Transmongolische Eisenbahn – Vorstellung vs.Wirklichkeit
Transmongolische Eisenbahn

Transmongolische Eisenbahn – Vorstellung vs.Wirklichkeit

Wie es wohl sein wird?
Wir haben genug Zeit im Bahnhofscafe uns die Zugfahrt auszumalen. Wir wünschen uns auf jeden Fall eine mittelalte russische Frau und vielleicht eine Backpackerin. Irgendwo haben wir gelesen, dass die Abteile wenn möglich nicht gemischt werden.
Wir wollen uns auf jeden Fall mit der Schaffnerin gutstellen, die wir uns mit strengem Gesicht und einem Dutt vorstellen.
Wir werden viel schlafen und herumliegen – also total entspannt & ausgeruht in Ulan Bator ankommen.

Endlich ist es 23 Uhr und unser Bahngleis wir angezeigt. Wir schnappen uns die Rucksäcke, die wir vorher noch im Billa mit Getränken & Essen gefüllt haben, und gehen zu Gleis 1.
Der chinesische Waggon 6 ist unserer & der Schaffner, ein chinesischer Mann, bringt uns zu unserem Abteil.
Hmm, wo soll hier das Gepäck von 4 Personen hinpassen?
Gleich nach uns kommen unsere Bettnachbarn. Zwei schwedische junge Männer mit wenig Gepäck.

Pünktlich 23.45 Uhr legt der Zug ab & wir stehen am Fenster bei der Ausfahrt aus Moskau.

Gegen 1 Uhr machen wir das Bett fertig, die Laken hatten wir von Schaffner bekommen, und legen uns hin.

Es rüttelt, schüttelt & der Ventilator brummt.
Gegen 4 Uhr gibt es einen Ruck & es fühlt sich an, als ob unser Zug auf etwas gefahren wäre… ich schaue zu Sarah nach unten und sie liegt ebenfalls mit offenen Augen im Bett.
Ich fühle mich gerädert und hoffe auf baldiges Einschlafen!

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