Entspannung – Die ersten Tage in Yangshuo.

Wer hätte wissen können, dass die Chinesen jetzt 3 Tage frei haben und alle unterwegs sind?
Gut, dass unser Hostel außerhalb von Yaugshuo liegt … .

Wir hatten uns für den ersten Tag vorgenommen nichts zu tun und das haben wir tatsächlich getan.
Naja, nicht wirklich nichts … nur Buch lesen, Recherchen für die weitere Reise, Tischtennis, Fotos & Videos sortieren und in die Cloud hochhaden (Das klappt wirklich super und so kann nichts passieren, falls unser Tablet oder die Kamera tatsächlich abhanden kommt.).
Am Abend sind wir dann doch noch zu den bekannten Light-Shows. Unser Hostel hatte sich um die Karten und das Taxi gekümmert und wir mussten nur noch einsteigen.
Die Show war wirklich toll. Die großen Felsen in der näheren Umgebung wurden angestrahlt und als Kulisse genutzt. Die Show selbst fand auf dem Wasser statt. Es gibt schwimmende Bühnen, einen Steg (der verschoben werden kann) und hunderte von kleinen chinesischen Fischerbooten. 7 unterschiedliche Abschnitte sollen es sein, aber da wir nicht einmal den Inhalt verstanden haben, waren uns die Abschnitte auch nicht ersichtlich. Unendlich viele Akteure sind an diesen Stück beteiligt – hinterher haben wir nachgelesen – und es sind 600. Ziemlich beeindruckend…
Vielleicht auch nur für uns, denn schon während der Show konnten wir viele Chinesen beobachten, die lieber mit ihrem Handy gespielt haben. Auch den Schluß konnten viele wohl einfach nicht erwarten, und so sind sie schon 5 Minuten vor Ende aufgestanden und gegangen.
image

Am nächsten Tag wollten wir zu einem „geheimen“ Strand. Ganz so geheim kann er nicht sein, wenn er in Maps me (unserer tollen App, die wir nur wärmstens empfehlen können) steht.
Fahrräder kann man kostenfrei im Hostel bekommen. Wir nahmen also 2 Mountainbikes & los ging’s.

Dank der App haben wir den Strand gefunden, der definitiv nicht zum Verweilen einlud. Einen Besuch können wir nicht empfehlen!
Wir mussten durch Wasser laufen um zu der Insel mit dem „Strand“ zu gelangen und dort badeten tatsächlich andere Touristen und 4 einheimische Kinder.
Unsere Entscheidung war getroffen … nur die Füße. Plötzlich hatten wir große rote Flecken überall an den Beinen. Schnell weg, denn irgendetwas schienen wir nicht zu vertragen.

Zurück in Yangshuo hielten wir in einer kleineren Straße an einem Café. Das Café Echo gehört einem Deutschen und nach wenigen Minuten gesellte er sich zu uns. Kurz darauf kam noch eine Deutsche an unseren Tisch und wir hatten ein paar Stunden eine tolle Unterhaltung über das Leben in China (beide leben aktuell hier), Politik, Hartz IV und vieles mehr.
Wir fragten noch nach einer guten Massage-Dr. Lili- und nach der Verabschiedung fuhren wir zu ihr und gönnten uns eine Ganzkörpermassage. So lässt es sich aushalten ;o)
Mit etwas Verhandlung bekommt man auch einen Preisnachlass.

Für den dritten Tag hatten wir einiges geplant, nachdem es aber die ganze Nacht + Morgen geregnet hatte geriet unser Plan ins Wanken.
Vielleicht doch einfach hier bleiben?
Nein, wir sind nicht aus Zucker und so haben wir vielleicht eine Chance auf weniger andere Touristen.
Das Mountainbike wurde noch gegen ein bequemeres Fahrerad getauscht und wir fuhren zur Bambooboat-Stelle.
Unser Plan ging tatsächlich auf und bis zur nächsten Abfahrtsstelle waren wir allein auf den Fluß (Yolong).
Mittlerweile regnete es kaum noch und wir genossen die Fahrt.

Unsere Fahrräder wurden wie besprochen zum Endpunkt gebracht und von dort wollten wir weiter.
Zunächst zum Golden Cave und danach zum Moon Hill (das Loch im Berg soll wie ein Mond aussehen).

Unsere Tickets für den Cave hatten wir bereits im Hostel gebucht,da es günstiger war.
Dort angekommen wollten sie uns ein Schließfach verkaufen, da wir in der Höhle baden wollten und es so sicherer wäre. Wir entschieden uns dagegen und es war genau richtig. Wir waren nur zu viert bei der Tour und konnten während der Bäder immer einen Blick auf den Rucksack werfen. Gar kein Problem! Die anderen ärgerten sich eher, da sie die Kamera im Schießfach hatten.

Zunächst liefen wir durch die Höhle (alles war bunt angestrahlt) und uns wurde einiges erläutert. Das Highlight kam jedoch erst gegen Ende … die Bäder.
Erst ein Schlammbad & dann in die heißen Quellen.
Das Schlammbad war etwas kühl, daran gewöhnte man sich aber schnell, und wenn man sich hinlegte trieb man an der Oberfläche.
Danach abspülen und rein ins heiße Wasser. Wir hatten Spaß und die Becken fast für uns.
image

Mittlerweile war es 16 Uhr und wir entschieden uns gegen den Moon Hill und radelten die ca 9km zurück zum Hostel.

Ein weiterer entspannter Tag. Morgen wollen wir zum Markt nach Fuli (ca. 15km) und zum Moon Hill.
Mal schauen, ob wir das schaffen. Es ist weiterhin viel Regen angesagt.

Advertisements

3 Kommentare zu „Entspannung – Die ersten Tage in Yangshuo.“

  1. Boah, wir sind echt begeistert 😳…. Freuen uns schon auf eure weiteren Erlebnisse und sind gespannt was Ihr noch alles so erlebt. Es ist schön Eure Bilder zu sehen, ebenso in diese unheimlich glückliche und zufriedene Gesichter zu schauen, habt Ihr gut gemacht mit Eurer Traumerfüllung 👍🏻, man sieht es euch wirklich an.

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.