Unser letzter Tag in Yangshuo und das Fazit

Wie leider nicht anders zu erwarten sind wir auch an unseren letzten Morgen in Yangshuo mit einem Gewitter aufgewacht. Es schüttete den ganzen Vormittag und wir nutzten die Zeit mal wieder für unseren Blog und unsere weitere Reiserecherche. Bei einem Cappuccino und den Früchten vom gestrigen Marktbesuch ( Pitahaya. Babybananen, Minimango) startete der Tag für uns trotzdem gut, denn gegen ein bisschen faul sein und entspannen sprach nichts.

Gegen Mittag hörte der Regen dann doch auf und wir machten einen kleinen Spaziergang in die umliegenden Dörfer und zum Yulong Fluß, der mittlerweile an so mancher Stelle über die Ufer getreten war. Es half nichts – Schuhe ausziehen und hoffen, dass uns währenddessen kein Motorradfahrer entgegen kommt.

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Zum Wandern, Rad fahren und sonstige Outdoor Aktivitäten ist die Umgebung von Yangshuo wie gemacht. Ein bisschen Glück mit den Wetter muss man haben, aber das ist ja überall so. Die Landschaft mit ihren vielen Karstbergen ist wunderschön. Durch den vielen Regen war es sehr schwül und die Moskitos hatten uns zum fressen gern.

Yangshuo selbst ist sehr touristisch und uns hat es etwas außerhalb einfach besser gefallen. Es ist nicht mehr der Geheimtipp wie vor 10 Jahren, sondern ein sehr beliebtes Urlaubsziel der chinesischen Bevölkerung. Es gibt einen kleinen Hügel im Yanshuo Park von dem man einen schonen Blick von oben auf die Stadt hat.
Sehr begeistert waren wir von der Lichtershow, der Impression Sanjie Liu auf den Li River und der Goldwater Cave mit dem Schlammbad und der heißen Quelle.
Eine Bambooboat-Tour würden wir allerdings nicht wieder machen, da es unserer Meinung preislich überteuert war und nicht so schön war wie gedacht hatten.
Was uns aufgrund des vielen Regens leider verwährt blieb, ist die Tour mit einem Kormoran-Fischer. Er fängt seine Fische mit Hilfe des Vogels und dieser benötigt dafür klares, ruhiges Wasser.
Es war zwar kein so aktiver Abschluß in China, wie wir ihn geplant hatten, aber dafür gehen wir nun entspannt in den nächsten Teil unserer Reise – das farbenfrohe Laos soll noch sehr natürlich und wenig touristisch sein . Wir freuen uns darauf 🙂

Noch ein paar Worte zu Guilin:
Guilin ist ebenfalls sehr touristisch und schon bei der Ankunft wird man von unzähligen Frauen, die einem die ganze Zeit hinterher laufen und rufen “ Bus Yangshuo, Bus Yangshuo, verfolgt. Das war schon sehr nervig.
Ansonsten gibt es ein paar Dinge zu tun, da es jedoch nahezu die ganze Zeit in Strömen geregnet hat, haben wir kaum etwas gesehen außer:

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Von Guilin kann man sowohl mit den Bussen oder dem Zug in weite Teile Chinas reisen und ist für 1 Tag gut zu besuchen.
Noch ein Tipp für Kaffeetrinker oder Kuchenliebhaber: Es gibt ein sehr tolles Café (ist in China sonst schwer zu finden) Moma Cake an der Hauptstraße, Central Zhongshan Road, ca. 25min vom Bahnhof Richtung Mulong Lake Park. Hier gibt es guten Kaffee zu normalen Preisen, Rosinenbrot, dunkles Brot, Torten, belegte Brote und vieles mehr.

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Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Nette Berichte! Schön und unterhaltsam. Vor allem für mich, die ich China nun seit fast 30 Jahren kenne. Glaubt mir: Dank der Lonely Planet Guides war Yangshuo schon vor 20 Jahren kein Geheimtipp mehr. Und 1987, als ich das erste Mal dort war, klagten schon viele Backpacker über zu viele Touris in Yangshuo: http://bambooblog.de/2016/05/22/yangshuo-1987-ein-backpackerparadies/
    Happy and safe Travels
    Ulrike

    1. Danke.
      Wie wir deinem Bericht entnehmen können, hat sich doch einiges geändert. Die traumhafte Landschaft bleibt … zum Glück!
      Grüße aus Asien
      Elke

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