Unsere Tage in Luang Prabang

Wie versprochen melden wir aus Laos.
Nach einem holprigen Flug sind wir gut in Luang Prabang gelandet und sind nach der Ankunft im Hostel sofort wieder losgezogen, um die Stadt zu entdecken.

Es gibt hier jede Menge anzusehen, obwohl es eine kleine Stadt ist und man zu Fuß alles erreichen kann.
Naja, fast alles. Den 1. vollen Tag haben wir außerhalb von LP verbracht, uns einen Roller gemietet und sind zu dem unglaublich schönen Wasserfall Kuangsi gefahren.
Durch den Roller waren wir unabhängig und konnten so viel Zeit wie wir wollten (Touren nur 2h) dort verbringen. Das haben wir natürlich getan und waren 5h da.
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Die nächsten Tage sind wir durch die Stadt geschlendert, haben uns einige der unzählig vielen Tempel angesehen und Ausstellungen besucht.

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Vom Tempel auf dem Mount Phousi hat man eine fantastische Aussicht, muss bei der Hitze jedoch erstmal einige Treppen nach oben.

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Der Tempel Xieng Thong hat uns aufgrund der bunten Fliesen am besten gefallen und etwas an Nici de Saint Phalle erinnert.
Wat Wisunalat hat uns persönlich am wenigsten gefallen, wirkte lieblos und ungepflegt.

Die Mönche in ihrer orangen Kleidung gehören hier zum Stadtbild und sind überall zu sehen.
Jeden Morgen laufen sie um 6Uhr durch die Stadt und bekommen von den Gläubigen Essensgaben. Dies ist eine wichtige Zeremonie für die Buddhisten, was viele Touristen jedoch nicht mit dem gebotenen Abstand betrachten, auf den immer wieder hingewiesen wird.
16 Uhr wird in allen Tempeln getrommelt – beeindruckend!

Grundsätzlich muss man vor allen Häusern die Schuhe ausziehen und in den Tempeln zusätzlich Knie und Schultern bedecken.

Die Stadt ist sehr gemütlich, mit vielen kleinen Gassen, dekorierten Restaurants, Pflanzen und Kolonialhäusern.
Man kann sich hier sehr wohl fühlen und so sind wir spontan noch 1 Nacht länger geblieben.

Nach Sonnenuntergang lebt die Stadt nochmal auf. Jeden Abend findet man einen Nachtmarkt mit Kleidung, Taschen, Lampen und natürlich Essen.
Hier kann man sich z.B. an den Buffetständen für 15.000 Kip sattessen. Meins war es nicht, Sarah hat es dagegen geschmeckt.
Ich wurde euch eher zu den leckeren Fruchtshakes, Crepes (Favorite: Mango-Nutella und Avocado) oder Kokospancakes raten. Einfach lecker!

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Auch in den unzähligen Bars und Restaurants beim Hotpot (China hat uns besser geschmeckt) kann man gut den Abend verbringen.
Eine tolle Bar ist Utopia. Hier konnten wir das 1. Mal die EM live verfolgen und lagen gemütlich auf Matten und haben Cocktails (Mango-Tamarinde -Zimt), einheimisches Bier und Kokosreis mit Mango genossen.

In einigen Hotels (z.B. Sanctury) wird jeden Abend der Film Chang abgespielt. Es ist der erste Film über Laos aus den 20er Jahren -sehr witzig, vor allem der Hausaffee.

Die Menschen scheinen hier sehr entspannt, höflich und lieb zu sein. Wir wollten an einem Tag mit dem E-Bus fahren, leider kam dieser nicht. Ein junger Mann hat dann für uns extra bei der Gesellschaft angerufen und nachdem wir weitere 30min gewartet hatten, hat uns spontan eine Anwohnerin in ihrem Auto mitgenommen. Super nett!
Ein weiteres Erlebnis: An einem Abend wurden wir spontan zu einem Geburtstagsumtrunk eingeladen und nett unterhalten.

An unserem letzten Tag haben wir uns bei einer Massage nochmal richtig verwöhnen lassen. In einem Gewand, dass wir für die Massage anziehen mussten, wurden wir 1h mit Händen und Füßen bearbeitet. Absolut empfehlenswert!

Gerne wären wir auch noch zu einem Kochkurs gegangen, diese waren jedoch schon für 1 Woche ausgebucht. Vielleicht haben wir in Vientiane Glück.
Bei Interesse solltet ihr euch also frühzeitig kümmern. Uns hatte das Tamarind am meisten zugesagt.

Unser Hostel Villa Mahasog war gut gelegen und bietet Ticketservice, Wäscheservice (endlich wieder gut riechende Klamotten), gibt Tipps für Unternehmungen und alle sind extrem freundlich.
Einziges Manko war die Lage unseres Zimmers. Leider war direkt neben uns eine Wohnung, in der fast jeden Abend gefeiert oder laut ferngesehen wurde und die Kinder lauthals zu den laotischen Top Ten Hits mitgesungen haben. Niedlich – nur nicht um 12 Uhr nachts!!
Vermeidet also Zimmer 101 – sonst top!

Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke von Luang Prabang und wir verlassen die Stadt mit dem Minivan nach Phonosavan.

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