Amy!!!

Am Morgen regnete es immer noch sehr stark und wir entschieden spontan weiterzufahren, da wir die Rollertour im Regen nicht machen wollten.
Sarah ging kurz nach 7 Uhr in die Lobby und ein Mitarbeiter organisierte eine Fahrgelegenheit für 8 Uhr. Schnell packen, frühstücken und kurz nach 8 Uhr ging es los zu den Inseln. Die Fahrt war sehr lustig, da wir jmd aus dem Bus nach Pakse wiedergetroffen hatten. Er erzählte uns, dass er in der Nacht vom Bus vergessen wurde und er glücklicherweise 2h später von einem anderen Bus mitgenommen wurde. Eigentlich wollte er bis nach Phnom Penh weiter, hatte so jedoch einen Zwangsstop in Pakse, da er alle Busse am Morgen verpasst hatte.

Angekommen auf Don Khon setzte sich der Regen fort und wir entschieden uns nur für einen kurzen Spaziergang.
Für den nächsten Tag buchten wir eine Kajaktour, da wir unbedingt die Irrawaddy Delfine sehen wollten.
Am Abend schauten wir in einem Restaurant das Spiel Frankreich-Irland. Komisch, wenn im Hintergrund laotisches Karaoke zu hören ist.

Morgens regnete es noch immer und die Kajaktour wurde abgesagt.
Wir gingen also wieder zurück zum Hostel frühstückten und spielten Scrabble.

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Gegen 11 Uhr war es trocken und wir nutzten die Chance. Für 10.000 KIP liehen wir Fahrräder und umrundeten die Insel.

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Zunächst ging es zum Wasserfall, dann durch einen verwucherten Weg weiter zum Ende der Insel, wo man die Irrawaddy Delfine sehen kann. Es gibt ein sogenanntes Becken an der Südseite der Insel, wo sie sich gerne aufhalten.

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Da uns der Bootsfahrer Delfine versprach, buchten wir. Ja, uns ist bewußt, dass sie es immer sagen. ;o)
Wir wollten die Delfine unbedingt sehen und ein Versuch war es wert.
Doch nach einer halben Stunde vergeblichen Warten und die Wasseroberfläche beobachten war nichts von ihnen zu sehen. Unser Bootsfahrer versuchte uns die ganze Zeit zu überreden, es doch auf der kambodschanischen Seite zu probieren. Dort wären sie bestimmt. Er wollte dafür zusätzlich 50.000 KIP haben. Doch davon waren wir nicht überzeugt und lehnten ab.
Wir fuhren noch ein Weilchen flußaufwärts, kreuzten auch die Grenze (ohne zu zahlen) und plötzlich waren sie einfach da. Unser Boot legte an einem Baum an und wir hatten eine gute halbe Stunde Zeit die Delfine zu beobachten. Es waren wahrscheinlich 2 und sie sind alle paar Minuten an der Wasseroberfläche aufgetaucht. *freu*

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Glücklich & zufrieden sind wir zurück geradelt, haben die Fahrräder abgegeben und uns mit einem Eis belohnt.

Es sollte wohl so sein. Entweder Kajaktour oder Delfine sehen. Im Nachhinein haben wir mitbekommen, dass es zwar eine Kajaktour gab, die Teilnehmer aber keine Delfine gesehen haben.

Morgen früh verlassen wir Laos in Richtung Kambodscha und hoffen dem Regen zu entkommen.
Mal schauen, wie wir dort weiterkommen, denn bisher haben wir nur ein Ticket bis zur Grenze. Es soll dort einen guten neuen Minivan geben, der günstig nach Siem Reap und Phnom Penh fährt- So der Plan- die Fortsetzung folgt …

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2 Kommentare zu „Regen, Regen & Regen: Im Süden von Laos“

  1. Der Monsun kann einem ganz schön die Reise vermiesen! Würdet ihr (abgesehen vom Wetter) die 4000 Inseln trotzdem empfehlen?

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    1. Definitiv! Hätten wir die Aussicht auf besseres Wetter gehabt, wären wir wahrscheinlich noch länger geblieben. Irgendwann möchtest du nur wieder saubere und trockene Klamotten + mit Regen und Schlammpiste riecht es teilweise sehr streng. Bei gutem Wetter würden wir mindestens 3 Übernachtungen planen.

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