Ebene der Tonkrüge
Phonsavan

Ebene der Tonkrüge

Es hat sich gelohnt & es war auch gut, sich der Gruppe anzuschließen.

Wir waren mit 3 sehr netten Kanadierinnen unterwegs und unser Guide hat eine Menge erzählt.

Besucht haben wir Site 1,2 & 3 von insgesamt 7, die von den Bomben befreit wurden und für Besucher zugänglich sind.
Bis heute ist nicht geklärt wie diese Krüge entstanden sind und wofür sie da waren.
Es wird vermutet, dass es Grabstätten vor über 2ooo Jahren waren, da Knochenreste unterhalb gefunden werden.

Uns gefällt jedoch die Geschichte der Einheimischen besser. Die glauben, dass es Wiskeybecher der Riesen waren.
Warscheinlich die, die den Giants Causeway in Nordirland bauen wollten.

Site 1 ist auf einem Hügel gelegen und man hat einen wunderschönen Ausblick.

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Site 2 ist in einem Nadelwald -kühl und riecht gut.

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Site 3 ist auf einer kleinen Fläche, umgeben von Farmland und mit Laubbäumen bepflanzt. Die Krüge sind hier die kleinsten und der Weg ist ein kleiner Trampelpfad.

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Man darf sich nicht abseits der Markierungen bewegen, da noch immer nicht alle Bomben gefunden worden sind.
Ein bißchen angsteinflößend, aber damit müssen die Menschen hier leben.
Neun Jahre lang wurde von den Amerikanern alle 8 Minuten eine Bombe abgeworfen – der Grund ist bis heute nicht bekannt.

Es gibt ein hier ansässiges Projekt, das aus dem Metall der Bomben Schmuckstücke formt und verkauft.
Damit werden die Menschen unterstützt und die Suche nach den Bomben vorangetrieben.
Fanden wir so toll, dass wir natürlich etwas kaufen mussten.

Mittag gab es in der Nähe von Site 2. Die Nudelsuppe war super und da der Besitzer etwas zu feiern hatte, mussten wir auch ran.
Z Runden Bier & einige Schnappschüsse später dürften wir das Lokal erst wieder verlassen.

Jetzt sitzen wir in einem Café und warten bis unser Nachtbus um 19.30Uhr abfährt.
Wir hoffen sehr auf weniger Serpentinen, werden vorsichtshalber aber schon mal Tabletten einwerfen.

Grüße aus Phonosavan – Laos!

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